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Kategorien > Fantasy > Mystery

Lost Title Teil 1 Part 4

von Lillium

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„ Die Dörfer sind mir nicht mehr wichtig, Ascot. Wir müssen uns endlich an die Städte halten, ansonsten kommen wir nicht ans Ziel“, Syron schritt in seinem Turm auf und ab, wo auch Ascot und Hoya sich befanden. Der Turm war ein großes Gebäude aus schwarzem Marmor, der neben den Zimmern und dem Verlies eine große Bibliothek und einen Zaubersaal, indem sich die drei Abtrünnigen gerade befanden, beinhaltete.
„ Ich bitte um Verzeihung, mein Gebieter, aber wir würden sehr wohl ans Ziel kommen“, warf Hoya ein. Syron wandte sich ihr mit einem zornigen Glitzern in seinen grauen Augen zu und wetterte: „ Aber nicht in dem Tempo wie ich es vorgesehen habe…ich will jetzt über Polarris herrschen und nicht irgendwann in fünf Jahren!“ Ascot entkam ein Glucksen.
„ Mein Gebieter, auf Euren Wunsch hin, würde ich sogar die Hauptstadt angreifen“ Syron schien plötzlich besänftigter.
„ Ach tatsächlich, Ascot? Auch ganz allein, denn die Sartax werden immer weniger, der Virus hat viele dahingerafft und von der Armee ist nicht einmal ein Viertel noch im Stande zu kämpfen“ Ascot runzelte die Stirn.
„ Na und“, murrte er, allerdings hatte auch Syron begriffen worum es ging.
„ Wir brauchen mehr Verbündete“, bemerkte er und Hoya nickte.
„ Ihr werdet jedes einzelne Wesen darauf ansprechen, überzeugt sie“, befahl Syron.
„ Und wenn sie sich weigern?“, fragte Ascot.
„ Ascot…ich nehme wohl an du kannst zur Genüge überzeugend sein“ Über Ascots Gesicht huschte ein schelmisches Grinsen.
„ Natürlich…aber wo bleibt der Spaß?“ Syron schnaubte missmutig.
„ Sollten sie sich doch für den hohen Rat entscheiden…tötet sie“ Ascots Grinsen wurde breiter.
„ Wie Ihr wünscht, mein Gebieter“ Hoya folgte dem Simpai aus dem Zaubersaal.
„ Manchmal kommt er mir vor wie eine Witzfigur“, stellte Ascot fest. Hoya warf ihm einen schrägen Blick zu.
„ Sei vorsichtig, Ascot“, warnte sie.
„ Wozu…ich habe keine Angst vor Syron“ Hoyas violette Augen verloren an Farbe.
„ Du sollst dich auch nicht vor ihm hüten sondern vor mir…ich lasse mir nicht nachsagen, dass ich einer Witzfigur diene“ Ascot erwiderte Hoyas finsteren Blick.
„ Schon gut, reg dich ab, Hoya“, beschwichtigte er. Hoya beruhigte sich wieder. Sie betraten die Bibliothek in dessen Foyer eine riesige Karte von Polarris hing.
„ Bestechliche Wesen werden wir eher in den Städten finden“, meinte Hoya. Ascot warf einen Blick auf die Karte.
„ Nun…in welcher fangen wir an?“, fragte er und studierte die Karte.
„ Deine Entscheidung“, sagte Hoya gleichgültig. Ascot grinste.
„ Okay…Ine ane u…“

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„ Du bist was?“, fragte Eileen ungläubig, noch immer erschrocken darüber, was sie gesehen hatte.
„ Eine Furie“, wiederholte Ignis freundlich. Eileen seufzte entnervt.
„ Was genau…ist denn eine Furie?“, wollte daraufhin wissen.
„ Jeder einzelnen unseres Clans ist etwas widerfahren, manche wurden von Männern missbraucht, andere wiederum haben so etwas Ähnliches wie du erlebt. Anstatt allerdings so zu reagieren wie andere Frauen brennen wir auf Rache, zugegeben Rache macht aus uns nicht wirklich wunderschöne Geschöpfe, allerdings gibt sie uns besondere Fähigkeiten, sie macht uns stärker und gefährlicher. Auch von dir geht so eine Kraft, eine Energie aus, die dich langsam, aber bestimmt zur Furie macht. Allerdings hast du in den Anfangsstadien keine Macht deine Ausbrüche zu kontrollieren. Ich gehöre in meinem Clan bereits zur Eliteeinheit“
„ Und warum bist du dann hier?“, unterbrach Eileen neugierig.
„ Nun ja, es gehört zu einen meiner Angewohnheiten mal ein paar Monate in die Wildnis zu ziehen und meine Fähigkeiten zu trainieren“
„ Aha“, Eileen ließ ihren Kopf sinken und starrte traurig auf den Boden.
„ Eileen, was ich dir eigentlich sagen möchte ist, dass wenn du dich weiter allein herum schlägst, wird die Furie dich über kurz oder lang unter Kontrolle bringen und nicht umgekehrt“ Eileen hob den Kopf.
„ Ich möchte trainieren, Ignis, damit ich stark genug werde, um Ascot zu töten“, erklärte sie verbittert. Ignis nickte.
„ Aber zu erst werde ich dich die Grundkenntnisse lehren, bevor wir zum Clan gehen, dort wird für dich eine schwierige Aufnahmeprüfung stattfinden, die zeigt, ob du würdig genug bist“ Eileen nickte entschlossen.
„ Dann fangen wir am Besten gleich an“, lächelte sie.

