Lara
von
Mia Pia
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Ein altes Schloss, seit Monaten unbewohnt, wird neu bezogen. Wilhelm Zimmermann mit seiner Frau und seinen 2 Töchtern zieht dort ein. Seine älteste Tochter, Lara, wurde gerade gestern 16 Jahre alt und wollte das mit ihren Freunden feiern, doch dazu kam sie erst gar nicht. Sie findet es überhaupt nicht schön, dass sie umgezogen sind. Genauso sieht es Kelly, die jüngste Tochter. Sie ist 13 Jahre alt, steckt mitten in der Pupertät, und will wieder die Großstadt, wo sie her kommen und nicht in das Kaff, wo sie jetzt sind. Lydia, die mutter der Mädchen, will auch zurück. Doch ihrem Mann gefällt es und er denkt gar nicht daran das Haus wieder zu verkaufen. Als sie beim Schloss ankommen, sind die Mädchen und die Mutter geschockt. Sie haben das Haus vorher noch gar nicht gesehen und nun sehen sie ein altes und zerfallendes Haus. Nur der Vater ist glücklich:
"Schatz, du bist Designerin, du kannst dich hier austoben. So was wolltest du doch schon immer machen."
Lydia guckt ihren Mann kurz an. Er ist darüber total glücklich. Sie kann ihm nicht sagen, dass das eine dumme Idee von ihm war. Doch diese herausforderung möchte sie schon gerne mal anfangen, so meint sie entschlossen:
"Dazu brauche ich die Hilfe von Jasper."
Jasper ist der beste Freund von der Mutter. er hat Hausdesignerei gelernt und verhilft Leuten zu ihren modernen Wohnungen. So hat er schon das alte Haus der Zimmermanns dekoriert. Familie Zimmermann steigt aus dem Auto aus und sehen wie die umzugsleute die Sachen rein bringen. Sofort holt die Mutter ihr Handy raus und ruft Jasper an. Sie trägt mal wieder einer ihrer edelsten Kleider und achtet ja darauf, dass sie immer gut aussieht. Ihr Mann trägt immer einen Anzug mit einer Krawatte und seine Sachen sind genauso teuer wie Die seiner Frau. Als Hausherr geht er sofort rein und erklärt, wohin die Kartons sollen. Kelly fällt mit ihren Designerklamotten in dem Dorf sofort aus. Hochnässig geht sie rein. bevor sie was anfässt, wischt sie es vorher mit einem Tuch sauber. Lara ist anders. Sie läuft immer in schwarzen Klamotten rum. So auch heute. Sie trägt eine schwarze Hose, darüber ein schwarzen Rock und ein Shirt in pechschwarz. ihre Haare sind von Natur aus schwarz, die sie über ein Auge gekämmt hat. Auch ihr bleibt es wohl oder übel nicht erspart rein zu gehen. Bevor sie rein geht, sieht sie von weitem einen jungen Mann. Sie schätzt ihn gerade mal auf 18 jahre. Keiner achtet auf ihn. Sie haben sicherlich zu tun, daher wird er nicht beachtet, denkt sich Lara. Drinnen ist alles staubig und mit Spinnennetzen bedeckt. Die alte Treppe knarrt bei jedem Schritt, den man darauf macht. Oben sucht sie sich ein Zimmer. Sie nimmt das staubigste Zimmer und sagt den Umzugsmännern bescheid. Danach guckt sie sich das Haus an. Während sie sich umguckt, hört sie immer wieder ihre kleine Schwester, die ständig darauf hinweist, dass die Männer ja vorsichtig mit ihren Sachen umgehen sollen. Doch das ist Lara egal. Sie ist eher fasziniert von dem Dachboden, wo noch viel mehr stab ist. Vom Dachbodenfenster aus sieht sie wieder den Jungen, den sie vorher schon gesehen hat. Noch immer guckt Keiner zu ihm. Die Männer machen einfach weiter, so als wäre der Junge nicht da. Immer wieder sagt sich Lara, dass die Männer einfach viel zu tun haben um auf neugierige Mitmenschen zu achten. So guckt sie sich den Dachboden genauer an. Dort stehen ein Klavier, ein Sessel, Tische und alte Schränke. Auf einem tisch liegt ein buch, dass ihre Neugierde weckt.
"Das Geisterhandbuch", liest sie vor.
Mit dem Buch setzt sie sich hin und liest es sich durch. Es ist ihr egal, dass der Sessel nur so von Staub bedeckt ist. Darauf achtet sie einfach nicht. Sie findet das buch viel spannender. So merkt sie nicht wie die Zeit vergeht. Erst abends wird sie von ihrer Mutter zum Essen runter gerufen. Vorsichtig bringt Lara das Buch in ihr Zimmer und geht dann zur Küche. Die Umzugsmänner sind schon längst weg. Sie haben alles überall hingelegt ohne eine Ordnung. So stehen überall Kartons mitten im Weg, dass man darüber stolpert. Spät abends liegt Lara auf ihrem bett und liest das Buch durch. Sie will es endlich fertig haben. Miten in der Nacht schreit ihr Vater wie aus dem Spieß:
"Geister!"
