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Kategorien > Romane > Schicksal

Liebe ist eine Himmelsmacht Teil 1

von Master of Dreams

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Wie es begann. 1

Gerade 20 geworden meinte ich, dass ich jetzt als junger Mann schon ein wenig Erfahrung gesammelt hätte. Nur meine Mutter sagte mir. „ Erfahrungen kann man im Leben nie genug sammeln.“ Wo mit sie in einer Gewissenweise schon Recht hatte. So wusste ich immerhin, dass man eine Verantwortung übernehmen muss wenn man ein Tier geschenkt bekommt, wie in diesem Fall einen Hund. Mein Bruder nämlich hatte von seinem Freund dessen Hündin fünf Welpen geworfen hatte, nach einiger Zeit einen Welpen geschenkt bekommen. Um diesen zu behalten Versprach er unserer Mutter für den Hund zu sorgen. Sie willigte darauf hin ein. Soweit so gut. Einige Zeit lief alles ganz gut. Doch dann wurde es ihn immer mühsamer, jeden Morgen, mittags und abends mit dem Hund Gassi zugehen oder sich mit damit zu beschäftigen. Nun kam was kommen musste. Er wollte lieber Fußball spielen und nicht mit seinem Hund. Er hatte nämlich festgestellt, dass ein Hund zu viel von seiner Zeit in Anspruch nahm. Ich hatte Ihm so oft ich konnte das Gasi gehen abgenommen. Ich sagte ihm das ich jetzt den Hund übernehme und er ab sofort nichts mehr damit zutun hat. Da gilt auch bei der Erziehung von ihr. Denn der er war eine sie. Im laufe der Zeit kamen Susi und ich immer besser mit einander aus. So, dass eine Freundschaft zwischen ihr und mir entstand. Ja Susi, so hieß die Promenadenmischung, war eine Hündin mit treu blickenden braunen Augen und einem langhaarigem, schwarzbraunen Fell und buschigem Schwanz. Das Fell der Lady musste natürlich oft gebürstet werden damit es schön glänzte. Sie hatte die Größe eines Terriers mit Ohren die am ende einen knick hatten. Alles im allen ein gutmütiges sehr liebes Tier. Mit der Zeit lernte sie viele Dinge von mir und hörte aufs Wort. Sie durfte sogar in meinem Bett am Fußende schlafen. Mutter drückte halt ein Auge zu, da ich ja jetzt alles übernommen hatte und etwas von meinem Lehrlingslohn für Hundefutter beisteuerte.

