Leben eines Aussenseiters
von
SuperK
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Sie blickte aus dem Fenster. Die letzten warmen August Sonnenstrahlen schienen ihr ins Gesicht bevor die Sonne unterging. Langsam wurde es dunkler und dunkler. Bis sie schließlich vollkommen in Dunkelheit gehüllt war. Ihre Augen wurden immer schwerer und die Müdigkeit überkam sie. Aber sie wollte nicht schlafen. Viel zu schnell würden die Stunden vergehen, wenn sie schlief. Dann würde sie aufstehen, sich anziehen und rausgehen. In die Schule. Und dann würden wieder diese Blicke kommen. Diese musternden Blicke. Dieses Mustern ihrer Kleidung, ihrer Haare, ihr Gesicht. Und dann kämen diese Sprüche. Sprüche, Beleidigungen und Beschimpfungen. Sie würde sich wieder hinten in die letzte Reihe verkriechen und versuchen nicht beachtet zu werden. So würde das ganze nächste Jahr werden. Sie bekam Tränen in die Augen. Sie griff zum Messer und hinterließ eine frische rote Spur auf ihrem Arm.
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