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Kategorien > Jugendstory > Schule/Liebe

Liebe, Internat und Zickenkriege

von Skye

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Ich stand vor dem palastähnlichen Gebäude und starrte es wie eine Idiotin an. Das sollte eine Schule sein? Meine neue Schule? Ich hatte zwar schon von meinen Großeltern gehört dass es Zitat meine Großmutter „viel mehr unserer Gesellschaftlichen Stellung entspräche“ aber wer hätte DAS erwartet? Bestimmt gingen hier nur solche Bonzen Zicken und verwöhnte Muttersöhnchen hin! Als meine Eltern vor 3 Wochen gestorben waren, hatte ich mich noch auf meine Großeltern gefreut und gedacht dass es ihnen bestimmt genauso grässlich ginge wie mir und dass sie meine Eltern auch vermissen würden. Pustekuchen. Ich hatte sie bis dahin noch nie kennen gelernt da mein Vater kein gutes Verhältnis zu ihnen hatte jetzt verstand ich endlich warum. Was ich vorfand war eine schrecklich steife Dame mit panischer Angst davor ihr „elegantes Image zu verlieren“! Mein Großvater war auch nicht besser, er verbrachte den ganzen Tag in seiner sehr gut laufenden Firma und verschanzte sich abends in seinem Arbeitszimmer. Phh, die konnten mich mal! Als sie mir dann auch noch mitteilten dass ich auf ein Internat gehen müsste, da sie keine Zeit für mich hatten wäre ich am liebsten abgehauen…
„Suchst du etwas?“ ein Gutaussehender blonder Junge stand vor mir. Verdammt! Ich musste dringend aufhören ständig zu träumen. „Ähm, nein. Ja. Vielleicht. Ich sag Bescheid wenn ich es weiß!“ erwiderte ich leise. Er blickte mich mit seinen grünen Augen verwirrt an. „He, du bist doch Helena von Altenberg, oder? Die Neue?“ „Mhm. Das bin ich. Und du bist..?“ „Leon. Also wenn du willst dass ich dir dein Zimmer zeige, musst du es nur sagen. Hübschen Mädchen helfe ich immer gerne.“ Na, klar. Es kam doch immer nur aufs Aussehen an. Ich wusste dass ich sehr hübsch war. Mein blondes Haar reichte mir bis knapp über die Schultern und meine meerblauen Augen funkelten immer. Egal ob ich traurig war oder so. Ich sah immer so aus als hätte ich den besten Tag meines Lebens. Mein Aussehen öffnete mir alle Türen, doch durch diese Türen wollte ich gar nicht gehen. Ich wurde jedes Mal durch die Türen geschubst. Mir wäre es lieber gewesen wenn ich normal aussehen würde, dann könnte ich mir sicher sein dass mich die Leute wegen meines Charakters mochten und nicht wegen meiner Schönheit. „Helena?!“ „Ja, sorry. Es wäre echt toll wenn du mir mein Zimmer zeigen könntest. Danke!“ Er nahm mir meine schweren Koffer ab und ging in das imposante Gebäude. „Folg mir.“ Auf dem Weg kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Überall hingen teure Gemälde und alles war mit Marmor und gold versehen obwohl mir das persönlich viel zu protzig war. Wir hielten vor einer Tür an, an der ein Namensschild hing. Cara von Maiberg. Ich nahm an dass, das meine Zimmergenossin war. „Uhh! Du bist mit Cara in einem Zimmer!“ rief er aus. „Ja, und?“ „Sie ist, ähm tja, ein bisschen schwierig“ antwortete er hilflos. „Wie auch immer. Danke fürs bringen. In welcher Klasse bist du eigentlich?“ „Ich bin in der 9a. Du übrigens auch.“ Grinste er. Ich ging in das Zimmer und sah eine Gruppe Mädchen auf einem Bett sitzen. Sie waren offensichtlich sehr beliebt. Wobei ich mir sicher war dass sie ihren Staus nicht durch ihren Charakter erlangt hatten. „Schon mal was von klopfen gehört? Wer bist du überhaupt?!