Liebe und Sucht
von
jenny5388
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Joana war 18 Jahre alt und bewohnte zusammen mit ihrer Mutter ein kleines Haus in Berlin. Sie hatte eigentlich alles was man sich wünschen konnte eine beste Freundin, viele andere Freunde, Eltern, Hund u.v.m.. Doch etwas fehlte ihr, die große Liebe, sie hatte sie ja schon gefunden, nur gab es viele Probleme damit, sie wusste das er ihr nicht gut tat, ihr weh tun würde, doch sie liebte ihn trotzdem. Sie konnte nicht anders.
Eines Tages bei ihr zu Hause, sie wartete auf ihre Mutter und hörte aber plötzlich ein Geräusch draußen. Der Hunde würde bellen wenn etwas wäre, wieder dieses rascheln. Joana ging nach draußen und sah dort einen Jungen, der in den Tüten auf der Veranda kramte.
Hey was machen sie da?
Er drehte sich um und sie konnte es nicht fassen. Er war es. Michael. Jetzt ist auch klar warum der UHHHHHHHHHHHHHHund nicht gebellt hatte.
Hey
Er sah schrecklich aus ausgebleichte Sachen, Drei-Tage-Bart und absolut fertig. Ihr Herz schmerzte bei dem Anblick, sie ging auf ihn zu. Ein beißender Geruch kam ihr entgegen und sie stoppte.
Was ist mit dir passiert?
Mitleidig sah sie ihn an.
Nichts.
Du siehst nicht nach nichts aus, komm ins Haus und bitte nimm eine Dusche. Boah!
Sie drehte sich angeekelt um.
Ich geh besser lieber wieder.
Er war schon auf dem Weg zur Tür. Sie hielt ihn fest.
Du gehst nicht bevor du geduscht und gegessen hast. So kann man dich nicht auf die Straße lassen.
Aber
Ab
Sie zeigt ins Haus.
Die Dusche lief und Joana machte ein paar Stullen, weil nichts mehr im Haus war. Die Dusche hörte auf zu laufen und Michael kam raus. Sie stellte fest nachdem ihr Herz anfing wieder zu schlagen das er jetzt schon viel besser aussah und riechte.
Geh ins Wohnzimmer, du weißt wo es ist.
Ja.
Er ging hinein, wenige Minuten später kam sie mit einem riesigen Teller Stullen herein.
Lass es dir schmecken.
Danke.
Er aß eine ganze Menge. Nach einer Weile fragte sie.
Weswegen bist du eigentlich hier?
Ich dachte du könntest mir Geld leihen.
Ich? Warte ich seh mal nach.
Sie vertraute ihm blindlinks ein Fehler ihres Herzens.
Ich habe 20.
Nur 20 , willst du mich verarschen.
Er wurde langsam lauter, sie bekam Angst.
Was ist denn los, auf einmal?
Ihre Stimme klang brüchig. Er fing an vor sich hin zu murmeln.
Damit kann ich mir nicht mal genug für heute holen. Verdammt!
Was zum Teufel redest du da?
Jetzt fing sie an zu schreien, da sie verstanden hat was er sagt, sie konnte Lippen lesen.
Nichts lass mich in Ruhe.
Ich kann dich hier schlecht in Ruhe lassen, ich wohne hier.
Er kam zu ihr und packte sie am Arm. Er war stärker als er aussah.
Los gib mir die 20!
Au, du tust mir weh. Jetzt weiß ich was hier los ist. Du wolltest Geld um deine Drogen zu finanzieren. Lass mich los!
Er griff an ihren Hals und drückte zu.
Was geht dich an, was ich damit mache. Ich tue was ich will.
Er drückte noch fester zu, sie fing an zu keuchen. Sie hatte außerordentliche Angst. War das ihr Ende? Er merkte wie langsam ihre Knie nachgaben. Urplötzlich lies er sie los und sie fiel auf den Boden. Er bekam Angst vor sich selbst, beinahe hätte er sie umgebracht, dachte er. So weit ist es nun schon gekommen? Sie war seine beste Freundin. Sie fing leise an zu reden.
Siehst du was die Drogen aus dir machen, du hättest mich beinahe ungebracht in deinem Wahn.
Es tut mir leid
Geh ich werde es niemanden erzählen, aber geh!
Er verstand nicht.
Warum?
Man sah Tränen in ihren Augen.
