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Kategorien > Fantasie > Mystery

LOST TITLE Teil 1/part 6

von Lillium

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„ Wie hast du sie nur dazu gebracht alles auszuplaudern?“, fragte Hoya ungläubig. Ascot lächelte schelmisch.
„ Ein paar Alpträume hier, ein bisschen Folter da und voila…das Dorf hinter dem Wasserfall“
Der Simpai und die Nachtschattenelfe standen in einem, mit hohen Bergen umrandeten Dorf, abgeschnitten von der Außenwelt, allerdings wunderschön. Die Bewohner schienen sie nicht zu bemerken. Einige Frauen hängten gerade ihre Wäsche auf und Kleine Kinder spielten mit Holzschwertern.
„ Nimm das du Scheusal…niemals werde ich mich ergeben“, rief ein Knabe und versuchte seinem Spielkameraden das Holzschwert in die Hüfte zu pieksen.
„ Dann sollst du sterben!“, rief der andere und machte ein seltsames Geräusch.
„ Mein Schwert hat sich jetzt verwandelt und ich bin viel stärker!“, rief er und stieß zu.
„ Autsch!“, schrie der andere und sank auf die Knie.
„ Getroffen, du bist tot! Ich hab gewonnen!“
„ Ich bin noch nicht tot du hast mich nur hier verletzt!“, der schwarzhaarige Junge zeigte genervt auf seinen Oberschenkel, der fürchterlich schmerzte.
„ Doch, du bist tot, ich bin ein Simpai und mein Schwert war so stark, dass du dich komplett aufgelöst hast“
„ Das ist unfair“, entrüstete sich der andere.
„ Das nächste Mal bin ich der Simpai!“, murrte er und eine der Frauen wandte sich den Kindern zu.
„ Niemand sollte ein Simpai sein, sucht euch andere Wesen aus, aber nicht diese“, schimpfte sie. Die Kinder ließen ihre Köpfe und Schwerter hängen und trotteten davon. Sie liefen geradewegs an Ascot und Hoya vorbei. Der blonde Junge, der die Rolle des Simpais gespielt hatte blieb kurz stehen und starrte Ascot mit großen Augen an, lief daraufhin schnell weiter und tuschelte mit seinem Freund. Ascot grinste selbstgefällig.
„ Die Kinder scheinen ja schon von mir überzeugt zu sein…fehlen nur noch die Erwachsenen“
*******************

„ Denkst ich bin schon bereit dafür?“, fragte Eileen nervös. Die Kriegerin hatte beschlossen, dass sie den Clan der Furien aufsuchen würden.
„ Keine Angst, wir haben eine lange Reise vor uns, soll heißen….es bleibt noch genügend Zeit deine Fähigkeiten zu koordinieren“ Eileen nickte. Irgendwie freute sie sich bereits darauf, all den anderen Furien zu begegnen.
„ Was wäre, wenn ich die Prüfung nicht bestehen würde?“, wollte sie wissen.
„ Dann musst du dich allein durchschlagen, die Furie wird über dich Überhand gewinnen und du wirst zwischen Gut und Böse kein bisschen mehr unterscheiden können egal wie offensichtlich es sein mag“, erklärte Ignis ungerührt.
„ Wurden bis jetzt alle aufgenommen?“, fragte Eileen kleinlaut. Ignis lachte trocken auf.
„ Nein, das wäre ja noch schöner. Es gibt einen zweiten Clan, die, die es nicht geschafft haben und zu unberechenbaren Furien wurden haben sich zusammengeschlossen. Sie leben weit weg in den Bergen Isals. Sie sind gefährlich und kampflustig, sie haben weder Rechtsystem noch eine Rangordnung“ Eileen schluckte. Nicht um alles in der Welt wollte sie so enden. Vorher würde sie lieber sterben.
„ Aber keine Angst“, meinte Ignis beschwichtigend.
„ Ich glaube fest an dich…du wirst diese Prüfung mit Links schaffen“
„ Hoffentlich“, sagte Eileen zu sich gewandt. Die beiden marschierten durch den Wald, als Eileen etwas hörte.
„ Freecell?“, fragte sie vorsichtig und war stehen geblieben. Der Tengu war schon seit geraumer Zeit verschwunden. Seit zwei Tagen hatte er sich nicht mehr blicken lassen, was Eileen ein wenig traurig gestimmt hatte.
„ Halt Eileen“, gebot Ignis dem Mädchen Einhalt, als es ein paar Schritte auf das Geräusch zu gehen wollte.
„ Das ist nicht Freecell“ Plötzlich vernahm man ein hilfloses Kieken und eine Bestie sprang hinter einem der Büsche hervor, in seinen Fängen der Tengu.
„ Freecell!“, schrie Eileen, wich allerdings vor dem Wildschweinähnlichen Monster mit den gelblichen Augen zurück.
„ Vorsicht!“, brüllte Ignis, die Bestie schüttelte ihr Haupt wild hin und her, Blut und Sabber des Ungetüms spritzten in alle Richtungen.
„ Oh mein Gott, er tötet ihn!“, plärrte Eileen mit Tränen in den Augen und ging wutentbrannt auf das Vieh los.
„ Du hässliches Biest, lass Freecell los!“, bellte Eileen und schließlich verwandelte sich ihre Gestalt in die der Furie, die in ihr schlummerte. Mit ihren langen scharfen Fingernägeln, die nicht einmal das beste Schwert hätten kürzen können, schlitzte sie in einem unheimlichen Tempo das Monster auf. Keuchend und blutüberströmt hielt Eileen inne. Das Monster musterte sie kurz, bevor es tot auf die Seite stürzte. Freecell befreite sich mühselig aus dem Maul des Untieres. Eileen verwandelte sich wieder zurück. Erschöpft sank sie auf die Knie und lächelte, ehe sie ihr Bewusstsein verlor.
********************

