Lost Title Teil 1 Part 2
von
Lillium
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Zweiter Absatz meiner Geschichte.... ich hoffe sie gefällt euch....
Bin offen für Kritik also bitte ^^
Lg Tina
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Eileen wirbelte herum, als sie seltsame Geräusche vernahm, die immer näher zu kommen schienen.
„ SARTAX!“, brüllte sogleich jemand und im Dorf brach Panik aus. Eileen wurde gestoßen, herumgeschupst. Sie verlor nach einem heftigen Zusammenprall mit einem Mann ihr Gleichgewicht und stürzte zu Boden.
„ Aua“, stöhnte sie und hielt sich benommen ihren Kopf. Sie blinzelte intensiv, als sie vor sich zwei Beine erblickte. Sie hob langsam mit gequälter Miene ihren Kopf und blickte einem Sartax in sein hässliches, zerfressenes Gesicht. Röchelnd wollte er sich auf sie stürzten, Eileen schrie aus Leib und Seele. Bevor das Monster sie jedoch packen konnte wurde ihm der Kopf von hinten abgesäbelt. Eileens Augen weiteten sich als dunkelrotes, beinahe schwarzes Blut aus dem Körper des Sartax auf ihre Kleidung spritzte.
„ Steh auf Kind und lauf!“, rief ihr der Mann zu, der sie gerettet hatte. Es war ihr Großvater, der letzte Überlebende von Eileens Familie, sie hatte zusammen mit ihm gelebt.
„ Steh auf!“, herrschte er und zog das Mädchen hoch, um sich sogleich wieder in den Kampf zu stürzen. Eileen sah sich entgeistert um, nur ein paar der Leute kämpften und es schien als hätten sie eine Chance gegen die Übermacht der Sartax. Sie waren Gott sei Dank nicht die hellsten Leuchten, was taktisches Kämpfen anbelangte.
Allerdings kam der Heerführer seiner Armee zur Hilfe. Eileen hatte nur Geschichten über ihn gehört, nie hätte sie sich gewünscht ihn jemals in voller Lebensgröße zu sehen. Ascot war weit von ihr entfernt, aber jetzt schon spürte sie eine gewisse Furcht, dessen Auslöser seine bloße Anwesenheit war. Auch die anderen schienen es zu spüren, manche wurden sogar davon angezogen und liefen wie von Sinnen in ihren Tod.
Eileen schüttelte verwirrt den Kopf und versuchte die Angst nicht in ihr Bewusstsein eindringen zu lassen. Sie wollte der Aufforderung ihres Großvaters gerecht werden, als sie Freia, ihre beste Freundin erblickte, wie sie fasziniert auf Ascot zutaumelte.
„ Nein, Freia!“, brüllte Eileen und hatte nur mehr einen einzigen Wunsch. Ihre Freundin zu retten. Der Simpai wandte sich um und erblickte das Mädchen, das mit einer ausdruckslosen Miene auf ihn zutrat. Er lächelte finster und trat ihr entgegen. Eileen preschte auf die beiden zu, sie hörte den Simpai bereits, wie er Freia mit den Worten: „ Komm nur meine Süße“, lockte. Bevor Eileen Freia erreichen konnte, wurde ihr von zwei Kämpfenden der Weg abgeschnitten und sie konnte nur mehr Freias Todesschrei hören, voller Qual, voller Schmerz. Eileen zitterte am ganzen Körper, sie wischte sich die Tränen aus den Augen und tänzelte durch das Schlachtfeld. Ascot war bereits mit drei weiteren Kriegern beschäftigt, Freias Leiche lag gekrümmt am Boden, ihr Gesicht schreckenverzerrt.
„ Fr…Freia?“, flüsterte Eileen und rutschte auf ihre Knie. Sie schluckte und vergrub ihr Gesicht in ihren Handflächen. Ein entsetzlicher Aufschrei ließ sie aufhorchen und sie erblickte ihren Großvater, den Ascot gelähmt hatte, damit die Sartax leichtes Spiel mit dem erfahrenen Krieger hatten.
In Eileen schien plötzlich etwas zu erwachen, mehr als nur Zorn, mehr als Hass. Sie erhob sich, den Blick fest auf Ascot gerichtet, der weitere Menschen tötete. Menschen mit denen Eileen ihr ganzes Leben verbracht hatte. Und da er ihnen Schmerzen zufügte, diesen Personen, die Eileen so ans Herz gewachsen waren, musste er büßen.
