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Kategorien > Fantasie und Liebe > Anderes

Krokodilstränen

von Lille-peach

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Krokodilstränen

Aufbruch


“Ein schöner Tag. Nicht war, Rik? Perfekt um den Taris zu ernten. Weck deinen
Bruder, er soll jagen gehen und dann macht dich an die Arbeit!” die Stimme seines Vaters war laut und hallte durch die kleine Hütte wie ein Kriegshorn in einer Höhle. Rik musste seinen Bruder wahrscheinlich gar nicht wecken, denn bei dem Gebrüll sollte eigentlich jeder wach werden. So gute Laune wie heute hatte sein Vater Gab lange nicht gehabt, vielleicht lag es am guten Wetter welches seit einigen Wochen andauerte. Er durchquerte die Hütte mit wenigen Schritten und zog den Vorhag beiseite hinter dem sein Bruder Elias schlief, Erstaunen breitete sich auf Riks Gesicht aus, Elias war nicht aufgewacht, er schlief einfach zu tief, nicht mahl eine Kappelle mit Pauken und Trommeln, wie es in den großen Städten üblich war hätte ihn nicht wecken können. Sein Bruder war schon komisch, kaum älter als neunzehn und schon erschöpft als währ er sechzig.
Er rüttelte ihn ein wenig bis er sich mit einem Ächzen zu Rik umdrehte und ihn verschlafen ansah.
“Ist es schon Morgen?” vom schlafen noch ganz heiser, brachte er die vier Wörter kaum über die Lippen.
“Allerdings, Vater sagt du sollst jagen gehen.”
Eigentlich war Elias nicht Riks richtiger Bruder, die beiden hatten zwar die gleiche Mutter aber andere Väter. Als ihre Mutter Gabrielle heiratete brachte sie Elias mit, sie starb bei der Geburt von Rik und so kümmerte sich Gab auch um Elias.
Für Rik machte es keinen Unterschied ob sie verschiedene Väter hatten, Elias war immer sein Bruder und auch obwohl dieser fast drei Jahre älter war als Rik selbst.
Elias stand mühsam auf ging zum Wassertrug, wusch sich das Gesicht und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Er war von der Arbeit auf dem Feld braun gebrannt und wegen dem wenigen Geld das sie besaßen ein wenig abgemagert, seine schwarzen Haare gingen ihm inzwischen über die Ohren und hingen ihm in den ebenso schwarzen Augen. Alles im allem war er ein recht ansehnlicher Mann geworden, Rik war manchmal neidisch auf Elias, da er selbst mit seinen blonden Haaren und blauen Augen eher als Weiberheld dargestellte wurde und nicht als Jäger und Arbeiter. Es hätte Rik auch nicht weiter gestört wenn es wenigstens gestimmt hätte, aber er hatte bis her nicht einmal den Geschmack der Lippen einer Frau kosten dürfen, Elias auch nicht aber bei ihm war das wahrscheinlich etwas anderes.
“Bis bald Bruder!” Elias hatte sich inzwischen sein weißes Hemd übergezogen und den Umhang in der Hand, Rik reichte ihm den Bogen und den Köcher mit den Pfeilen, bevor er sich selbst an die Arbeit machte den Taris zuernten.

