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Kategorien > Fantasy > Zwischenmenschliches

Lara 2

von Mia Pia

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... Am nächsten Morgen ruft der Vater sofort bei der Polizei an, egal was die Familie davon denkt. Kelly ist dafür. Sie ist auf der Seite ihres Vaters. Ihre Mutter und Lara sind eher Realisten und ahnen schon, dass das die Polizei nicht glauben würde. Und genauso ist es auch. Sie halten die Familie für verrückt. Niemand glaubt an Geister. Doch es dauert nicht lange, als es an der Haustür klingelt. Wilhelm, der eigentlich gerade in sein Arbeitszimmer wollte, geht zur Tür und öffnet sie. Vor ihm steht ein etwa 20jähriger Mann und meint ernst:
„Sie haben Geister? Ich bin für Sie da.“
Skeptisch guckt Wilhelm den Mann an und fragt nach:
„Geister?“
„Ja. Sie haben doch bei der Polizei vorhin angerufen.“
Das überzeugt ihn schon etwas, daher fragt er jetzt mit weniger Skepsis:
„Woher wissen Sie das?“
Darauf lächelt der Mann und meint:
„Sowas spricht sich hier rum.“
Irgendwie schafft es der Mann den Vater zu überreden und kann somit nach oben gehen, wo er die Geister eher vermutet. Doch statt den Geistern findet er Lara, die auf dem Sessel sitzt und ein interessantes Thema in dem Geisterhandbuch liest. Als Jemand auf den Dachboden kommt, guckt sie erst von dem Buch weg und zu der Person hin. Man konnte es schon vorher hören, da die Treppe noch schlimmer knarrt als die andere Treppe. Verwundert guckt sie den Mann an und fragt nach:
„Wer sind Sie?“
„Mein Name ist Alec Müller.“
„Was wollen Sie hier?“
„Ich suche die Geister.“
„Viel Glück“, lächelt Lara.
Sie glaubt es irgendwie nicht, obwohl sie es gehört hat. Doch es kann einfach keine Geister geben. Daher liest sie einfach weiter. Gut, es ist schon komisch, dass sie nicht an Geister glaubt und ein Geisterhandbuch liest, doch was soll’s. Irgendein Irrer hat dieses Buch geschrieben und es soll doch nicht umsonst gewesen sein. Das Alec sie immer wieder anguckt, während er den Dachboden absucht, merkt sie gar nicht. Irgendwie ist er neugierig auf Lara. Gerade als er sie ansprechen will, bewegt er sich ganz komisch. Verwirrt guckt Lara ihn an. Der Typ ist doch Irre, denkt sie und steht auf. Doch sie geht nicht von dem Dachboden. Sie beobachtet das. Es geht einfach nicht. Sie kann nicht von der Stelle gehen. Kurze Zeit später sieht Lara, wie der Junge, den sie gestern gesehen hat, aus Alec heraus kommt und neben ihm stehen bleibt. Der Junge schüttelt sich, so wie Alec. Erschrocken hat Lara einen Schritt zurück gemacht, so dass sie fast über den Hocker gefallen wäre. Alec guckt sich verstört um und dann Lara an. Doch bevor er was fragen kann, erschreckt der Junge Alec. Schreiend läuft Alec aus dem Zimmer:
„Ein Geist!“
Lara kann sich nicht bewegen. Sie guckt den Geist nur an, der sichtlich zufrieden mit seinem Erschrecken ist. Wie ist das möglich? Das geht nicht. Es kann einfach keine Geister geben. Stotternd meint sie zu dem Geist:
„D...d...dich habe ich gestern im Vorgarten gesehen.“
Da guckt der Geist sie verwirrt an:
„Du kannst mich sehen?“
„Ja.“
Wieso kann sie ihn sehen? Wieso? Auch der Geist ist verwirrt.
„Ich bin ein Geist. Ich bin Tot. Mich kann man nicht sehen“, erklärt er.
Ohne was zu sagen, öffnet Lara das Buch und zeigt auf eine Seite, die sich der Geist anguckt. Lächelnd meint er:
„Menschen beherrschen. Ja, das liebe ich.“
Lara kann es nicht glauben. Sie redet mit einem Geist! Vorsichtig fragt Lara, während sie sich die Seite anguckt:
„Wer bist du wirklich?“
„Alec Müller. Gestorben am 27.06. dieses Jahres.“
Lara kann es einfach nicht glauben. Sie redet mit einem Geist. So langsam faßt sie wieder Mut. Da hört sie wie Jemand hoch kommt. Erschrocken dreht sich Lara zu der Person hin. Es ist Kelly, die ihre Schwester zickig anguckt und nach fragt:
