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Kategorien > Fantasy > Vampire

Kreaturen der Nacht

von Asom

1

Der tiefe Schleier der Nacht legte sich über die Straßen der Stadt, keine Menschenseele war zu sehen, nicht einmal der Mond schien hinter der meterdicken Wolkenschicht hervor. Es war als würden selbst die Sterne schlafen, und doch regte sich etwas in der Finsternis, etwas Uraltes.
Nur ein Dutzend rote Augen waren in der Ferne zu erkennen.
Sie waren wieder hier...
Nacht für Nacht verfolgten sie ihn.
Der Junge stand am Fenster seines Zimmers und blickte in die Dunkelheit.
Sie waren überall.
Im Schatten des gegenüberliegenden Hauses, unter den Autos, die am Straßenrand parkten, selbst in den Bäumen saßen sie und beobachteten den Jungen aus ihren blutroten Augen.
Niemand glaubte Tim, auf dem Schulhof lachte man über ihn und auf der Straße warf man Steine nach ihm. Nicht einmal seine Eltern glaubten ihm, stattdessen schickten sie ihn zu einem „netten Mann“, der ihm helfen sollte.
„Ihr Sohn sucht Aufmerksamkeit. Verbringen Sie Zeit mit ihm und hören Sie ihm zu“, war die Diagnose des überbezahlten Pseudo-Arztes.
Doch Tim wusste, dass er sich die Wesen nicht nur einbildete. Sie waren da, und sie warteten auf ihn. Es war nur eine Frage der Zeit. In ihren Augen loderte der Hunger nach frischem Blut und sie würden sich holen wonach es ihnen durstete.
Noch waren sie ihm nicht zu Nahe gekommen, doch Tim wusste, dass sie sich näherten. Als er sie zwei Wochen zuvor zum ersten Mal erblickte, waren sie noch zwei Straßen entfernt, doch jede Nacht kamen sie näher. Spätestens diese Nacht erreichten sie schon sein Fenster und kratzten mit ihren messerscharfen Klauen an die Scheibe um ihn aus seinem Schlaf zu reißen.
Doch Tim schlief nicht. Er wollte bereit sein, wenn sie ihn holten.
Eine der Kreaturen bewegte sich. Sie kroch langsam unter dem Auto hervor und bewegte sich auf allen Vieren über den Boden. Das Wesen schien den Asphalt der Straße gar nicht zu berühren und dennoch schien ihr Körper darüber zu fließen. Es war eine grässlich anmutende Bewegung, wie die einer Schlange, die sich an ihre Beute heranschleicht. Nun schienen sich auch die Anderen in Bewegung zu setzten.
Es war so weit.
Tim schloss die Augen und wartete auf das Klirren der Scheibe.

Vielleicht glaubten sie ihm jetzt, wenn sie seinen ausgetrockneten Leichnam am nächsten Morgen fanden.



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Damit melde ich mich aus einer zweijährigen Pause zurück.
Ich habe versprochen, dass ich Dark Seraphim weiterschreiben werde und somit dürft ihr euch bald auf eine Fortsetzung freuen :)

Euer Asom

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Kommentare

diablos schrieb am 2010-07-12 19:50:39:
ich freune mcih sehr auf deine fortsetzungen.
Wolf_93 schrieb am 2010-07-01 18:13:25:
hi klasse story
echt spannend, wär noch interessanant, wie die Wesen aussehen
glg
Wolf
roo sabbath schrieb am 2010-06-30 18:14:35:
Fortsetzung ?
hört sich toll an :)

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