Kleines Licht ganz groß
von
chriri
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Es gab einmal ein kleines Licht, welches nach dem Sinn seines Daseins suchte. Es zog dahin, von der Sonne aus quer durch unsere Galaxie. Doch nach geraumer Zeit des Nachdenkens über seine Situation dachte es sich: „Was tue ich hier eigentlich? Ich begebe mich zum nächsten Planeten und spende ihm mein Licht!“ Und so kam es, dass das Licht ein paar Sekunden später auf die Erde kam um alles Leben zu erleuchten und ihm wärme zu geben. Die Pflanzen freuten sich, da ihr natürlicher Rhythmus durch Licht erst möglich wird. Und auch die Tiere genossen die Wärme. Nur die Menschen waren nicht begeistert. Es war gerade erst Winter geworden und viele von ihnen freuten sich seit langem auf den Schnee. Natürlich gab es Ausnahmen. Aber die bestätigen ja bekanntlich die Regel. Doch die meisten Menschen wollten den Winter genießen und schickten das kleine Licht fort. Es war sehr traurig darüber, dass die Menschen es nicht mochten und flog in einen tiefen, dunklen Wald, wo es nur noch einen leichten Schimmer von sich gab. So verharrte es für ein paar lange Sekunden, bis aus dem Dickicht zwei lange Ohren auftauchten. Das Licht fragte sich zu was diese merkwürdigen Ohren wohl gehören mochten, denn so etwas hatte es noch nie vorher gesehen. Langsam tastete sich unser kleiner Freund auf das Dickicht zu. Und nun sah er, was sich dahinter verbarg. Da saß ein schneeweißer Hase und beobachtete ihn. Der Hase fragte unseren Freund warum er denn so traurig sei und dieser erzählte ihm die Geschichte von den Menschen. Der Schneehase verstand die Trauer des Lichts. Jedoch konnte er den Menschen ihre Abscheu nicht glauben. „Im Winter ist es dunkel und sehr kalt“, sagte der Hase. Die Menschen freuen sicht bestimmt sehr, wenn du ihnen Licht zum Skifahren und Arbeiten gibst. Bei schönem Wetter macht doch alles viel mehr Spaß. Du darfst nur nicht so warm werden, dass der Schnee schmilzt. Das Licht dachte kurz über die soeben gehörten Worte des Hasen nach und bemerkte, dass dieser Recht hatte. Warum war es nicht selbst darauf gekommen? Gleich am nächsten Morgen flog das Licht voller Vorfreude auf den schönen Tag zum nächsten Berg um den Menschen Licht zu schenken. Und die Menschen freuten sich. Sie hatten viel mehr Spaß als je zuvor. Selbst diejenigen unter ihnen die arbeiten mussten, waren besser gelaunt. Sie entschuldigten sich bei dem Licht dafür, dass sie es fort gejagt hatten und fragten es, ob es nicht Lust hätte bei ihnen zu bleiben.
Seit diesem Tag gibt es auch im Winter, vorausgesetzt unser kleiner Freund hat Lust, sonnige Tage auf der Erde.
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Kommentare
Lolly schrieb am 2009-09-27 20:38:31:
schöne Geschichte,aber wo ist die Moral??
King of the Ring schrieb am 2009-06-23 15:11:49:
Ein bischen Kindich aber sonst ist die Geschichte toll
Nicky schrieb am 2009-06-23 00:31:14:
ja wirklich sehr goldisch.... wer hat denn diese Kurzgeschichte geschrieben?
annemarie.smaglinski@web.de schrieb am 2008-12-05 11:22:21:
Danke für diese reizende Geschichte. Ich werde sie dieses Jahr zu Weihnachten erzählen.
Helga schrieb am 2008-11-24 10:25:55:
Eine zauberhafte Geschichte. Ich verwende sie in abgeänderter Form zur Weihnachtsfeier in meiner Selbsthilfegruppe. Denn selbst in Zeiten der Dunkelheit, sollten wir nicht vergessen, ein Licht leuchten zu lassen.
kokolette schrieb am 2008-11-16 19:30:30:
uhhh schöne geschichte
mai schrieb am 2008-06-15 16:10:34:
Danke für die Geschichte. Benutze sie in abgeänderter Form für meinen Unterricht in Klasse 3 zum Thema Licht!
LG mai
Franzi schrieb am 2008-03-13 18:47:40:
voll schöne gschichte =)
Lexa schrieb am 2006-10-18 15:49:26:
Hübsche Geschichte, gehöre allerdings zu denen, die der kleine Freund auch im Winter mit etwas Wärme
bedenken könnte. LG Lexa
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