Von ihrer Mutter hört sie nichts. Wohl vor Angst erstarrt, denkt sich Lara. Neugierg wie sie ist, geht sie auf den Flur, wo der Vater und die Mutter hin kommen. Man hört tatsächlich Geister. So wie man es von Filmen kennt. Doch sie kommen nicht auf den Flur. Irgendwann ist es vorbei. Lara muss fest stellen, dass ihr Vater mehr Angst davor hat als ihre Mutter. Sie sieht gar nicht so aus, als würde sie zum ersten Mal Geister sehen. Was ist es? Lara weiß es nicht. Doch da ist irgendetwas. Irgendetwas hat ihre Mutter. Ein Geheimnis. Aber welches? Ihre Mutter ist doch total spießig. Da schickt ihr Vater Lara auch wieder ins Bett. Noch lange denkt sie an diese Frage. Was ist mit ihrer Mutter? Doch sie kommt nicht darauf...
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Kommentare
Lara-Malou schrieb am 2009-01-12 18:44:40:
Liebe Mia Pia,
da ich im wirklichen Leben auch eine Lara bin, hat mich die Geschichte neugierig gemacht. Ich habe einmal hineingelesen. Es scheint eine nette Geschichte werden zu können, allerdings versuche doch, deine Geschichte im Präsens zu schreiben, das verleiht ihr einen angenehmeren erzählcharakter. außerdem hast du fast nur hauptsätze, das könnte die sache auf dauer langweilig machen. bringe deine gefühle ein bisschen mehr zu ausdruck, denk dir, dass wir diese gefühle nicht swissen können und beschreib sie uns beim lesen. bitte sei nicht enttäuscht, dass ich so offen bin. ich mache das nur, weil mich die geschichte wirklich interessiert!
ich bin gespannt auf mehr!
viele liebe grüße!
Deine --Lara-- ;-)
ps.: wie bist du auf den namen als titel- und charakternamen gekommen? das ist eine frage, die mich persönlich wirklich interessiert... ;) ^^
lisa schrieb am 2007-06-25 14:25:53:
Wer ist dort?
Klingelingeling, wer kennt den Ton?
Ach, das Telefon:
,,Hier ist Peter, werist dort?
Mein Papaist leider fort;
doch heute Mittag um halb vier
ist mein Vati wieder hier.
Bitte schön, Herr Klingelmann,
rufen Sie doch wieder an!"
Mia Pia schrieb am 2007-01-05 17:53:44:
Hey,
danke für eure Kritik.
ich muss euch aber noch erzählen, dass die Geschichte schon viele A5 Seiten so um die 200 oder so. Beidseitig beschriftet. Die Geschichte geht noch viel weiter und ich habe sie schon umgeändert. In der Originalfassung steht dort auch schon etwas anderes. Dort hat sie z.B. gar nicht aus dem Dachbodenfenster geguckt und so. Dieser Text ist nur ein Auszug von ungefähr 4 Seiten.
Das wollte ich nur kurz erwähnen. Also es sollte extra so sein, dass ihr Fragen habt. Sonst würdet ihr ja nicht eine Fortsetzung lesen wollen oder???
Lucie Li schrieb am 2007-01-04 19:29:40:
Hört sich ganz interessant an, bin gespannt, was das Geheimnis der Mutter sein könnte.
Leider einige Rechtschreibfehler. Das macht an dem Inhalt jedoch nichts aus. :-))
LG Lucie
KIKI schrieb am 2007-01-04 14:18:50:
Ich finde es auch schön!
Hexe schrieb am 2007-01-04 01:00:33:
hi, das ist echt eine gute geschichte vom inhalt her aber es sind fast keine emotionen vorhanden, gefühle und der schreibstil ist sehr sachlich. z.B.
"Dort stehen ein Klavier, ein Sessel, Tische und alte Schränke"
da könnte man ja auch schreiben
"in der einen ecke steht ein klavier, es sieht alt und abgenutz aus, der sessel ein wenig weiter drüben hat auch schon mal besser Jahre gahabt und sah unter der dicken staubschicht auch schon mal eleganter aus und auch die tische weiter hinten sind gezeichnet von ihrem alter".
das ist nur so ein vorschlag!
außerdem ist der junge mann so interessant, sein erscheinen das anscheinend keiner bemerkt auser lara, dass er am schluß nicht einfach fehlen sollte sondern eine wihcte rolle haben sollte. und die geister vielleicht noch etwas ausführlicher. was sind das für geister? wie sehen die aus? was amchen sie? es gibt viele filmvariationen von geistern! ich finde da könnte man noch was machen!
aber von der idee her echt klasse!
ganz lieb grüße lisa
Mia Pia schrieb am 2007-01-03 20:32:13:
Hey danke. Das ist echt lieb von dir.
Sandra schrieb am 2007-01-03 11:25:08:
Der Inhalt ist gut. Nur das du die ganze Zeit sachlich geschrieben hast gefällt mir nicht wirklich . Da sind keine Gefühle drin und die Spannung bleibt weg. Trozdem gefählt sie mir schreib weiter.
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