“ fuhr mich eine Brünette ärgerlich an. Aha, das war dann anscheinend Cara und die Anführerin dieser kleinen Zickenclique. „Hi, ich bin Helena. Sorry, ich hab nicht geklopft da dass ja irgendwie jetzt auch mein Zimmer ist“ Ich streckte meine Hand aus. Sie lachte gehässig auf „Was die hier heutzutage schon annehmen.“ Sie warf einen Blick auf meine abgewetzten roten Chucks und zog einen 50€ Schein aus ihrem Geldbeutel. Mit einem gemeinen Lächeln warf sie ihn mir vor die Füße „Geh und kauf dir anständige Schuhe, Penner Mädchen!“ Ihre Freundinnen lachten laut auf. Was hatte die denn für ein Problem? Na, dieses Spiel konnte man auch zu zweit spielen. Ich hatte ja echt vorgehabt nett zu sein. Ich schwöre. Ich packte erst einmal meine Sachen aus auch die neuen, teuren Sachen die mir meine schreckliche Großmutter gekauft hatte. Als ich fertig war hob ich den 50-er auf und ging warf ihn ihr in den Schoß und ging zur Tür. Ich drehte mich um und sagte „Für deine nächste Schönheits-OP. Du siehst aus als hättest du sie dringend nötig!“ Ich hörte ihre Freundinnen aufkeuchen und schloss die Tür hinter mir. Mir stiegen die Tränen in die Augen. Ich hasste dieses blöde Internat! Ich schimpfte und schimpfte und achtete nicht mehr darauf wohin ich ging und knallte prompt gegen etwas hartes. „Whoa, pass auf!“ Jemand fing mich auf bevor ich hinfallen konnte. Ich blickte auf. WOW! Vor mir stand der schönste Junge den ich jemals gesehen hatte: muskulös aber kein Body Builder Schrank, seine schwarzen Haare waren zerwuschelt und seine grünen Augen blickten freundlich. „Oh Gott! Das tut mir echt leid.“ Stammelte ich. Umständlich reichte ich ihm meine Hand „Helena.“ Er nahm sie. „Ich bin Jason. Du bist die neue, oder? Unser Lehrer hat dich schon letzte Woche angekündigt.“ Er lächelte. „Oh wir gehen in eine Klasse?“ „Ja, hör mal, könntest du jetzt bitte wieder alleine stehen? Ich muss zum Tennis Training!“ „Ja, klar! Sorry. Wir sehen uns ja dann morgen.“ Am Abend zickte Cara zwar noch ein bisschen rum aber ich konnte gut schlafen. Ich träumte von Jason den ich echt ziemlich toll fand. Am nächsten Morgen wachte ich ausgeschlafen auf und starrte auf meinen Wecker 7:45!! Cara dieses Biest hatte ihn abgestellt! Ich bürstete mich schnell und zog mir die Schulkleidung an. Ich brauchte nicht in den Spiegel sehen ich wusste dass ich super aussah. Ich rannte zu meiner Klasse und blickte auf die Uhr 7:55. Yes! Noch pünktlich. Als ich in die Klasse kam funkelte Cara mich an. „Ach wo warst du denn? Ich habe mir schon Sorgen gemacht!“ fragte sie unschuldig aber mit einem boshaften Lächeln. „Ja, hm. Irgendein Freak hat meinen Wecker abgestellt!“ gab ich zurück und setzte mich auf einen freien Platzt neben einem Mädchen dass sehr nett aussah. „Hey, störts dich wenn ich mich hier hinsetzte?“ fragte ich leise. „ Sie lächelte mich an „Nein, überhaupt nicht! Setz dich ruhig.“ Cara kam auf mich zu „Was bildest du dir ein?! So kannst du mit mir nicht reden!“ Ich schaltete ab. Den Schrott musste ich mir nicht anhören. Sie schrie mich an „Hörst du mir überhaupt zu, du Freak?!“ „Nein“ gab ich gelassen zurück „du langweilst mich irgendwie.“ Die Klasse brüllte vor Lachen. Dann betrat Jason den Raum und ging zu Cara um sie zu küssen. „Hey Schatz!“ rief sie. Nein! Das konnte doch nicht wahr sein!? Da stand diese Zicke und küsste meinen Freund. Okay, er war nicht mein Freund sondern anscheinend ihrer aber trotzdem! Ich starrte die beiden an.

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