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Kategorien > Fantasy > Liebe

Lothrin der Schmied 1

von Jessica Kreisel

Bren trabte den dämmrigen Feldweg entlang, der Nebel war in-zwischen so dicht, dass er alles verschwimmen ließ, aber sie hatte den Weg auch mit geschlossenen Augen gefunden. Jeden Tag nach der Arbeit joggte sie hier, immer dieselbe Strecke und immer brauchte sie genau 47 Minuten. Umso mehr erschreckte es sie, als sie plötzlich vor dem Ende des Weges stand. Hohe, dunkle Bäume versperrten den Weg, sie waren viel älter als die Bäume hinter ihr. Hätte sie den Weg nicht so gut gekannt, sie währe sicher nicht so geschockt gewesen. Ein scharfer Windstoß fegte über den Weg und plötzlich begann es zu schneien, dicke, weiße Flocken wirbelten um sie herum durch die plötzlich viel kältere Luft. Sie fuhr herum und stellte fest, das der Weg hinter ihr inzwischen auch von eben solchen Bäumen versperrt war wie vor ihr, langsam befürchtete sie, sie leide unter Hal-luzinationen, anders war das alles nicht zu erklären. Ein don-nerndes Rauschen ging durch den Wald und sie stand auf einer kleinen, kreisrunden Lichtung in Mitten eines sehr alten, sehr dunklen Waldes und alles war dick verschneit. Im Kreis um sie standen zwölf hochgewachsene Gestalten in Kapuzenmänteln, in Rot, Dunkelblau, Gelb, Waldgrün, Grau, Braun, Weiß, Schwarz, Orange, Violett und Lindgrün. Bren glaubte an einiges mehr als jemand, der nicht in Wales aufgewachsen war und eine Oma hatte die in den Sümpfen lebte, aber das war erheblich zuviel. "Was soll das", herrschte sie die Gestalt an, die ihr am nächsten stand und einen gelben Mantel trug. Die Gestalt zuckte zurück, als habe sie Angst geschlagen zu werden, sagte aber nichts. Bren versuchte heraus zufinden, ob eine der Gestalten anders war und möglicherweise der Sprecher oder Anführer. Schließlich fiel ihr auf, dass die Gestalt in Rot ein Symbol auf der Brust hatte, das sonst keine hatte. "Was geht hier vor", fragte sie betont geduldig die rote Gestalt. "Wir holen uns nur zurück, was verloren ging", erwiderte die mit der Stimme eines älteren Mannes. "Verloren gegangen", echote sie genervt, langsam kroch ihr die Kälte in die Glieder. "Manches Mal werden solche die hier leben sollten dort geboren und müssen an den richtigen Ort gebracht werden", erklärte die rote Gestalt. "Was versteht ihr unter dort und unter hier", Bren fixierte ihn aufgebracht, langsam glaubte sie zu träumen, das war alles zu surreal um wahr zu sein. "Dort ist wo du her kommst, wo nichts außer dem Verstand zählt und Träume verlacht werden, Hier ist wo wir und nun auch du bist, die Welt der Magie und der Träume, das was man dort die Fabelwelt nennt", erklärte er ruhig.

Erenol betrachtete die junge Frau und war ein bisschen er-staunt, das sie trotz ihrer unbedeutenden Rolle in der Zukunft eine so ausgeprägte Persönlichkeit war. Sie sollte sich ledig-lich in einen Schmied verlieben, heiraten und Kinder von ihm bekommen. Seine Aufgabe war es lediglich sie nach Haran zu bringen und dafür zu sorgen, dass sie dem Schmied über den Weg lief. Er hatte ein verstörtes Mädchen erwartet und keine wü-tende Frau. "Was habt ihr jetzt mit mir vor", fragte sie ge-reizt. "Wir bringen dich nach Haran", erwiderte er sanft. "Wa-rum", sie hob die schwarzen, schmalen Brauen. "Das wirst du zu gegebener Zeit erfahren", ihre Fragen begannen seine Geduld zu strapazieren.

Bren begann langsam zu glauben, das sie nicht träumte, da sie erbärmlich fror. Zwei der Gestalten gingen vor ihr durch den Schnee und zwei hinter ihr, sie kam sich vor wie eine Gefange-ne. Man hatte ihr nicht erklärt, wie lange sie unterwegs sein würden und was ihr bevorstand. Als sie schon ganz taub vor Kälte war, tauchte im dichten Schneegestöber, das eingesetzt hatte der Umriss eines großen Mannes auf, der gerade dabei war einen gefällten Baum in handlichere Stücke zu hacken. Er hielt inne, als er die kleine Gruppe sah und schob sich die Kapuze etwas aus dem Gesicht. Er hatte himmelblaue Augen und einen blonden, ordentlich gestutzten Bart. "Guten Tag", sagte er mit einer freundlichen Baritonstimme, die sie an einen Bären erin-nerte. "Sei gegrüßt Schmied Lothrin", sagte eine der Gestal-ten, "Wir haben hier jemanden den wir in deine Obhut geben sollen, der Meister schickt uns zu dir." Der Schmied stützte sich auf seine große Axt und hob die hellen Brauen, "Aus wel-chem Grund?" - "Der Grund ist unsere Angelegenheit, kümmere du dich um die Frau", mit diesen Worten wandten sich die Gestal-ten ab und verschwanden im Schneetreiben in die Richtung aus der sie gekommen waren.