Ascot wippte ungeduldig auf seinen Absätzen vor und zurück und starrte grimmig auf die verschlossene Tür. Er wartete auf Hoya, die im Freundschaftlichen versuchte die Bewohner des Dorfes zu überreden. Da Ascot leicht ausfallend werden konnte, hatte sie beschlossen, dass er draußen warten sollte. Sein Zorn und das gefährliche Funkeln in seinen Augen hatten nichts an Hoyas Beharrlichkeit geändert.
„ Jedes falsche Wort kann ein Blutbad anrichten und das würde uns nichts nützen“, hatte Hoya erklärt, was Ascot nur ein verächtliches Schnauben entlockt hatte, allerdings ließ er sich überreden. Auch die Menschen die nicht die Befugnis hatten in das Haus des Anführers einzutreten warteten darauf, dass die Entscheidung bekannt gegeben würde. Viele fürchteten, dass der Anführer eine Entscheidung treffen würde, die verursachte, dass sie alle miteinander mit dem bösartigen Sartaxvirus infiziert werden würden.
Die Tür schwang auf, Hoya trat erhaben heraus. Ascots Augen fixierten sie, wie auch die Augen der Menschen die in sicherer Entfernung im Halbkreis, um den Simpai standen.
„ Und?“, knurrte er. Hoya schenkte Ascot ein bitteres Lächeln, das Ascot alles sagte.
„ Warum zum Teufel“, setzte er an und schüttelte bedauernd den Kopf.
„ Sind Menschen nur so verdammt dämlich“ Ascot hob plötzlich seinen Arm und rief etwas, das niemand verstehen konnte.
„ Sartax!“, tönte es plötzlich aus dem Mund eines Knaben und die Menschen rannten schreiend vor ihren verseuchten Artgenossen davon. Der Simpai hatte seinen Kriegern befohlen die Menschen zusammen zu treiben, was die Sartax auch befolgten. Die Bewohner beherrschten zwar vorteilhafte kriegerische Ausbildung, aber die Furcht, die von Ascot ausging hatte sie schwach gemacht. Der Simpai trat in den Kreis indem die Dorfbewohner verängstigt standen. Wie Rindvieh, das auf ihren Schlachter wartete. Der Simpai lächelte bösartig, als manche Frauen dem enormen Druck der Angst nicht mehr Stand hielten und kreischend unter Qualen starben.
„ Halte ein Simpai…ich bitte dich halte ein“, hörte Ascot unerwartet eine Stimme hinter sich. Er wandte sich um und erkannte den Anführer, der abwehrend die Hände schützend vor sich hielt. Ascot legte seinen Kopf schief.
„ Warum?“, fragte er mit unschuldiger Miene.
„ Ich will dir

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Kommentare

Lillium schrieb am 2008-08-25 21:33:40:
an TJ Omar: jetz hab ich mal das kommi vom part 4 gelesen....von welchen piraten sprichst du denn???

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