Krank
von
Chrismen
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Meinem b1.Kapitel:“ Wo bin Ich?“
Natürlich fragt man sich als erstes, wo bin ich? Und was mache ich hier? Auf einer Wiese, in zerrissenen Klamotten, die ich nie zuvor gesehen hatte, mit schrecklichen Kopfschmerzen und neben mir eine Waffe. Nein, nicht so eine Waffe wie diese, die Polizisten mit sich tragen. Nein, dieses Monster hatte ein Schussloch von geschätzten 15 Zentimeter Umfang. Langsam kam ich klarer zu Bewusstsein und vollbrachte es sogar mich aufzurappeln und umzuschauen.
Sternenklare Nacht und etwa 200 Meter von mir entfernt, ein riesiges, futuristisch aussehendes Gebäude, welches hoch in den Himmel ragte. Man konnte weit in die Ferne schauen, doch weit und breit war nur eine unendlich scheinende Graßlandschaft, und dieses besagte Gebäude zu erkennen. Langsam kamen seine Erinnerungen wieder. Er und seine Frau, Jess, sie fuhren mit dem Auto. Seine Erinnerungen verschwommen immer mehr und er gab es schließlich auf. Sein Blick wandte sich nun wieder der Waffe zu. Zwischen ihren Enden war ein Glasröhrchen, welches ein grünes Sekret enthielt eingeklemmt. Es leuchtete in der Dunkelheit hell auf. Eine tiefe, grauenhafte Stimme meldete sich in seinem Kopf und durchzog seinen ganzen Körper. Er erstarrte. „Hallo Ben, du willst deine Frau zurück, Komm in den 20. Stock und hol sie dir!“ Die Stimme verstummte. Panik breitete sich in Ben aus. Es gab weit und breit keinen anderen Ort an dem er Unterschlupf finden konnte und die Kälte die er erst jetzt so richtig zu spüren begann, erleichterte ihm seine Entscheidung noch mal um einiges. Er musste in das Gebäude.
2.Kapitel: Die Festung
Der verdacht, dass er nicht so ohne weiteres in den 20. Stock spazieren könnte, seine Frau abholen um zum Abendessen wieder zu Hause zu sein, bestätigte sich als er, nach wenigen Metern, schemenhaft zwei Gestalten die riesige Eingangstür bewachen sah. Das war nicht nur ein Gebäude,
das war eine Festung! Ein riesiges Tor, ähnlich wie aus einer Burg aus dem Mittelalter, verschloss den Eingang in die, ansonsten so unheimlich neu und steril aussehende Festung.
Hatte er etwa eine Zeitreise gemacht? Ist er gestorben und hier wiederbelebt worden?
Jess! Er musste zu ihr, koste es was es wolle! Es war keine Zeit für lange Überlegungen, er musste anfangen zu handeln. „Wollen wir mal schauen ob das Ding funktioniert“ Ben richtete seinen Blick auf die Waffe, zielte in die unendlichscheinende Weite und drückte ab.
Ein Stoß wie bei einem K.O.-Schlag ließ ihn stolpern und zu Boden fallen, gleichzeitig ertönte ein Knall der nicht zu überhören war. Als er nach einigen Sekunden einen klaren Kopf bekam, rappelte er sich auf um nach den Gestalten zu sehen. Sie standen nicht mehr vor dem Tor, sondern rannten plötzlich auf ihn zu. Ohne zu überlegen drückte Ben ein zweites mal ab, und zielte dabei auf die Beiden. Da er diesmal auf den Rückstoß vorbereitet war, vollbrachte er es nun stehen zu bleiben. Nachdem sich die Rauchschwaden verzogen haben, war endlich freie Sicht. Bens Herz raste wie wild. Wenige Meter von ihm entfernt schmorten zwei grüne, verkohlte Klumpen, die wohl einmal die Form eines Menschen oder eines ähnlichen Wesens gehabt haben sollten. Ein Gestank machte sich breit, der Ben zum würgen brachte. Ein flaues Gefühl machte sich in ihm breit. Er war nicht der Typ dafür zu töten, egal in welcher Situation er sich befand. Verwundert ging er weiter zur Festung, verwundert , dass durch den lauten Knall keine anderen Wachen angelockt wurden. Eigentlich war es mehr ein Summen als ein Knall, denn aus seiner Waffe kam eher eine Art Laserkugel, als eine Patrone oder etwas anderes „altmodisches“. Solche Waffen kannte er nur aus Filmen und ihm war nicht bekannt, dass es tatsächlich Waffen gibt, die mit Lasern, statt Patronen schießen. Er fing an zu rennen, um keine Zeit zu verlieren und Jess aus den Fängen dieses Mensches, Monsters, oder was auch immer er war, zu befreien .Er war fest davon überzeugt, dass seine verhasste Person männlich war. Nicht aufgrund der Stimme, denn obwohl sich die dunkle Stimme in seinem Kopf doch sehr echt, und nicht nach einer Computerstimme angehört hatte, war diese Welt anscheinend so weit entwickelt, dass es ein leichtes gewesen wäre eine solche Stimme durch Stimmenverzerrer zu erzeugen. Doch einer Frau würde er es einfach nicht zutrauen, seine Frau zu entführen und in einer Festung gefangen zu nehmen. Das ganze machte jedoch bislang sowieso keinen Sinn, deshalb blieb ihm nichts anderes übrig, als den 20. Stock aufzusuchen. „Hoffentlich haben sie dort drin eine Heizung!“ Ben drehte den kalten Türknauf, die schwere Tür ging langsam auf und er trat hinein. Es war dunkel, so dunkel, dass er die Hand vor seinen Augen nicht erkennen konnte. Die Tür fiel zu und er hörte schwere Riegel in das Schloss einrassten. Er versuchte die Tür wieder zu öffnen , doch er war gefangen. Es war so heiß in diesem Raum, dass es Ben die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Oder kamen sie doch durch die riesengroße Angst, die er verspürte? Er tastete sich im dunkeln vor, um ihn herum kaltes Metall. Nun tastete er nach etwas, was sich wie Schafswolle anfühlte, jedoch ölige Rückstände an seinen Fingern zurückließ. „Na, wie gefallen dir meine Haare?“ Ben schreckte auf uns machte einen Satz nach hinten. Die Stimme, die wie ein Jugendlicher im Stimmbruch klang, lachte laut und krächzend auf und verklang in einem Husten, der sich nach einer starken Erkältung anhörte.
„Setz dich doch bitte zu mir!“ Ben tastete weiter und spürte schließlich etwas, dass sich sehr nach einem Stuhl anfühlte. Er setzte dich und spürte, wie sich etwas um seine Arme und seine Beine schnürte. Er war gefesselt!“ Gebt mir sofort Jess zurück! Ich will zu ihr! Jeeeeesss“!, Ben verfiel in Panik. „Alles zu seiner Zeit, doch erstmal spielen wir eine Runde Elektro-Poker, es kann einem nämlich ganz schön langweilig hier unten werden, wenn man schon seit 400 Jahren hier festsitzt“, die Stimme klang fast schon bemitleidenswert. „Nein, ich habe keine Lust zu spielen, ich will einfach nur zu Jess!“ , Ben war den tränen nahe.
ELEKTRO-POKER
DIE REGELN:
1.Jeder Spieler bekommt 10 Chips in verschiedenen Farben, jede Farbe hat eine andere Stromstärke
2. Wie beim normalen Poker kann man seine Chips setzen, jeder verlorene Chip gibt einen Stromschlag in der Stromstärke seiner Farbe
3. Der Grüne Chip darf nur beim All in gesetzt werden, denn er ist tödlich und bedeutet automatisch das Ende des Spiels
4.Ein Chip kann nicht zurückgewonnen werden, sondern wird sofort in Form eines Elektroschocks bestraft
5. Die restlichen Regeln sind wie beim normalen Poker.
„Halt die Fresse du dreckiger Bastard, wenn ich an einen elektronischen Stuhl gebunden wäre, würde ich mein Mund nicht so weit aufreissen! Kleine Kostprobe gefällig? Ein Klicken… dann durchfuhr Ben ein so ekelerregender Schmerz, dass er das Gefühl hatte daran sterben zu müssen. „ Ok , lass uns spielen…“
ELEKTRO-POKER
DIE REGELN:
1.Jeder Spieler bekommt 10 Chips in
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Kommentare
Fishcap schrieb am 2009-12-05 13:53:23:
Man, meine Augen waren am PC gefesselt. Ich schreibe auch, zwar nicht so gut, aber ich hab ein Buch verüffentlicht. Also, deine Geschichte ist so toll. Weiter so!
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