Le Serment-Der Schwur
von
Yve
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Es wurde Nacht. Das spürte Alexander schon lange bevor Magnus sich auf die Jagd machen würde. Wie er dieses Leben verabscheute. Es war furchtbar. 300 Jahre fristete er dieses Leben jetzt schon. Wie lange verlangte man das noch von ihm? Und dann auch noch diese lächerliche Diskretion, die Magnus neuerdings hegte.
Alexander war 17 Jahre alt gewesen, als Magnus seinem Leben ein jähes Ende bereitet hatte. In der Zeit als er ein Mädchen geliebt hatte, von ganzem Herzen. Aber das gehörte jetzt der Vergangenheit an. Sie war Tod und das würde auch so bleiben. Er lebte nun in England, genau genommen in London. England, das Land über dem sich fast die ganze Zeit graue Wolkendecken, die nur darauf warteten ihre Ladung von Wasser auf die Welt loszulassen, über dem ganzen Horizont spannten. Dabei hatte er seine frühere Heimat so geliebt. New Orleans, das sich in den United States, den Vereinigten Staaten befand. Irgendwann würde er dort hin wieder zurückkehren.
Es war schon frustrierend, wie Magnus sich über Alexanders Ernährungsweisen lustig machte. Er hatte schon seit 200 Jahren keinem menschlichem Wesen auch nur ein Haar gekrümmt. Nein, er hatte eine andere Weise gefunden sich zu ernähren, Tierblut. Magnus hingegen liebte seine vampirische Seite und er lebte sie auch auf brutale Weisen aus. Wenn er auf die Jagd ging, konnte man davon ausgehen, dass er mindestens eine Woche nicht mehr auftauchen würde.
Langsam strich Alexander über sein Mathebuch. Es war schon frustrierend, dass man die jungen Menschen, die noch nicht volljährig waren, dazu zwang zur Schule zu gehen und zu lernen. Die Schule viel Alexander wirklich sehr leicht, da er schon viele Schulen besucht hatte. Das war schon oft vorgekommen, da Magnus manchmal die Beherrschung verlor und sie dadurch schon oft, fast aufgeflogen waren. Lange hatte Alexander das nicht mitgemacht. Wenn er bemerkte, dass Magnus kurz davor war einem Menschen in der Umgebung etwas anzutun bewegte er ihn dazu sofort, weit weg seinen Durst zu stillen. Wie oft hatte er ihn schon dazu zu bewegen versucht, sich ebenfalls von Tieren zu ernähren, aber Magnus war ein Mysterium für sich.
Magnus war nicht der einzige Vampir mit dem er zusammen lebte. Da waren noch Leigh Anne und Daniel. Beide ernährten sich ebenfalls von Tieren. Magnus war der einzige, der sich noch dagegen sträubte. Leigh Anne ging mit Alexander zusammen zur Schule und Daniel war Anwalt, ein sehr erfolgreicher Anwalt, was nicht schwer war als ein Vampir. Vampire hatten eine nützliche Ausstrahlung und Einwirkung auf Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung. Und warum sollte man sich das manchmal nicht zum eigenen Nutzen machen? Die Nächte waren immer furchtbar langweilig. Vampire schliefen nicht. Es war schon komisch, aber Alexander hatte sich im Laufe der Jahre daran gewöhnt. Was auch sehr lustig gewesen war, war das Wissen darüber, dass die Mythen, die sich um die Existenz der Vampire rankten, zum Teil nicht wahr waren. Kruzifix, Knoblauch, Sonnenlicht und so welche Scherze.
Man konnte einen Vampir schon töten, aber dazu musste man ihn zerfetzen und seine Überreste verbrennen. Und das war ein Unterfangen, das kein Mensch auszuführen vermochte.
Alexander wurde in seinem Gedankengang unterbrochen. Es klopfe an seiner Tür. Er wusste sofort, wer sich hinter der Tür befand. Leigh Anne. Er konnte ihre Präsenz spüren.
,,Komm rein Ann.
Zaghaft öffnete sie die Tür mit ihren zarten, weißen Händen und schlüpfte herein.
,,Ich wünsche dir einen guten Abend.
Sie strahlte. Neugierig beugte sie sich über Alexander, der vor seinem Schreibtisch saß und Hausaufgaben erledigte.
,,Mathe?
,,Ja.
Er lächelte zurück. Ihre langen, glatten, schwarzen Haare waren zu einem Zopf geflochten und ihre strahlenden, grauen Augen fixierten Alexander ruhig. Sie und er waren erst gestern außerhalb von London jagen gewesen, das sah man den beiden an. Die weiße Haut, war nicht mehr allzu blass und die Augenringe waren verschwunden, na gut fast. Und die Augen waren hell und strahlten. Wenn sie durstig waren, waren ihre Augen immer so dunkel.
,,Mir war langweilig und da dachte ich, ich komme mal gucken was du so treibst.
Ein Lächeln stahl sich über ihr Gesicht und brachte ihre perfekten weißen Zähne mit den etwas längeren Fangzähnen zum Vorschein. In der Öffentlichkeit, mussten sie darauf achten, nicht so zu lächeln, dass man ihre Zähne sah.
,,Wie du siehst, mache ich nichts Interessantes.
Er grinste.
,,Aber ich bin jetzt auch fertig.
Elegant schrieb er die letzte Aufgabe in sein Heft und schlug alles zu, um es anschließend in seinen Rucksack zu packen.