Elias sattelte seinen weißen Hegst Zeron, schnallte sich Köcher und Bogen auf en Rücken und ritt los. Im vorbei reiten winkte er noch Rik zu der mühsam die Tarisfrüchte sammelte.
Es war ein schneller Ritt in den Wald wo das meiste Wild aufhielt. Zeron war ein zuverlässiges Tier, Elias hatte ihn als Fohlen gefunden und ihn aufgezogen, vielleicht wurden sie dadurch zu so guten Freunden, vielleicht aber auch durch das zusammen herumalbern. Sicher war das sie jetzt unzertrennlich waren und Elias seit etwa einem halbe Jahr den Hengst auch reiten konnte.
Der Wald kam ihr Sichtfeld und Elias gab Zeron noch einen Stups in die Seiten damit er noch ein wenig schneller lief, er wollte vor dem Abend wieder zu Hause sein. Sie fegten über die Wiese vor dem Wald wie ein Blitz und als Elias Zeron bremste rutschte dieser noch von ein ganzes Stück weiter als geplant. Elias stieg mit einem Grinsen ab und machte sich auf den beschwerlichen Weg durchs Unterholz, bis er ein Reh finden würde könnte es ein langer Weg werden, denn diese würden sich eher im dichteren Unterholz aufhalten, als an den Licht durchfluteten Stellen des Waldes.
Er mussten schon einige Stunden gelaufen sein, als Elias an der Stelle ankam welche der Dorfälteste “die Grenze zwischen Licht und Schatten” nannte. Es sah tatsächlich so aus als wäre es eine Grenze auf der Seite auf der er jetzt noch stand konnten noch einige Lichtstrahlen zu ihm durchdringen, einen Schritt weiter war es stockduster, wie bei Nacht. Nun musste Elias sein ganzes Jagdgeschick aufwenden um hier auch nur ein Reh zu hören, es würde eine anstrengende und lange Jagd werden. Er ging noch einen Schritt und sein Körper verschmolz mit der Dunkelheit. Elias ging nun langsamer, denn es war nun äußerst wichtig, dass er möglichst keine Geräusche verursachte, was bei dieser Dunkelheit nicht gerade einfach war. Doch plötzlich funkelte etwas vor ihm auf dem Boden auf, Elias bückte sich und hob es auf, es war eine Kette eine Art Blüte stellte den Anhänger dar, sie musste unheimlich wertvoll sein, die Mitte der Blüte war aus Gold und die Blütenblätter hatten einen silbernen Schimmer, aber er konnte nichts genaues sagen, dafür war es zu dunkel. Es war unglaublich gearbeitet, welch ein Schmuckhersteller musste man sein um so etwas Prachtvolles herstellen zu können? Er trat einen Schritt nach vorne und seine Füße verloren den Halt. Er stürzte einen steilen Abhang hinunter und schlug im Flussbett auf, er spürte noch wie ihm etwas Warmes an seinem Kopf herunter lief bevor er das Bewusstsein verlor.

Er Träumte.
“Elias…. Sohn des Valerius. Hab keine Angst, hör einfach nur zu, es könnte uns alle das Leben retten. Es gab nie ein Zeitalter in dem Menschen und Zwerge es gewagt hätten das Volk der Elfen in ihren Wäldern, das Volk der Engel auf ihren Wolken oder am wenigsten mein Volk, das der Sterne anzugreifen. Doch jetzt da Darius König ist wird es keinen Frieden mehr geben bis alle dem Tod dienen müssen. Dein Vater war ein großer Krieger, leider im Dienste des Königs… Der König befehligt dreiundzwanzig gut ausgebildeter Kämpfer auf Drachen, sie nennen sich “the dragon Knights” und sind nicht leicht zu besiegen. Außerdem das größte Heer, welches die Welt je gesehen hat, mehr als eine Millionen Kämpfer, Kämpfer Elias und keine Bauern oder Sklaven. Die Elfen, Engel und auch wir Sterne stellen unsere Soldaten zusammen wir kommen allerdings niemals an die Größe dieses Heeres heran, darum bitte ich dich hilf uns und finde Männer die uns in den Kampf folgen.” die Stimme war sanft und klangvoll.
“Aber wie soll ich Kämpfer finden wenn ich doch selbst keiner bin?” Elisas stand in einem Reich aus Nebel er konnte die Stimme nur hören, nicht aber sehen wer sich hinter ihr verbarg.
“Mit der Zeit wird aus jedem Mann ein Kämpfer wir setzen unsere letzte Hoffnung auf dich Elias.”
“Ich weiß nicht ob ich das kann.”
“Du wirst es schaffen. Suche das Mädchen mit dem gebrochenem Lächeln, wenn du es schaffst ihre das Lächeln zurückzugeben habt ihr vielleicht eine besser Chance sie ist so alt wie dein Bruder. Lebwohl Elias, rette die Welt.”
Die Stimme verstummte und Elias fiel in einen unruhigen Schlaf zurück.

Seine gesamten Knochen schmerzten, an seinem Kopf hatte er sich eine Platzwunde zugezogen und in seinen Gedanken surrten immer noch die Worte der klangvollen Stimme, die sagte sie

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Kommentare

Gimliy schrieb am 2008-07-02 17:37:13:
Ja, die Geschichte ist echt super. Das ist aus der Welt von Eragon, oder? Wie auch immer, ich finds auch klasse.
Bitte schreib weiterhin so gut, Gruß: Gimliy
lasranda schrieb am 2008-06-18 18:51:42:
ich find deine geschichte voll klasse. solltest weiter schreiben, bin gespannt, wie es ausgeht =)

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