Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Thriller > Mystery

Kopfgeldjagt K3

von TJ Omar

1

Kapitel 3: Der Flur

Er musste es wagen. Er musste die Wahrheit erfahren. Er legte die Hand auf die Klinke. Doch er zögerte einen Augenblick, bevor er sie runter drückte. Widerstandslos ließ sich die Tür öffnen und Brooklyn ging einige Schritte hinaus. Als der junge Polizist wieder in den Raum kam blickte der auf den Stuhl sitzenden Mann, mit einem verächtlichen Blick an, worauf sich der Mann zu lachen anfing. Brooklyn schüttelte nur den Kopf.
„Komm schon, war nur ein Scherz“, versuchte der Mann ihn lachend zu beruhigen. „Ich bin übrigens Curtis. Und wer bist du?“
„Brooklyn“, stellte sich der junge Polizist vor und reichte seinem Gegenüber die Hand.
„Amerikaner?“
„Kanadier“, erwiderte Brooklyn.
„Ah, fast“, lächelte der braungebrannte Curtis. „Aber wenigstens jemand aus der `neuen Welt´.“
„Du bist ein Ami?“
„Ja, dass bin ich.“, antwortete Curtis. „Sag mal, weißt du, was wir hier sollen?“
„Nein“, zog Brooklyn eine Augenbraue hoch. „Ich dachte du wüsstest es.“
„Wie kommst du darauf?“
„Na, weil du einiges länger hier bist als ich.“
„Ich bin keine zehn Minuten vor dir gekommen“, antwortete Curtis. „Sag mal, wie bist du hergekommen?“
„Ich wurde hergefahren.“
Kaum hatte er denn Satz beendet, gingen die Lichter aus und die Notbeleuchtung schaltete sich ein. Keine zwei Sekunden später heulte eine Sirene los.
„Was zur Hölle ist hier los?“, fluchte Curtis los.
Die beiden Männer gingen hinaus in den Flur. Einige bewaffnete Männer in voller Kampfausrüstung liefen an ihnen vorbei. Wortlos und ohne lange zu überlegen folgten sie den Leuten. Sie mussten rennen, damit sie die Truppe nicht verlieren. Als Brooklyn und Curtis die Gruppe endlich erreichten, standen sie in einer Sackgasse.
„Was ist hier passiert?“, wollte Brooklyn wissen.
„Ein Einbruch“, sagte einer der Männer und schaute sich um und versuchte wenigstens einer der Türen aufzubekommen. Doch es war zwecklos. Alle waren verriegelt worden. Der Mann sprach in das Funkgerät, dass an seiner linken Brust befestigt war: „Wir sind im B12 plus eins. Hier ist `ne Sackgasse. Bitte um die Öffnung der Türen. Over.“
„Ihr müsst die neuen sein?“, fragte einer der anderen Männer die Neuankömmlinge.
„Sieht so aus“, meinte Curtis lächelnd. „Wie können wir helfen.“
„In dem ihr eure Klappen haltet und uns aus dem Weg geht“, sagte der Mann, der ins Funkgerät sprach. Offensichtlich war er der Anführer dieser Bande.
„Wir könnten helfen, wenn wir wüssten, was hier eigentlich los ist“, antwortete Curtis daraufhin.
„Hey, Leute“, rief Brooklyn denn anderen zu. „Kommt mal alle her!“
„Was hab ich gesagt über die Schnauze halten?“, wurde der Mann aggressiv.
„Das müsst ihr euch ansehen“, versicherte der Polizist.
„Was ist los, Brook?“, wollte Curtis wissen und kam näher und Brooklyn zeigte ihm, was er entdeckt hatte. Daraufhin wiederholte Curtis Brooklyns Wörter und die Truppe kam dann doch zu den Männern.
„Was ist los?“, fragte der Anführer die Fremden. „Was müssen wir sehen?“
Brooklyn zeigte ihm einige Kratzspuren an der Wand, die nicht von einem Menschen stammen konnten. Der Polizist hielt seine Hand davor, um einen direkten Vergleich zu haben. Die Kratzer waren wesentlich größer als die Hand eines Menschen. Und es waren nur vier parallel zulaufende Kratzer, als ob diese Person, dieses Wesen nur vier Finger hätte, anstatt fünf. Und keiner der hier anwesenden war, konnte beurteilen wer oder was diese Kratzspuren hervorrufen konnte. Niemand kannte auch nur ein Tier, das solche tiefen Spuren auf Stein hinterlassen konnte. Und wenn es so ein Tier gäbe, dann würde es nicht in diesen Gemäuern frei herumlaufen. Doch Fakt ist, die Leute sahen diese Kratzspuren eindeutig vor ihnen.
``Die Türen sind entriegelt´´, kam es aus dem Funkgerät des Anführers.
„Seit wachsam! Wir bekommen sonst noch viel Ärger“, warnte der Anführer und lud seine Waffe durch.
„Was ist mit uns?“, fragte Curtis. „Bekommen wir keine Kanonen?“
„Nein“, antwortete der Anführer.
„Aber wenn wir von diesem Ding da angegriffen werden?“, fragte Curtis halb hysterisch auf die mysteriösen Kratzspuren auf der Wand zeigend. In dem vom Wahn gefangenem Blick des Mannes konnte man deutlich erkennen, dass der nicht sterben wollte. Und das obwohl er schon 3-mal im Kriegseinsatz war. Vielleicht war das der Grund, wieso er nicht sterben wollte. Verdammt er war Soldat gewesen, bevor man ihn vom Dienst superierte. Was war nochmal die Begründung? Ach ja, Befehlsverweigerung und die eigenen Kammeraden mit der Dienstwaffe bedrohen. Konnte es sein, dass dieser Möchtegernsoldat es wusste? Oder handelte er einfach nur nach Befehlen?
„Ach, verdammt“, fluchte der ehemalige Soldat Curtis rum.
Die Truppe durchsuchte jeden einzelnen Raum aufs gründlichste durch.