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Hoya sah sich um. In der Stadt konnte sie sich nie richtig wohl fühlen. Sie ging dicht neben Ascot, der zielstrebig durch die dunklen Gassen marschierte.
„ Er muss hier lang gelaufen sein“, murmelte er, Hoya war sich nicht sicher ob er mit ihr sprach oder eher mit sich selbst.
„ Links“, wisperte er und erblickte eine Person die hektisch versuchte eine Mauer zu erklimmen.
„ Wo willst du denn hin?“, fragte er rhetorisch und zog den Knaben von der Mauer, sodass dieser unsanft auf seinem Gesäß landete.
„ Du hast uns noch keine Antwort gegeben“, stellte Hoya klar und musterte den Mann, der vor Angst zitterte.
„ Weglaufen ist auch eine Antwort“, entgegnete Ascot und grinste bösartig. Sie hatten einen Magier ausfindig gemacht, der ein großes Talent war. Vor ihnen hatte er sich allerdings nicht retten können. Als Ascot nach ihm greifen wollte, begann der junge Mann zu schreien: „ Nein bitte nicht… ich werde mich anschließen, ich will eurem Gebieter treu ergeben sein, aber bitte tötet mich nicht!“ Hoya nickte zufrieden, wobei Ascot allerdings eine enttäuschte Miene aufsetzte. Hoya ließ den Magier verschwinden, sie schickte ihn direkt zu Syron, der seinen Willen noch manipulieren würde, um einen Verrat von Seiten des Magiers komplett zu verhindern.
„ Schade“, meinte Ascot und wandte sich um. Hoya folgte ihm.
„ Wir sollten noch einige Wirtshäuser durchforsten, wir werden bestimmt noch mehr finden, vielleicht sogar welche, die gleich unserer Meinung sind“, schlug Hoya vor, der Simpai zuckte gleichgültig die Schultern.
„ Von mir aus“ Die beiden waren jetzt schon die ganze Nacht unterwegs, hatten bereits einige Menschen und magische Wesen davon überzeugt. Sie hatten sogar ein Bündnis mit einer großen Gruppe von Piraten ausgehandelt, die sich der Kunst der Sturmmagie bediente, um Schiffe zu kapern. Sie ziemlich viel Zeit damit verbracht um den Preis zu feilschen, aber es hatte sich gelohnt. Die Piraten, die bereits eine Armee von mehr als dreihundertfünfzig Mann war, hatten sich ihnen angeschlossen. Die Sturmmagie war nur mehr wenig verbreitet, sie schließlich verboten worden, denn es sollte niemand das Wetter beherrschen können und wer es doch tat wurde hart bestraft.
Die beiden betraten ein Wirtshaus ziemlich Randgelegen. Eigentlich war es mehr eine schäbige Hütte, als ein Haus, aber das Schild mit der Hydra und dem Schriftzug „ Gasthaus Mythen“ ließ darauf schließen, dass Gäste willkommen waren. Ascot öffnete die Tür, ließ Hoya zuerst eintreten und folgte ihr nach. Das Wirtshaus war gerammelt voll, die Gestalten waren mehr als seltsam und keiner unterschied sich vom anderen, da alle eine lange schwarze Kutte trug

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Kommentare

TJ Omar schrieb am 2008-08-13 00:55:00:
Du hast tatsächlich ein paar Rechsreibfehler. Aber was solls. Du hättest noch den Handel mit den Piraten beschreiben sollen. Das würde die Geschichte etwas abrunden. Ansonsten ist die Geschichte net schlecht.

MfG TJ Omar

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