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Kategorien > Fabeln & Märchen > Freundschaft

Kiki und Fred, die Abenteuer eines Eionhörnchens

von Sir Simon

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Kiki kletterte von ihrer Eiche runter. Sie wollte sich mit Fred auf der anderen Straßenseite des Getränkemarktes treffen, zum Hasselnuss sammeln. Angeblich kenne er einen guten Platz. Sie lief schnell hinüber, denn Fred wartete schon auf sie. Eigentlich möchte sie ihn nicht so arg da er immer etwas mehr wusste und immer die größeren Hasselnüsse fand. Mit Micha, seiner Schwester, war sie mehr verbunden, aber im letzten Sommer wurde sie von einem Auto überfahren. Daher fühlte sich Kiki für Fred etwas Verantwortlich.

Sie beschnupperten sich und Kiki fragte Fred wo es denn dieses Hasselnuss Paradies gebe. Er meinte drüben beim Spielplatz gebe es Massigweise welche. Kiki zögerte etwas. Sie kannte den Platz. Herr Müller ging da immer mit seinem Axel, einem Boxer spazieren. Der bellt immer und alles sofort an. Aber die größte Angst bekam sie als Axel sich losriss und sie bis auf dem Wipfel einer Buche jagte. Unten stand er und bellte sie Schadenfroh aus. Jetzt muß er aber einen Maulkorb tragen, weil die Kinder vom Spielplatz auch Angst vor Axel haben. Jedenfalls seit dieser Aktion meidet Kiki diese Gegend weiträumig. Fred musste lange auf Kiki einreden damit sie mitging. Schließlich schaffte er es und sie sprinteten los.

In der Kühle des Abends machte es richtig Spaß unter Parkbanken und über U-Bahn Lüftungsschächte zu flitzen. Sie kamen an dem Spielplatz an und schauten sich um ob Gefahr lauerte und Axel in der Nähe wäre. Aber es war nicht viel los. Die meisten Kinder waren schon daheim und von Herrn Müller und seinem Axel keine Spur. Sie gingen zu dem Busch von dem Fred so schwärmte und tatsächlich, da hingen überdimensional große Hasselnüsse. Kiki kannte sich aus, schließlich ist das schon ihr 2. Sommer und viel rumgekommen ist sie auch schon. Auf einmal wurden sie angesprochen und sie standen einem Degu gegenüber. Wie sie erfuhren hieß er Martin und wohnte mal bei Frau Schulze, die einen Wasser Rohrbruch im Bad hatte. Als sie den Klempner die Tür öffnete entwischte er ihr weil sie in der Hecktick sein Käfigtürchen offen ließ. Jetzt wohnt Martin in einem Erdloch unter dem Hasselnuss Strauch. Martin mochte mit dem erzählen gar nicht mehr aufhören, aber Kiki und Fred wollten wieder zurück sein bevor die Nacht anbrach.

Sie verabschiedeten sich und nahmen soviel Nüsse mit wie sie tragen konnten. Sie spähten ob Axel in der Nähe wäre, aber nix. Auf einmal blieb Kiki wie angewurzelt stehen. Über ihnen kreiste ein Habicht! Kiki stieß einen erstickten Schrei aus und auch Fred wusste nicht so recht was er machen sollte. Sie merkten wie der Habicht sie anvisierte und drauf und dran war einen von ihnen zu Packen. Doch auf einmal kam von hinten Martin angerannt. Er war die beiden heimlich nachgelaufen und merkte das sie nun in Gefahr standen. Er stürzte sich vor und fing auf einmal zu Hupfen und zu Schreien an. Kiki und Fred nutzten die Gelegenheit um schnell wegzurennen und sich zu verstecken. Die Hasselnüsse fielen zu Boden. Der Habicht war jetzt ganz auf das hüpfende Degu fixiert und stürzte sich hinab und konnte ihm am Schwanz zu fassen kriegen. Kiki und Fred konnten beobachten wie der Habicht mit Martin quer über den Spielplatz flog.

Über den Sandkasten fiel Martin runter. Hatte der Habicht losgelassen? Normalerweise hat er doch richtig kräftige Krallen. Kiki und Martin rannten zum Spielplatz zurück und suchten nach Martin. Sie fanden ihn im Sandkasten. Er lag ganz krumm da. Sie rüttelten an ihm und auf einmal rappelte Martin sich wieder auf, war aber noch ganz bedeppert vom Fall in den Sand. Kiki und Fred freuten sich das Martin lebte. Sie fragten ihm nach dem Habicht und was denn passiert wäre. Da zeigt Martin ihnen sein Hinterteil und da sahen sie das der Schwanz fehlte. Und er erklärte das bei Gefahr der Schwanz abreißt und er dann so in Sicherheit wäre. Doch leider wächst der Schwanz nicht mehr nach. Kiki und Fred bedauerten das sehr und Kiki konnte sich gar nicht vorstellen ohne ihren schönen buschigen Schwanz zu Leben. Sie hatte sehr viel Respekt vor Martin das er so Mutig war und ihnen das Leben rettete und jetzt ohne Schwanz leben muß. Für Martin war es das aber Wert weil er jetzt neue Freunde gefunden hatte. Sie feierten noch bis tief in die Nacht und schliefen unter dem Hasselnuss Strauch ein. Kiki dachte sich noch das wenn Martin so mutig ist dann braucht sie vor Axel ja auch keine Angst mehr haben.

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Kommentare

Anton schrieb am 2006-08-20 18:35:57:
Ach, noch so ne kleine Anmerkung:
Findest du den Namen Kiki für einen
Nager nicht etwas zu klischeehaft?
Ansonsten gut!
Anton schrieb am 2006-08-20 18:34:00:
Bitte, bessere den Rechtschreibfehler im Titel
auf gar keinen Fall aus, ich hab mich schlapp gelacht,
da ich dadurch anfangst dachte die rede sei von
"Einhörnchen"!!!! ;)
lg Anton
Leanyka schrieb am 2006-07-20 21:34:42:
Hallo!
Zwar hat sich manchmal ein Grammatikfehler eingeschlichen und du springst zwischen den Zeiten, aber alles in allem finde ich dein Märchen wirklich süß und sehr schön für Kinder.

lieben Gruß,
Leanyka

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