Liebe geht über den Tod...
von
Pseudonymia
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Scarlett fluchte, warum ausgerechnet jetzt. Sie stand im Regen und hörte, wie der Schlüssel knackste. "Verdammt nochmal" Sie hielt nur noch das Ende vom Schlüssel in der Hand und der vordere Teil steckte noch im Schloss.Sie schmiss den Teil den sie noch in der Hand hielt wütend zu Boden. Da sie ihr Handy nicht dabei hatte und niemand anrufen konnte, beschloss sie zu ihrer Mutter zu gehen. Sie rannte schnell zum Auto und spürte wie von ihren Haaren der Regen nur so runterfloss. Scarlett sprang in das Auto und startete es. Es war jetzt ungefähr acht uhr Abends und schon recht dunkel. Nach circa einer halben Stunde, bog sie in die alte Seitenstrasse ein in der ihre Mutter wohnte. Als Scarlett die Treppen hochstieg und Ins Wohnzimmer lief sah sie schon ihre Mutter. Ihre Mutter war gerade dabei eine Große Kartonschachtel zu durchkramen. "Hallo Scarlett!" Rief sie überrascht und blickte auf."Was machst du hier?" "Schlüssel kaputt" sagte sie nur knapp."oh, soll ich den Schlüsseldienst anrufen?" fragte ihre Mutter sie. "Ja bitte. Aber kann ich Heute trotzdem bei dir übernachten? Ich habe keine Lust zurück nach Hause zu fahren" "Na gut." seufzte ihre Mutter "Aber nur wenn du mir hilfst, den Dachboden aufzuräumen!" "Ok" Sagte sie und ging in ihr altes Zimmer. Es sah aus als hätte sie es gerade erst verlassen, obwohl es schon 11 Jahre her ist. Das Bett war nicht gemacht, aber noch bezogen, der kleine Schwarz-weiß Fehrnseher in der Ecke gegenüber vom Schreibtisch auf dem noch ein aufgeschlagenes Buch lag. Sie sah sich um. Sie ging auf ihren alten Spiegel zu, staubte ihn mit der Hand leicht ab, und betrachtete sich. Ihre langen roten haare waren noch klitschnass und ihr Make-up war zerlaufen.Scarlett sah Ihre goldenen Augen an. Sie bemerkte dass sie trüber aussahen als sonst. Sie lief weiter und fand was sie suchte, ihr altes Lieblingsbuch. Sie packte es und lief schnell aus dem Zimmer in das Treppenhaus und stieg die Treppen zu dem Dachboden hoch. Die Türe quietschte als Scarlett sie öffnete. Sie schritt langsam durch die Türe. Ihr erster Blick fiel auf ein altes gemälde von einem Mann, ein Porträt.
Sie kannte ihn nicht. Sie nahm das Bild von der Wand und lief mit dem Bild hinunter zu ihrer Mutter. "Mama, wer ist das?" fragte sie sie, als sie das Wohnzimmer betrat und hielt ihr das Bild entgegen. Ihre Mutter seufzte:"ich wusste, dass du das irgendwann mal fragen wirst. Das ist bzw. war mein Verlobter bevor ich deinen Vater kennenlernte.Aber er verstarb leider bei einem Autounfall.Er hiess Gabriel" Sie schluchzte, doch Scarlett achtete nicht mehr auf ihre Mutter Irgendetwas an diesem Bild zog Scarlett magisch an, aber sie konnte es sich nicht erklären."darf ich es haben?" fragte Scarlett ihre Mutter. "ja ich brauch es nicht mehr." Scarlett half ihrer Mutter noch aufzuräumen und ging gleich danach ins Bett. Am nächsten Morgen stand sie sofort auf, als sie spürte wie die ersten Sonnenstrahlen ihr Gesicht erfassten. Sie streckte sich, stand auf. und zog sich an. Sie verabschiedete sich von ihrer Mutter und fuhr nach hause, mittlerweile hatte der Schlüsseldienst ihr einen Ersatzschlüssel gefertigt und sie sperrte auf aber diesesmal vorsichtiger. Als sie in ihrem Haus war fütterte sie ihre Katze und hängte das Bild auf. Danach ging sie zur Arbeit. Scarlett hatte ein kleines Cafe am See. Es war nichts besonderes, doch bei den Leuten im Dorf ein beliebter Trefpunkt. In dem Cafe arbeitete sie heute bis spät in die nacht.Sie ging erst so gegen 12 uhr abends heim. Sie setzte sich mit einem Kafee ins bett und betrachtete das Bild. Es war so faszinierend aber sie wusste nicht wieso. Es löste ein ganz seltsames gefühl in ihr aus. Ihr wurde warm ums Herz, es
