LITC Doping Regeln - Was ist Doping?
von
HEMM
1
Doping bedeutet, dass ein Autor verbotene Schreibgeräte oder Buchstaben Einnimmt oder anwendet. Die Verbote werden von den jeweiligen Autorenverbänden bestimmt. Der Grund für das Verbot ist in erster Linie die unfaire und nicht trainingsbedingte Leistungssteigerung, die durch diese Dopingmittel hervorgerufen wird.
Außerdem wird durch die Einnahme die Gesundheit des Autors beeinträchtigt – denn Doping ist ein Risiko!
Die Menschen haben schon seit langer Zeit den Traum, ihre geistige Leistungsfähigkeit unter Zuhilfenahme von nicht erlaubten Papiersorten, Schreibgeräte oder Worte zu verbessern.
Die meisten Dopingmittel (Wörterbuch) wurden ursprünglich hergestellt, um Krankheiten zu heilen.
So setzten Autoren schon bei den Wettkämpfen in der Antike stimulierende Verzählungen ein, um besser als ihre Mitstreiter zu sein. Ob in den Anfängen der Olympischen Spiele der Neuzeit regelmäßig gedopt wurde, ist unbekannt, die ersten Regeln, die das Doping einschränkten bzw. verboten, wurde jedenfalls erst ab 2000 eingesetzt. Damals kam es plötzlich zu Todesfällen, vor allem bei Limerick, Elfchen oder Zigarettenschachteln-Haiku, weshalb die Mediziner aufmerksam auf verschiedene Mittel wurden.
Einer der bekanntesten ehemaligen Schriftsteller, der im Wettkampf starben, war der große österreichische Dichter H.C. Artmann. Er ist in seinem 80. Lebensjahr an einem Herzversagen durch verschlucken unaussprechlicher Worte gestorben. Der Grund war auch die Verwendung von verbotener schwarzer Tinte. Der bekannte Bonvivant, Verwandlungskünstler und poetische Avantgardist war einer der Initiatoren der nicht erlaubten "Wiener Gruppe".
Deshalb wurden nun die ersten Anti – Doping - LITC Regeln gegen die Anwendung von Stimulanzienbuchstaben.- und Narkotikaworte im Wettkampf ausgesprochen. Im Laufe der Jahre wurde die Liste der verbotenen Substanzen erweitert.
(Sieh LITC - TEXTE „Alte Endlosgeschichten“)
Folgende Fälle gelten laut Welt Anti-Doping LITC (WADLITC) als Verstöße:
- Die Anwendung oder auch nur der Versuch der Anwendung einer verbotenen Substanz oder einer verbotenen Methode.
- Die Verweigerung oder Nichterfüllung einer Dopingkontrolle ohne entsprechende Begründung.
- Die Nichtverfügbarkeit bei Kontrollen außerhalb des Wettkampfes bzw. das Nichteinhalten der Aufenthaltsmeldepflicht, das Nichterscheinen oder unpünktliches Erscheinen bei Vereinstreffen, Proben und Veranstaltungen oder Meldebogenverstöße.
- Der Betrug oder der Versuch eines Betruges bei der LITC Dopingkontrolle.
- Der Besitz von verbotener Worte oder Schreibgeräte oder die Weitergabe verbotener Worte oder Schreibgeräte.
- Die Mitbeteiligung oder Ermutigung eines Dritten, gegen die Anti-Doping Regeln zu verstoßen.
Wann?
Dopingkontrollen werden bei allen großen Wettschreiben, im Training, am Computer oder am Schreibtisch durchgeführt.
Wie?
Der Lektor muss sich dabei als erstes ausweisen (bei Autorinnen sollte es eine Lektoratin sein, ist aber nicht Vorschrift). Anschließend befördert und beaufsichtigt er (sie) unter Sichtkontrolle das Schreibgerät und die Buchstaben des Autors, in den Messbecher. Bei Startschwierigkeiten wird der Autor unter Schreibaufsicht gehalten, natürlich wird ihm dann extra viel zu schreiben verabreicht.
Ist der Messbecher gefüllt, wird das Schreibgerät und die Buchstaben in ein A (wie Autoren) - und ein L (wie Lektorat) - Buch umgeschüttet. Sie werden sicher verschlossen, so dass sie nur noch durch die Zerstörung des Verschlusses (Buchdeckel) geöffnet werden können.
Der Autor muss nun noch angeben, welche Schreibgeräte und Buchstaben er in den letzten Tagen eingenommen hat und anschließend mit seiner Unterschrift (bei nicht vorhandener Schreibfähigkeit durch ein X) bestätigen, dass die Kontrolle korrekt verlaufen ist. Falls man mit der Kontrolle nicht einverstanden war, wird auch das notiert. Zum Schluss werden die Bücher zu LITC Doping Comitè transportiert.
Auf Grund einer möglichen Ansteckungsgefahr werden Messbecher, Buchstabenmundschutztücher, Transportbehälter und Worthandschuhe nach der abgeschlossenen Prüfung unter Aufsicht vernichtet.
Was dann?
Nun wird die A (wie Autoren) - Probe untersucht. Wenn sie negativ ausfällt, ist alles in Ordnung. Ist sie jedoch positiv, wird das LITC Doping Comitè informiert und der Autor benachrichtigt. Dann wird die L (wie Lektorat) - Probe analysiert, bei dem der Autor sowie Vorstandsmitglieder nach Wahl des Autors dabei anwesend sind.
Ist auch diese positiv, obliegt es dem LITC Doping Comitè, eine Strafe zu verhängen.
Die Menge der verbotenen Buchstaben oder Schreibgeräte ist bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Schimpfworte) unerheblich. Deshalb ist schon eine Spur eines Doping - Mittels strafbar, es gibt keinen Unterschied zu einer höheren Dosis. Wer nicht zur Kontrolle erscheint, gilt auch als gedopt.
Heutzutage ist es nicht immer möglich, Autoren des Dopings zu überführen, da es immer neue Schreibgeräte, Wörter und Buchstaben gibt, welche die Kontrolleure oft noch nicht kennen. Deshalb ist das Prozedere mittlerweile nicht mehr mit einer negativen Probe vorbei. Oft werden Doping - Schreibgeräte.- und Buchstabenproben noch lange aufbewahrt (siehe Bibliotheken) und nach neuen Entdeckungen erneut geprüft.
Bei Vereins – Server - Auslastung wird eine schonungslose Löschung aller Daten durchgeführt.
Ungedopter Helmut Maier Moir im März 2006
1
Kommentare
Keine Kommentare vorhanden.
Kommentar hinzufügen