„Mit wem sprichst du denn da?“
Darüber ist Lara verwirrt. Verarscht ihre Schwester sie gerade? So zeigt Lara auf Alec und fragt nach:
„Siehst du ihn nicht?“
„Ich sehe nur dich und altes Schrott.“
So langsam hält Kelly ihre Schwester ganz für Verrückt.
„Du siehst ihn nicht?“, fragt Lara nach.
„Wen?“
„Den Typen hier.“
„Du spinnst.“
Mit einem Augendrehen geht Kelly wieder nach unten. Was soll denn der Quatsch? Ihre Schwester hat wohl jetzt einen unsichtbaren Freund. Sie wusste, dass ihre Schwester verrückt ist, aber so verrückt? Das kann sie sich gar nicht vorstellen. Lara ist mit anderen Gedanken beschäftigt. Wie kann ihre Schwester sie nur so verarschen? Sie hat ihn sicherlich auch gesehen. Es kann ja nicht sein, dass nur Lara ihn nur sieht. Das geht nicht. Aber was wenn doch? Sie bekommt so langsam Angst. Da hört sie die Stimme von dem Geist:
„Nur du kannst mich sehen.“
Das kann nicht sein. Oder doch? Aber warum? Ist sie sowas wie eine Auserwählte? Ängstlich hält sie das Buch ganz an sich und streicht mit einem Arm ihren anderen Arm entlang. Was soll das? Gerade als sie ihn wieder anguckt, öffnet sich ein Stück einer Wand im grellen Licht. Aus der Wand kommen ein Mann und eine Frau in den Raum. Mit der Hand vor dem Gesicht guckt Lara dort hin. Sie steht hinter Alec, irgendwie denkt sie, dass er sie beschützt. Warum auch immer. Wer ist das? Erst als die Wand zu geht, ist auch das Licht weg. Vorsichtig macht Lara wieder die Hand vor dem Gesicht runter. Wer ist das? Sie sehen wie ganz normale Menschen aus. Aber Menschen können doch nicht einfach so aus Wänden kommen. Ist das vielleicht ein Geheimgang? Wer sind Sie? Der Mann hält die Hand seiner Frau fest und meint leise:
„Menschen auf unserem Dachboden.“
Anscheinend denkt er, dass die Beiden ihn und seine Frau nicht sehen noch hören können. Doch Alec ist dagegen und erklärt:
„Ich bin auch ein Geist.“
Überrascht gucken die Beiden ihn an, wobei der Mann fragt:
„Was willst du hier?“
„Mit euch verhandeln.“
„Ich glaube es nicht“, meint Lara auf einmal.
Mit einem großen Abstand zu den Geistern geht sie zur Wand und tastet sie ab. Wie haben sie das gemacht? Das geht nicht. Es gibt einfach keine Geister. Man verarscht sie einfach. Ja, sie wird knallhart verarscht. Die drei Geister gucken sie verwirrt an, wobei Alec fragt:
„Was machst du denn da?“
„Wie...wie...wie haben Sie das gemacht?“, fragt Lara einfach.
Sie kann es einfach nicht glauben. Sowas gibt es nicht. So was kann es einfach nicht geben.
„Du hast doch das Buch gelesen. Da steht es doch drin.“
Lara hält noch immer das Buch fest. Vorsichtig fragt sie sich laut:
„Wieso rede ich mit einem Geist?“
„Weil du es kannst“, meint Alec, der das gehört hat.
Lara guckt ihn an. Man kann ihre Angst richtig in ihren Augen ablesen. Da lächelt auf einmal Alec:
„Jetzt weiß ich wer du bist. Du bist Lara Zimmermann! Klar, darum bin ich hier. Ich sollte dich finden und nun habe ich es getan. Hey klasse.“
Er bemerkt, dass es Lara zu viel wird, so fragt er die anderen 2 Geister:
„Ich heiße Alec und wer seit ihr?“
„Mein Name ist Henrik und das neben mir ist meine Frau Gisela.“
„Die Vorbesitzer“, flüstert Lara.
„Ganz Recht.“
Da fällt es Lara ein:
„Ihr habt meine Eltern gestern erschreckt. Ihr wollt uns los werden.“
Noch bevor sie was sagen

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Kommentare

Melli schrieb am 2007-01-19 23:29:49:
ich finds klasse und will meeeehr *lieb guck*
LG Melli
Mia Pia schrieb am 2007-01-08 18:19:13:
Danke, aber so bin ich. Total langweilig. Ohne Spannung und ohne Gefühle. Das bin halt ich. Dagegen kann ich nichts mehr machen. Sorry.
KIKI schrieb am 2007-01-07 18:58:12:
ich finde das du etwas zu lahm schreibst...bring mehr Spannung rein.Sonst find ichs gut!!!

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