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Hoya hatte ebenfalls das Dorf erreicht, die Schlacht würde bald vorüber sein. Ascot und seine Armee hatten nicht mehr viele Widersacher. Hoya ließ ihren Blick über das brennende Dorf schweifen, dessen Einwohner, verstreut und blutüberströmt am Boden lagen. Ihr Blick blieb an einem Mädchen haften, das sich zielstrebig auf den Simpai zu bewegte. In ihren Augen konnte Hoya feste Entschlossenheit sehen, also war sie nicht in den Bann der Angst gezogen, sondern hatte etwas ganz anderes vor. Sie erreichte eine Leiche und nahm dem Toten das Schwert aus seinen Händen. Sie wird doch nicht dachte Hoya und beobachtete das zirka siebzehnjährige Mädchen. Eine seltsame Energie ging von der Jugendlichen aus. Eine solche Rachsucht hatte Hoya schon lange nicht mehr gespürt, das letzte Mal als…
Das Mädchen schrie etwas, was den Simpai dazu bewegte sich umzudrehen. Egal welche Energie auch von dem Mädchen auszugehen vermochte, bald würde diese mit ihrem Leben versiegen.
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„ Na was hast du denn damit vor?“, fragte Ascot lächelnd und deutete mit dem Kinn auf das Schwert, das Eileen verkrampft hielt. Sie war völlig angespannt, voller Hass und Rachsucht, sie wollte, dass Ascot für sein Vergehen starb.
„ Dich töten“, presste das Mädchen zornig zwischen ihren Lippen hervor. Das Lächeln des Simpais nahm teuflische Züge an. Er hatte noch nicht versucht Eileen mit Hilfe der Furcht zu lähmen, aber sollte sie tatsächlich so töricht sein und mit einem lächerlichen Schwert auf ihn losgehen, würde er nicht zögern.
„ Meine Kleine, du hast doch überhaupt keine Chance. Dir ist wohl nicht klar wer vor dir steht, hm?“ Eileen hielt dem funkelnden Blick des Simpais eisern Stand.
„ Doch und mir gefällt es nicht wie du mit mir sprichst“, knurrte sie. Er hatte nicht das Recht so zu tun, als wäre sie ein kleines fünfjähriges Mädchen. Schließlich konnte er nicht viel älter sein als sie. Ascot trat auf sie zu, noch immer verspürte Eileen keine Angst, was sie stutzig machte. Sie wusste immerhin, dass er sie ganz einfach töten könnte, er musste dazu nicht einmal gegen sie kämpfen. Ascot war ihr bereits bedrohlich nahe, ein mulmiges Gefühl machte sich in der Magengegend breit, aber Eileen würde nicht zurück weichen. Der Simpai war so groß, ungeheuerlich, übermenschlich. In seinen Augen loderten die Flammen der Gier. Eileen glaubte darin seine blutige Vergangenheit zu sehen. Die Seelen die er auf dem Gewissen hatte. Sie schluckte, schüttelte den Kopf um die Bilder wieder loszuwerden, was ihr aber nichts nützte. Ascot packte sie an der Schulter und riss ihr Kinn in die Höhe.
Anscheinend hatte er genug von dem kleinen Spielchen, Eileen spürte die gewaltige Macht, die Furcht strömte in ihren Körper und nährte sich an ihren Alpträumen, an Ängsten die tief in Eileen verborgen waren.
Ascot schien zu genießen unter welchen Qualen Eileen litt.
„ Hör…auf…damit“, stammelte sie mit schmerzverzerrtem Gesicht. Sie hatte die Augen geschlossen. Dunkle Gestalten schienen nach ihr zu greifen, sie glaubte selbst den Sensenmann unter ihnen zu erkennen. Sie riss die Augen verschreckt auf, atmete schwer, erblickte Ascots makelloses Gesicht, sein zynisches Lächeln. Eileen verdrehte die Augen und sackte zusammen. Ascot hatte kein Begehren mehr sich länger mit ihr zu befassen. Eileens Körper lag reglos am Boden, blass und ausgemergelt. Neben ihr das Schwert, das ihr
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Kommentare
TJ Omar schrieb am 2008-07-07 16:33:12:
Gefällt mir, was du bis jetzt geschrieben hast. Stell noch mehr rein^^
MfG TJ Omar
Gimliy schrieb am 2008-07-07 11:47:20:
Das ist sehr spannend und gruselig. Bitte mach ´ne Fortsetzung.
lg: Gimliy
Lovely.writer.girl schrieb am 2008-07-06 22:00:08:
ich find die gut bis jetzt! bitte stell weitere teile rein^^
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