kribbelte.Sie wusste nicht warum aber plötzlich wollte sie das Gemälde küssen. Sie sah sein wunderschönes dunkelbraunes Haar und seine tiefblauen Augen. Seine perfekt geformten Lippen und ein atemberaubendes lächeln, dass sie dahinschmelzen lies. Sie kam sich bescheuert vor, doch sie spitzte die Lippen und plötzlich... Sie sah einen Schatten vorbeihuschen. Und dann stellte sie die dämlichste Frage die man in so einem Moment stellen kann:"Hallo, Ist da jemand?" Sie bekam eine Gänsehaut da sie eine Kälte spürte. Ihr wurde schlecht, sie hatte Angst und sie versuchte sich einzureden dass sie sich das nur eingebildet hat. Das Gefühl von Übelkeit in ihrem Magen breitete sich in ihrem ganzen Körper aus. Sie nahm ihr Lieblingsbuch, legte sich auf ihr Bett, machte den Fehrnseher lauter und versuchte sich zu beruhigen."komm schon Scarlett. glaubst du etwa noch an Gespenster?" Fragte sie sich selbst. "Ich würde es!" Hörte sie eine sanfte tiefe Stimme hinter sich. Scarlett riss ihre Auen auf, alle Übelkeit war weg und ihre Stimme auch.Sie wollte schreien doch konnte es einfach nicht. Sie drehte sich um und sie spürte, wie ihr Herz rassend zu pochen begann. Wie konnte dass sein? Es war Gabriel. Der Mann aus dem Porträt. Sie sah in an. Er war blass, er sah aus als würde er aus Nebel bestehen. Doch Scarlett fand ihn so schön wie auf dem Bild. Er näherte sich ihr und hauchte:"Ich weiss dass du mich liebst, genauso sehr wie ich dich liebe aber wir werden nie zusamen sein." Scarlett näherte sich seinem gesicht und wollte ihn küssen, doch aufeinmal war er wieder weg. Sie wollte aber für immer bei im sein .Und plötzlich wusste sie was zu tun war. Um bei ihm zu sein müsste sie tot sein.Ihr fiel wieder ein dass sie einmal Schlafstörungen hatte, und deswegen Schlaftabletten kaufte.Scarlett lief in ihr Badezimmer, öffnete den Medizinschrank über dem Waschbecken und suchte die Tabletten. Sie durchwühlte den Schrank hektisch. Da sah sie endlich das Etikett der kleinen Dose. Sie ging in ihr Schlafzimmer und setzte sich. Sie wollte noch einen Abschiedsbrief schreiben. Ihre Hände zitterten während sie schrieb.Als ihr Brief fertig war legte sie ihn auf einen kleinen Abstelltisch neben ihrem Bett. Die kleine Dose mit den Tabletten sah so verlockend aus. Da packte Scarlett die Dose, öffnetete sie, und schüttete alle in ihren Mund. Tausende Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Wird sie bei ihm glücklich sein? Und sie dachte an ihre Mutter, an ihre Freunde,Tante und Onkel, Bruder, Cousine, Großmutter und Großvater. Sie werden alle enttäuscht sein. Traurig, dass sie sich umbringt. Ihre Mutter tat ihr so Leid. Wie konnte sie nur so egoistisch sein und nur an sich denken. Ist er es wert das alles zu opfern nur um mit ihm glücklich zu sein? Aber das war jetzt auch schon zu spät. Eine einzelne Träne rann ihre Wange herunter. Alles wurde Schwarz und es fühlte sich an wie ein Meer aus Wolken. Es war leicht, und luftig. Plötzlich war alles vorbei und sie sah nur noch Gabriel vor ihr. Er strahlte und sie schwebte auf ihn zu. Sie küssten sich sinnlich. Und das war das letzte was sie in ihrem Leben gespürt hatte.
Nach Drei Tagen fand man sie tot auf ihrem Bett liegen, auf ihrem Mund ein Lächeln, ihre goldenen Augen geschlossen. Sie wirkte
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Kommentare
jenne (; schrieb am 2012-03-30 23:55:44:
ich finde die geschhichte echt schön.
da zeigt sich wieder was liebe alles macht.
doch ich findes es i.wie echt dumm das es so ein offenes ende ist..
ich frage mich jetzt ob sie mit gabriel glücklich ist und was die mama jetzt denkt und naja wie es weiter geht..
aber ansondsten ist sie wie gesagt echt toll geschriben.
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