Eines Morgens, an einem dieser wunderschönen Frühlingstage ereignete sich etwas was mein bis dahin normales Leben nun völlig verändern sollte. Es war eine herrliche Luft, so frisch und belebend. Ich ging wie immer mit Susi meine Runde als mich plötzlich jemand rief, „Hallo Hansi warte doch mal.“ Nun ich war nicht unbekannt in der Straße, denn ich hatte ja früher, als ich noch zur Schule ging, in der Gegend hier mein Taschengeld mit Zeitungsaustragen aufbesserte. Ich hielt inne und eine Sekunde dachte ich, wer das sein könnte dann drehte mich um. Nein…, das kann nicht war sein, ich traute meinen Augen nicht wer da auf mich zukam. Nie hätte ich nur im Traum daran gedacht, nun ein bisschen schon aber eben nur ein bisschen. Jetzt stand Sie vor mir, in voller Größe, Rita das Mädchen von gegenüber. Sie wohnte in dem kleinen aber schönen Fachwerkhaus mit den zwei Giebelfenstern und einem Schiefer gedecktem Dach. Wie oft habe ich am Fenster gestanden und Sie beobachtet wenn Sie aus dem Haus kam um ins Gymnasium am Beisenkamp zugehen. Oder wenn Sie sonntags morgens die Brötchen beim Bäcker holte und ich genau um die gleiche Zeit dasselbe tat. Nur um Sie einige Minuten zusehen und ihr trotz meiner Schüchternheit in einem leicht verlegenen ton, einen guten Morgen wünschte. Ja, insgeheim hatte ich ein Auge auf sie geworfen aber mir keine Chance gemacht. Dazu kam noch das ich ja etwas Schüchtern war um sie einfach so Anzusprechen zu wollen. Ich dachte mir auch, so eine Schönheit hat bestimmt einen Freund. Doch sollte ich in diesen Augenblick eines Besseren belehrt werden. Fröhlich und mit einem lächeln im Gesicht stellte sie mir eine Frage.
„Sag mal, gehst Du jeden Morgen mit deinem Hund spazieren?“ „Ja immer um die selbe Zeit bevor mich mein Meister abholt“, antwortete ich, und dabei schaute ich sie mit einem überraschten Gesicht an.
„Gut Hansi, wenn du nichts da gegen hast dann komme ich jetzt ein stück mit Dir und deinem Hund mit?“
„Nein gar nicht.“
„ Es ist eine Hündin, sie heißt Susi…“
Mehr brachte ich nicht aus mir raus, so verblüfft war ich in diesem Moment. Dann aber faste ich mich wieder und während wir beide nun mit Susi eine Gassi runde gingen, erzählte sie mir den Grund warum sie mich angesprochen hatte. Sie wollte mich gerne kennenlernen, da sie ja ansonsten niemanden in unserer Straße kannte. Es hatte sie beeindruckt, dass ich immer nett und höflich zu Ihr war wenn wir uns kurz in der Bäckerei trafen. Weiter sagte sie, sie ist erst vor einigen Monaten zu Ihrer Tante hierher gezogen. Und da in ihrem Gymnasium nur Mädchen waren hatte sie nur einige aus ihrer Kasse mit denen sie sich unterhielt. Ihre beiden Eltern waren ständig auf Reisen. Deshalb wohnte Sie jetzt bei ihrer Tante und ging hier weiter aufs Gymnasium um in ein paar Monaten ihr Abi hier zu beenden. Einen Freund hatte sie nicht sagte sie. Sie hatte sich Vorgenommen bei der nächsten Gelegenheit wo wir uns wieder über den Weg liefen mich anzusprechen. Sie wollte sehr gerne mit den netten Jungenmann von gegenüber ins Gespräch kommen. Sie glaubte, vielleicht ist er auch so Schüchtern wie ich aber irgendwie muss es mal geschehen, auch wenn ich allen Mut zusammenfassen muss um ihn anzureden. Des gleichen erwiderte ich ihr und war beeindruckt das sie mir zuvorgekommen war. Nach einer weile des Schweigen miteinander blieben wir stehen und sie schaute mir in die Augen, dann sagte sie, zu meiner Überraschung, leise zu mir, dass sie mich irgendwie mag. Desgleichen empfand ich für sie und so sagte ich ihr, das ich sie schon lange verehrte, nur den Mut es ihr zusagen noch nicht hatte. Es war etwas mit uns geschehen ich hatte so ein seltsames Gefühl im Bauch, konnte es mir aber nicht erklären. Als Runde mit Susi zu Ende gegangen waren und wir wieder vor dem kleinen Häuschen ihrer Tante angelangt waren, sagte sie, „ Hansi wenn du es willst las uns zusammen gehen. Ich empfinde etwas für dich und meine Gefühle täuschen mich nicht. Ich glaube wir sind irgendwie für einander bestimmt.“
„ Ja ich will Rita…, auch ich habe so ein seltsames Gefühl in mir. Du hast recht mit dem was du da gesagt hast. Also sehen wir uns Morgen wieder?“
„Ja sehr gerne.“ Sie umarmte mich und ehe ich mich versah küsste sie mich. Ich war so verdutzt, dass ich gar nicht merkte, dass sie schon längst im Haus verschwunden war. Nach dem ich wieder in die Wirklichkeit zurück kam, begann sich im Innern meines Körpers eine ein seltsame Empfindung zu regen. Noch wusste ich nicht was da mit mir geschah, nur mein Herz schlug wie wild. Am nächsten Morgen begann dieses Gefühl wieder und als ich sie sah kehrte eine trügerische Ruhe ein. Nach einigen Gesprächen über unsere Interessen kamen wir darauf unsere Treffen auf den späten Nachmittag zu verlegen. Wenn ich wieder zurück war und sie die Arbeiten für ihr Abi fertig hatte. So hatten wir mehr Zeit führ einander. Ich fühlte plötzlich das so eine Magische Anziehungskraft von ihr

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