"Liebe"
von
Felicita K.
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Sie schnappte und japste nach Luft, nach Leben. Sie hatte es geschafft, es ist vorbei.
Sie weinte, schrie und hatte plötzlich eine enorme Kraft. Doch was war das, es freute sich keiner mit ihr. Stille.
Sie drehte sich, drehte sich wieder, 1000 Mal um die eigene Achse.
"BELLE" Ihre Augen aufgerissen, ihr Mund ungläubig, Tränen vermischten sich mit dem Wasser "...Nein..., bitte...".
Belle war nicht aufgetaucht, sie hatte es nicht geschafft. Hatte keine Chance.
Wie sie zurück kam weiß sie nicht, sie erinnert sich nur noch, dass sie wohl halb erfroren zusammen gekrümmt am Seeufer gefunden wurde, von wem weiß sie auch nicht.
Lange wollte sie nicht aufwachen, lange hatte sie nicht ihre Augen aufmachen wollen, nichts trinken und nichts essen wollen. Belle war in ihren Träumen allgegenwärtig. Sie wollte dahin, zu ihr. Da bleiben und nie wieder gehen.
Heute weiß sie, dass ihre beste Freundin ihr etwas zu Abschied geschenkt hat, in dem Moment als sie entschied ihr Leben für Hannahs zu geben, als sie sie nach oben drückte. Sie schenkte ihr, ihr Zeichen und Hannah spürt es heute noch fest auf ihrer Brust: "Liebe"
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