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Kategorien > Fantasy > Außergewöhnliches

Lara 3

von Mia Pia

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... Der Mann guckt seine Frau an und verschwindet dann durch den Fußboden. Als Lara das sieht, muss sie lächeln. Wie oft hat sie sich gefragt, ob es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt. Und jetzt weiß sie es.
„Es gibt tatsächlich ein Leben nach dem Tod! – Oh, mein Gott. Was man da alles machen kann. Sterben ist was Gutes“, lächelt sie.
Die Geister gucken sie an, worauf die Frau zum ersten Mal spricht:
„Sterben ist nichts schönes. Ich will viel lieber leben.“
Darauf gucken Lara und Alec die Frau an. Sie hat eine zarte Stimme, was sie irgendwie nicht gedacht hätten. Doch das bemerkt die Frau nicht, sie meint auf einmal, wobei sie Lara anguckt:
„Du siehst deinen Eltern gar nicht ähnlich.“
„Ich weiß. Vor allem meiner Mutter nicht. Mit Der habe ich rein gar keine Ähnlichkeit. Vielleicht bin ich ja adoptiert. Wer weiß.“
Das hat Lara oft gehofft, aber ihre Eltern haben das verneint. Zu ihrer Enttäuschung gibt es auch ein Video von ihrer Geburt. Ihr Vater musste das ja auch immer aufnehmen. Jede Minute wurde von Lara als Baby aufgenommen. Da mit sie ja nichts verpassen. Doch jetzt haben sie sich auseinander gelebt. Lara ist nur froh, wenn sie weit weg ist von ihrer Familie. Damit geht Lara zur Treppe, wo Henrik vor der Dachbodentür steht und sie böse anguckt:
„Wer ist Jasper?“
Erschrocken geht Lara einen Schritt zurück als sie ihn gesehen hat und antwortet dann, als sie sich an den Blick gewöhnt hat:
„Der beste Freund von meiner Mutter. Er ist Designer. Liebend gerne gestaltet er Wohnungen und Häuser. Also wird wohl viel renoviert in nächster Zeit. Viel Spaß mit dem Lärm.“
Lächelnd geht sie an Henrik vorbei. Dabei fällt ihr auf, dass sie ihn berühren kann. Verwundert darüber bleibt sie stehen und guckt Henrik an. Wieso kann sie ihn berühren? Doch auch er ist darüber sehr verwundert. Wie kann das angehen? Sonst kann Keiner sie sehen, noch hören und schon erst Recht nicht berühren. Die Leute gehen einfach durch sie hindurch. Das haben sie schon öfters bemerkt. Wie kann das also sein? In ihren Gedanken geht Lara weiter runter. Wieso sie? Wieso kann sie die Geister sehen, hören und berühren. Es macht ihr irgendwie Angst. So viele Fragen und keine Antwort. Im 1. Geschoß geht sie zum Gelände, wo sie runter gucken kann. Im Erdgeschoß stehen Jasper, ein schlanker, blasser, älterer Mann, schon ein bisschen Grau an den Seiten, Lydia, Wilhelm und Kelly. Sie hören alle Jaspers Ideen an. Kelly und Lydia sind total begeistert, dass sieht man in ihren Gesichtsausdrücken, dagegen sieht Wilhelm eher überhaupt nicht dafür aus. Er hat das Haus extra gekauft, damit es etwas altmodisch bleiben kann. Aber Jasper und seine Frau wollen alles umändern. Was Lara so hört, gefällt ihr ganz und gar nicht. Er will aus dem Haus das Modernste überhaupt machen, doch Lara gefällt dieser alte Stil, sie will es nicht ändern lassen. Da spürt sie Kälte neben sich. Alec steht neben ihr und lehnt seine Hände aufs Geländer, so wie Lara. Auf der anderen Seite stehen Henrik und Gisela. Sie beobachten Jasper, der mitten in einer Inspiration ist. Urplötzlich guckt Lydia ihre ältere Tochter an, als ob sie die Kälte auch gespürt hat. Sie sieht richtig aus, als ob sie die Geister neben Lara sehen könnte. Ist das denn möglich? Liegt das in der Familie? Aber wieso ist es ihr nie vorher aufgefallen? Aber das kann einfach nicht sein. Ihre Mutter kann keine Geister sehen. Da wäre ihre Mutter ja cool. Nein, das geht nicht. Verwirrt geht Lara in ihr Zimmer. Alec guckt ihr kurz hinter her und meint dann zu den Vorbesitzern, wobei er dabei Lydia anguckt:
„Lara und anscheinend ihre Mutter haben die Gabe Geister zu spüren, sehen und hören. Die werdet ihr nicht so schnell los.“
Danach geht er wieder. Er fliegt aus dem Haus. Lydia dagegen beobachtet noch eine Weile das Ehepaar, aber dann hört sie wieder Jasper zu. Lara räumt ihre Sachen ein, was sie noch immer nicht fertig gemacht hat. Damit will sie sich auch etwas ablenken. Natürlich hört sie ganz laut Musik. Sie hofft damit auch keine Geister hören zu müssen, oder auch nur Jaspers Ideen. Ihre Eltern sagen nichts dazu. Was soll das schon bringen? Sie kennen das. Lara hat den dann immer einen bösen Blick zugeworfen, als würde sie die Eltern gleich umbringen wollen. So lassen sie Lara in Ruhe. Abends kommt Lydia ins Zimmer ihrer Tochter und setzt sich aufs Bett, wo Lara liegt und eine Zeitschrift liest. Lydia guckt ihre Tochter gar nicht an, als sie erzählt:
„Ich will morgen zu meiner Mutter. Du solltest mit kommen.“
Verwundert legt Lara ihre Zeitschrift zur Seite und setzt sich dabei hin. Ihre Großmutter ist eine Psychiatrie. Niemand hat ihr je erzählt, warum sie dort ist. Sie war auch nie dort. Das wollte ihre Mutter nicht. Was soll das denn jetzt? So fragt sie verwirrt:
„Wieso?“
„Du solltest die Wahrheit erfahren, warum sie dort ist.“
„Warum ist sie denn dort?“
Das will Lara jetzt genauer wissen. Diese Frage hatte sie schon lange. Da antwortet ihre Mutter mit einer genervten und sauer klingende Stimme:
„Weil sie Stimmen hört und sich Leute einbildet.“
Lara erschreckt sich. So hat ihre Mutter noch nie mit ihr gesprochen. Nur wenn sie mal was angestellt hat. Aber was kann Lara dafür? Vorsichtig fragt Lara dann:
„Was hat das mit mir zu tun?“
„Du sprichst mit Geistern!“
Sauer steht sie auf, zeigt auf Alec, der auf Laras Schreibtisch sitzt, und meint genervt:
„Ich meine, der Typ ist doch gerade mal 2 Jahre älter als du. Du kannst dich doch nicht mit so einem ... Geist einlassen. Das ist kein Umgang für dich!“
Sauer geht sie aus dem Zimmer und knallt die Tür zu...

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Kommentare

m.b. schrieb am 2007-11-22 21:12:33:
Hey, also an sich finde ich die Geschichte gut und interessant...
aber irgendwie verwirrend...
und die großmutter ist eine Psychatrie*zwinker*
Nein, schreib ruhig weiter... ich werd lesen!!!

LG
melli schrieb am 2007-06-01 10:53:23:
hey find ich auch klasse,aber sage mal willste nich vielleicht eine fortsetzung von alexa dark schreiben? die geschichte war der absolute Hammer.
LG
melli

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