,,Und was wollen wir jetzt noch bis morgen früh machen?
Erwartungsvoll sah Leigh Anne Alexander in die eisblauen Augen. Er überlegte.
,,Ich weiß nicht.
Plötzlich schien Leigh Anne etwas eingefallen zu sein.
,,Wir könnten uns einen Film ansehen.
,,Wie wäre es mit Interview mit einem Vampir?
Alexander grinste spöttisch. Das war Leigh Annes Lieblingsfilm. Alexander konnte noch nicht so ganz nachvollziehen warum. Sie boxte ihm leicht auf die Schulter.
,,Ja, okay, schon deswegen, weil du den Film nicht ausstehen kannst.
Die beiden begaben sich ins Wohnzimmer und Alexander machte den DVD Player startklar und legte den Film ein. Der Film begann und obwohl Leigh Anne den Film in und auswendig kannte fieberte sie trotzdem mit. Bei der Stelle an der Claudia ihr Leben aushauchte und Brad Pitt alias Louis Pointe de Lac ausrastete wurde sie sentimental. Aber ihre absolute Lieblingsstelle, war die wo Louis versuchte sich von Ratten zu ernähren. Das fand sie anscheinend komisch.
Schließlich war der Film vorbei und nun saßen sie da. Es war gerade mal 4 Uhr in der Früh. Sie musste erst um 7 Uhr los und pünktlich um halb acht im Unterricht sitzen. Nachdenklich kratzte Alexander sich am Kopf.
,,Und jetzt? Wir haben noch ein bisschen Zeit.
,,Also ich geh jetzt noch ein bisschen lesen.
Wieder sah Alexander sie spöttisch an.
,,Doch nicht wieder eins deiner Liebesbücher, oder?
,,Oh doch und nur weil du den Sinn für Romantik schon lange verloren hast, hast du nicht das Recht dich jedes Mal darüber lustig zu machen.
Er lächelte trotzdem sarkastisch.
,,Du Sarkast.
Theatralisch verdrehte Leigh Anne die grauen Augen und ließ ihn dort alleine sitzen.
,,Allein
Sinnierte Alexander skeptisch. Er trommelte auf seinen Oberschenkeln. Wenn man schon nicht schlafen konnte, konnte man sich ja trotzdem entspannen. Abermals ging er in sein Zimmer. Er legte eine seiner Lieblings CDs ein und warf sich aufs Bett, das nie zur Benutzung kam. Er schloss seine Augen und verschränkte seine Arme hinter seinem Kopf.
Die klassische Musik, die aus der Anlage strömte, erinnerte ihn an Johanna. Zu einem ähnlichen Lied hatten sie getanzt und sich kennen gelernt. Als er merkte ,dass er zu weit ausholte mit der Erinnerung und es schmerzte, befahl er sich sofort aufzuhören damit. Man konnte gar nicht glauben, wie schnell die Zeit verstrich, obwohl er nur
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Kommentare
Yve schrieb am 2007-12-23 12:19:59:
Ich werde die Story micht weiter schreiben ^^ sorry, aber wie schon die anderen mit etwas zu viel Sarkasmus ausgedrückt haben, hat mich das Buch "Biss zum Morgengrauen" bei dieser Story ziemlich beeinflusst =)
höhö schrieb am 2007-12-19 23:03:03:
hmm die geschichte kommt mir echt bekannt vor die hast du die nicht wirklich ausgedacht hehe schön zu lesen aber najaa nicht deine ideen den es gibt auch schon ein buch darüber und des is wie deine geschichte zufälligerweise xD najaa aber hat spass gemacht es zu lesen
jess schrieb am 2007-12-08 19:24:14:
wann kommt denn die fortsetzung????? :D bald, ja?? bitte!! lg jess
JueJin schrieb am 2007-08-28 18:33:22:
Echt tolle geschichte ich hoffe es geht bald weiter. ich hoffe aber auch das deine andere geschichte mit anna und fynn
noch weiter geht.
bis dann deine freundin Julia
Sidy schrieb am 2007-08-27 23:59:51:
Also, sorry, aber du hats dir nciht zufälligerweise - sagen wir mal die Hälfte - deiner Ideen und deiner Handlung aus "Biss zum Morgengrauen" von Stephenie Meyer abgecshrieben? Wäre ein interessanter Zufall...
Nimm's mir nicht übel, aber es ist shcon traurig, wenn man keine eigene Fnatasie besitzt... dann sollte man was anderes machen als Geschicten schreiben...
JuliaS91@hotmail.de schrieb am 2007-08-27 00:11:13:
die geschichte ist echt super ich hoffe du schreibst auch an deiner anderen geschichte weiter die mit fynn und anna die ist nehmlich noch besser freue mich schon auf die vortsetzung hdgggggdl
deine freundin Julia
Leny schrieb am 2007-08-21 18:37:48:
Toll^^
wie gehts weitaa?^^
Yve schrieb am 2007-08-20 22:58:17:
vielen Dank. ^^
Steffi schrieb am 2007-08-20 15:37:03:
Hey,
wow - schöne und sehr einfallsreich diese Vampirgeschichte :-) Nur wie gehts weiter? Würd mich brennend intressieren - warte auf eine Vortsetzung ^^ Mal schaun was dir da noch dazu einfällt, wer denn diese Leute, die Fines, sind ;-)
mfg
Steffi
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