Konsumprodukte
von
Michael Behofsics
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Konsumprodukte
Sind wir alle. Einige verkaufen sich besser, andere weniger gut.
Auf der Fleischbeschau versuchen wir das Produkt zu ergattern das sich am schönsten präsentiert.
Und wenn wir davon, oder von allem anderen wahnsinnig werden sind wir Ausschussware.
Kaum noch zu verkaufen bieten wir uns feil als Wracks, an der Flasche nuckelnd wie Babys Schaum vor dem Maul den „eigentlich geht’s mir nicht schlecht“ Blues jammernd.
Saugen wir uns gegenseitig das Leben aus mit streiten und ficken und lieben und hassen und lachen und heulen und hält die Hand die man von sich stoßen möchte und streichelt das Gesicht das man am liebsten schlägt.
An den Mann gebracht sieht man sich beim sterben zu. Am besten festgehalten durch Bilder um den Tod im Zeitraffer beobachten zu können als wenn man einer Erdbeere beim faulen zusieht.
Wie in der Obstabteilung steht das Leben über uns, wirft prüfende Blicke auf unser äußeres, drückt und schnüffelt zieht uns die Haut ab um an unser inneres zu gelangen saugt und knabbert und lutscht es uns aus.
Was übrig bleibt ist der Wahnsinn eines abriss reifen Hauses.
Und schlussendlich ein kahler Grabstein
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