Liebe ist eine Himmelsmacht
von
Master of Dreams
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Ein Roman in mehreren Folgen von
Hans Gabriel
Liebe ist eine Himmelsmacht
Liebe Glück und Leid
Ein Mensch wie Du und Ich
ein Herz das weinend fürchterlich
ein zauberhaftes Wesen
ein Seelenmensch gewesen
ein trauriges Geschöpf der Nacht
ein Hoffnungsträger ohne Macht
ein Tränenkuss ohne Gier
ein Traumverbundenes Elixier.
Ein Stern in dunkler Himmelsweite
ein Ton von einer Geigenseite
ein verlorenes Glück allein
ein einsamer Wanderer zu zwei’n
ein Wunscherfülltes Blatt im Wind
ein Sturm mit dem die Zeit beginnt
ein verstecktes Sonnenfunkeln
ein leuchtend fühlen tief im Dunkeln…
Sleepangel 2002
Im gedenken an meine geliebte Frau.
Hans Gaßner zog sich nach dem Tod seiner abgöttisch geliebten Rita, in die Einsamkeit der griechischen Landschaft Arkadiens zurück. Nicht weit von dem griechischen Fischerdorf Parálion Ástros am Argolischen Golf, hatte er sich ein kleines Haus gekauft, das, welch ein Zufall, nicht weit von einem alten Kloster entfernt lag. Nach einer geraumen Zeit der Eingewöhnung und durch den gelegentlichen Kontakt zur Oberin des Klosters, Mutter Eugenia, lernte er dann, die sonderbare und liebeswerte Schwester Angela kennen. Die, nach dem er ihr sein Schicksal kurz geschildert hatte, warum er sich für diese Einöde Arkadiens entschieden hat, es gelang, durch einfühlende Worte des Trostes, dass er ihr einige Tage später die ganze Geschichte seiner Verlorenen Liebe erzählte. Und wie Sie es schaffte ihm wieder neue Hoffnung zu geben, so das, das Leben wieder einen Sinn hat, so das aus der Öden Wüste im Innern seiner Seele wieder ein prachtvolles Meer von bunten Blumen wird…
Prolog
Es war ende Februar die Sonne war gerade über den ehemaligen griechischen Fischerdorf Parálion Ástros am Argolischen Golf aufgegangen und ihre Strahlen fielen auf mein kleines sandfarbenes Häuschen. Dass ich mir hier oben auf einer Lichtung in den Bergen Arkadiens umgeben von Schwarzkiefern, Zypressen und Steineichenwäldern, vor ungefähr drei Jahren gekauft habe. Ich wollte von all dem was das Schicksal mir angetan hatte, nun allein sein mit meinen Gedanken, um die schrecklichen Erlebnisse besser verarbeiten zu können. Einfach abschalten von allem. So einfach war es dann aber doch nicht, wie ich mir das so vorstellte. Es ging einige Zeit gut, doch es war die Innere Stimme die mich immer und immer wieder ins Gewissen rief so geht das nicht, nein so nicht! Du musst dich wieder unter Menschen wagen, mein Gott du kannst es. Ich konnte bald meine Innere Stimme nicht mehr hören, und schmiss nach einigen schlaflosen Nächten mein Vorhaben der Einsamkeit über Bord, und so kam es, dass ich, das nicht weit von meinem Hause entfernte im 12.Jahrhunder gegründeten Kloster, Metamorpohosis Sotiros, aufsuchte. Das heute von Nonnen bewohnt wird. Ja ich konnte es, wenn ich aus dem Fenster in östlicher Richtung schaute oder wenn ich vor dem Haus stand, zwischen den Bäumen hindurch mit seinem roten Ziegeldächern und der Kreuzkuppelkirche sehen. War es vielleicht eine Art Vorsehung das es in der Nähe lag? Ich weiß es nicht. Nun geht das Leben manchmal seltsame Wege, und so war es dann auch. Diese sich nun langsam anbahnenden Ereignisse sollte mein weiteres Leben hier grundlegend ändern, und in eine Richtung lenken an der ich in Traum nicht einmal zudenken gewagt hätte.
Nach dem ich all den Behördenkram geregelt hatte, stattete dem Kloster einen Besuch ab. Um mich ihnen als neuer Nachbar vorzustellen. Das musst du machen sagte ich mir, es verlangt schon allein die Höflichkeit. Schließlich haben dich die Nonnen immer herzlich gegrüßt wenn sie dich sahen oder du dort vorbeifuhrst, oder deinen Wagen auf dem Parkplatz vor dem Kloster parktest um von dort aus zu meinem Domizil zugelangen. Einen bequemen Fußmarsch von nur 10 Minuten ist es von mir bis zum Kloster hin. An einem sonnigen Vormittag machte ich mich auf dem Weg dorthin. Es war halt auch die Treibendekraft meiner Neugierde, und ich wollte es mal von innen zusehen. Denn es hieß, dass in seinem Innern wertvolle gut erhaltene Fresken aus dem 17.Jahrhundert dazu ein Bodenmosaik und eine reich geschnitzte Ikonostase zu sehen sei. Schon das alleine war grundgenug es zu besuchen.
Einige wenige Schritte noch dann stand ich vor der großen reichverzierten Eingangstür des Klosters. An deren rechter Seite erblickte ich ein langes Seil an dessen ende ein Holzgriff befestig war, aha, die Klingel erinnert dich an irgendetwas dachte ich. Lies aber die Gedanken, Gedanken sein, zog an diesem, worauf ein hellerklingendes Glöckchen ertönte. Kaum war dieses verstummt öffnete sich die große Türe und eine charmant lächelnde Nonnen, in einem langen Rock und einer Weißen Bluse über allen hatte sie eine dunkelblaue Schürze gebunden und ihr Haupt bedeckte eine weiße Kappe, bat mich einzutreten. Ich begrüßte sie freundlich und trug mein Anliegen vor. Darauf hin deutete sie mir an, ihr zufolge. Sie führte mich direkt in einem großen mit dunklem Holz ausgestatteten Empfangszimmer, „Mutter Oberin wird jeden Moment hier sein“, sagte sie lächelnd. „ Vielen Dank“, erwiderte ich. Dann staunte ich über die vielen alten Bücher die in den bis zu Decke reichenden Wandregalen standen. So merkte ich nicht, dass die Oberin des Klosters hereingekommen war. „Guten Morgen Herr Gaßner“, sagte eine wohlklingende Stimme hinter mir. „Guten Morgen ehrwürdige Mutter Oberin“, erwiderte ich den Gruß als ich mich umgewandt hatte. Höfflich bat sie mich, „ Bitte nehmen sie doch platz Herr Gaßner. Was kann ich für sie tun?“ Fragte sie mich in einem Atemzug. Ich hatte mich in einen bequemen Lederstuhl vor ihren Schreibtisch gesetzt. Ich begann mit kurzen Sätzen zu erzählen warum ich mich in dieser Abgeschiedenheit niederließ. Es verging doch einige Minuten bis ich mit meiner Erzählung fertig war. Zu meiner Verwunderung folgte danach noch ein langer Dialog zwischen Mutter Oberin und mir. Was nach diesem Gespräch wenige Zeit später geschah, darüber wunderte ich mich selber ein wenig. Immer öfters, aus irgendwelchen vorgeschobenen Anlässen, besuchte ich das Kloster. Sei es
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