Ich liebe dich, nimm die 20, aber eins verspreche ich dir, wenn du dich mir noch mal näherst zeig ich dich an. Hast du mich verstanden?
Er blickte nicht mehr durch, sie liebte ihn. Er ging die Vergangenheit durch und es viel ihm an einigen Stellen auf. Das er es nicht früher gemerkt hatte.
Geh habe ich gesagt!
Er rannte auf einmal los. Sie brach nun vollends in Tränen aus.
Wie konnte es nur so weit kommen? Ging ihm durch den Kopf als er raus war. Er hielt die 20 immer noch in der Hand. Er brauchte Hilfe und auf dem schnellsten Weg ging er zu einem alten Freund. Eine Stunde später. Er stand vor der Haustür und klingelte bei ihm. Ein gut aussehender Mann, namens Alex, öffnete die Tür.
Sieht man dich auch mal wieder.
Ich brauche deine Hilfe. Ich bin zwar schon lange nicht mehr mit dir in Kontakt gewesen, aber du bist immer noch mein bester Freund.
Ich weiß, das du mein Hilfe brauchst, aber was hat dich dazu veranlasst.
Eine sehr gute Freundin und wenn du mir hilfst, erzähl ich dir den Rest.
Komm rein!
Danke!
Dieses Arsch!
Beruhige dich, Sara!
Sie hatte ihr gerade erzählt was passiert war.
Der gehört hinter Gittern, Joana. Du zeigst ihn an!
Nein, das tue ich nicht und du kannst mich nicht umstimmen.
Wenn ich ihn irgendwann noch einmal sehe bring ich ihn um.
Nein, das tust du nicht!
Warum willst du hin nicht anzeigen?
Das habe ich dir schon erzählt. Ich liebe ihn. Ich konnte nicht anders.
Es tut mir leid, ich wollte es nicht wieder hoch kommen lassen, aber trotzdem schlag ich ihn mindestens einmal.
Sie fing wieder an zu heulen.
So ein kleinen Tritt kannst du ihn auch in meinem Namen geben.
Wird gemacht.
2 Jahre später Sara am Telefon mit ihrem Kumpel aus früheren Zeiten. In den sie unsterblich verliebt ist.
Hey Sara.
Alex, es ist schön von dir zu hören.
Danke. Ich wollte dich zu einer Feier bei mir einladen. Lust?
Au ja, ich bringe Joana mit, sie hat es nötig.
Klar da können wir dich wieder schön ärgern, es werden aber diesmal viel mehr als sonst.
Das geht noch letztes Mal waren es doch schon so viel. Na ja, wir kommen auf alle Fälle. Wann denn eigentlich?
Diesen Samstag 19.00 Uhr. Bis dann.
Okay, bis dann.
Auf der Feier.
Hoffentlich kommt Sara bald. Du kennst sie ja noch nicht, sie bringt auch ne Freundin mit.
Er stupst Michael an. Er schaute ihn gelangweilt an.
Du hast mir schon genug von Sara erzählt. Schön für dich das sie ne Freundin mitbringt. Hast du gleich zwei an der Angel.
Nein ihre Freundin ist nicht mein Typ. Sie ist eher dein Typ glaub ich.
Michael fing an verträumt zu gucken, erst in seinem Entzug hatte er gemerkt das er sie auch liebt.
Denkst du wieder an sie. Ich hoffe Sara liebt mich genauso wie das Mädchen dich. Dann wäre ich glücklich.
Er kam aus seiner Trance.
Ich geh mal durch die Runde.
Okay.
Komm schon Joana, wir gehen uns was zu trinken holen, bevor wir Alex suchen.
Sie guckte gelangweilt zu Sara.
Ja gehen wir uns was holen.
5 Minuten später.
Frisch versorgt, gehen wir auf die Suche.
Warum habe ich mich von dir überreden lassen?
Weil ich deine beste Freundin bin.
Stimmt ja, hatte ich ganz vergessen.
Du bist immer so vergesslich. AH! Da ist er ja.
Sie sind zu ihm hinüber gelaufen. Er stand auf und begrüßte sie mit einem Küsschen auf die Wange.
Ah da seid ihr ja, ich habe schon gedacht ihr kommt
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Kommentare
Lara Ralfs schrieb am 2007-11-17 20:01:23:
du bist mit den zeiten manchmal etwas durcheinander gekommen, aber die story is schööön!
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