Die alten Bildschirme flackerten leicht im Raum. Aber man konnte noch die Bilder recht scharf sehen. Die Bilder, wo man sehen konnte, wie sich diese armseligen Menschen in Uniform und diese primitiven Waffen von Raum zu Raum rannten und nach etwas suchten, was sie gar nicht wissen, was es überhaupt ist. Bei diesem Gedanken musste es lachen. Dieses Lachen klang mechanisch und doch erschreckend bestialisch. Dieses Wesen in der eisernen Rüstung, von dem dieses monströse Lachen ausging, stand vor den Bildschirmen und beobachtete wie sie nach der Ursache der Kratzer suchten. Deren Angst, ja fast schon panische Angst konnte es fast riechen. Und es roch appetitlich. Nun ging es aus dem Kontrollraum der Agency. Schließlich war es Zeit. Zeit für die Jagt.

1

Kommentare

Gimliy schrieb am 2009-04-02 09:23:31:
Spannende Story. Einige Wörter werden im Laufe der Story etwas oft wiederholt, aber sonst ists gut.
Meine Lieblingsstelle ist: "„Wie können wir helfen.“
„In dem ihr eure Klappen haltet und uns aus dem Weg geht“,"
lg: Gimliy
Kenshin Himura schrieb am 2009-03-26 19:49:36:
DAS IST ES; DAS MEINTE ICH!!!!!!!
Meiner Meinung nach SUPER geschrieben vom Anfang bis zum Ende! Erst das mit der Klinke gefolgt von den Kratzspuren und dem letzten Abschnitt, genauso muss es weitergehen, super spannend aber trotzdem flüssig geschrieben. So bitte auch alle folgenden Teile ( und zwar möglichst schnell bitte^^).

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.