Krieg und Gewalt
von
Wolfgang Scholmanns
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Es stirbt das Jahr,
und Regen klopft ganz sanft
an meine Fenster.
Des Windes Lied
durchs Tal nun weht,
treibt Nebelschleier und es steht,
der Wald so still
im Schatten der Gespenster.
Ein letztes Blatt,
es lässt nicht los,
trotzt jedem Sturm
und dunklem Donnergrollen.
Es blüht in buntem Farbentraum,
ein letzter Gruß vom Waldessaum,
wo Grün und Kraft
in ferner Zeit verschollen.
Ein Herbstbild, doch -
das Ende wartet schon
auf sein erwachen.
Es neigt das Jahr sich
hin zum Tod,
noch glüht es schwach im Abendrot,
ein kläglich Bild,
es fehlt ihm Glanz und Lachen.
© Wolfgang Scholmanns
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Kommentare
Elfi schrieb am 2007-01-20 08:45:04:
Super geschrieben und sehr traurig. Weiter so!
Lg, Elfi
alida schrieb am 2006-12-02 18:14:36:
Inspirierend und doch einzigartig - dieses Gedicht hat mir sehr gut gefallen! Ganz dickes Lob! Würde mich freuen wenn du auch einmal eines meiner Schriftstücke lesen und kommentieren würdest.
Lg, Alida
Anna schrieb am 2006-12-02 14:49:08:
Irgendwie traurig, aber echt gut!
Basther schrieb am 2006-12-02 14:44:43:
Ein wahres Geschenk Deine Stücke!
Es bereitet immer wieder eine Freude eins von Dir zu lesen!
Ein Akrobat der Worte!
Grüße, die voller Hochachtung sind
Basther
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