Lothrin blickte den Priestern einen Moment nach, dann wandte er sich der Frau zu, die sie zurück gelassen hatten. Sie war seltsam gekleidet und fror offenbar erbärmlich. "Du frierst", fragte er. "Nein, ich bin gern im Schnee", fauchte sie ihn an. "Das sieht aber nicht so aus", brummte er geduldig, sie war nicht auf ihn böse, sondern auf die Priester. "Verzeihung, ich wollte nicht...es tut mir leid, das ich unhöflich war", sie trat von einem Fuß auf den anderen. Er stieg über den Baum, den er gefällt hatte und ging zu ihr, sie zitterte so stark, das er es deutlich sehen konnte. Ihre Lippen waren ganz blau vor Kälte, er musste sie dringend ins Warme bringen, sonst wurde sie krank, wenn es nicht schon zu spät war. "Wie heißt du", fragte er sanft. "Bren", sie betrachtete sehnsüchtig sei-nen dicken Fellumhang, obwohl er eher den Eindruck hatte, das sie nicht nur den Umhang betrachtete, sondern auch seine Brust. "Ich bin Lothrin", er blickte in Richtung des Dorfes, hohe Schneewehen hatten sich zwischen den Hügeln gebildet.

Bren hätte niemals geglaubt, das es so schön sein konnte so nah bei einem wildfremden Mann zu sein. Der Schmied hatte sie unter seinem dicken Umhang huckepack genommen und stapfte durch den teilweise Hüft hohen Schnee. Für ihn Hüfthoch, ihr hätte er bis zu den Achseln gereicht. Unter dem Mantel war es warm und sie fühlte sich sicher, obwohl sie sonst nichts davon hielt getragen zu werden. Sonst fühlte sie sich dabei sehr un-wohl, jetzt war es sicher die Wärme die sie so beruhigte. Er blieb vor einem kleinen Haus stehen, neben dem sie eine vorn offene Schmiede erkennen konnte, die im Moment still und dun-kel war. Er ließ sie runter und schob sie durch die Tür, drin-nen war es warm und die Reste eines Feuers glühten im Kamin. "Ein heißes Bad währ jetzt genau das richtige für dich", mein-te er. Der Gedanke allein mit ihm, wahrscheinlich noch in sei-ner Gegenwart zu baden, machte Bren nervös. "Mit nassen Haaren erkälte ich mich noch schneller, besser ich wärme mich am Feu-er", wich sie aus. Er bedachte sie mit einem Blick, den sie nicht recht deuten konnte. "Ich würde natürlich mit dir ba-den", bemerkte er achselzuckend. "Was", entfuhr es ihr, bevor sie merkte, dass er sie auf den Arm nahm. Er brach in schal-lendes Gelächter aus, "Danke, das du mich für einen Wüstling hältst, kleine Bren." Sie spürte wie sie rot wurde, fast hätte sie versucht sich zu rechtfertigen. Er hatte aus einer Truhe in der Ecke eine Wolldecke geholt und schob sie in den gepols-terten Stuhl am Kamin, wickelte sie hinein, kniete vor ihr nieder und versuchte ihr die Turnschuhe auszuziehen, erfolg-los, die Schnürsenkel verwirrten ihn. "Ich mach das", entzog sie ihm ihren Fuß, erwandte sich dem Feuer zu, legte Holz nach und fachte es an, bis es kräftig prasselte und angenehme Wärme abstrahlte.

Lothrin beobachtete sie aus dem Augenwinkel, während er im Feuer herum stocherte. Der Weg hierher auf seinem Rücken hatte dafür gesorgt, das sie nun nicht mehr so bibberte und sie schien nun reservierter als zuvor. Was hatte er auch erwartet, er war ein Fremder, vermutlich sogar in einem fremden Land und sie war mitten in einem Schneesturm ganz allein mit ihm. Sie war klein, hatte pechschwarzes, welliges Haar, das sie gelöst hatte um es am Feuer zu trocknen, da es vom Schnee ganz nass war. Auf seinem Stuhl sah sie aus wie ein Kind, obwohl sie si-cher schon über die zwanzig war. "Hast du Kinder", rutschte es ihm heraus, bevor er darüber nachdachte. "Nein, wozu", sie runzelte die Stirn. "Wozu", echote er fragend. "Wozu sollte ich Kinder haben", sie musterte ihn misstrauisch. "Kinder sind etwas wundervolles, Eltern zu sein ist eine Ehre", er runzelte die Stirn. Der Ausdruck in ihren Augen wurde weicher, "Gut sa-gen wir es so, ich habe nicht den passenden Mann zum Kinder kriegen. Darum habe ich keine Kinder." - "Das kann ich verste-hen", er nickte leicht. "Wie steht es mit ihnen", gab sie die Frage zurück. "Nun, bei mir ist es ähnlich, ich habe noch kei-ne Frau gefunden, mit der ich welche haben will", er stand auf fügte in Gedanken hinzu, "Bis es dich hierher verschlagen hat." Sie sah sich in der Hütte um, die geschnitzten Holzfigu-ren auf dem Regal neben dem Kamin schienen sie zu fesseln. "Eine kleine Marotte von mir, im Winter habe ich viel Zeit", er war etwas verlegen, sicher hielt sie ihn für albern, wel-cher kinderlose Mann schnitzte schon kleine Holzfiguren.

Bren stand vom Sessel auf und ging zu Regal, dort standen or-dentlich aufgereiht kleine Tiere, Menschen und Gegenstände. Jedes einzelne Stück war bis ins Detail ausgearbeitet und sehr liebevoll und naturgetreu gestaltet. Sie wandte sich zu ihm um, er stand halb in der Tür zum angrenzenden Zimmer und beo-bachtete sie. "Darf ich eins herunter nehmen", fragte sie vor-sichtig. Er nickte und ließ ein kleines Lächeln sehen, "Bedien dich." Sie zögerte wählte dann ein kleines Pferd und trug es zum Kamin, setzte sich wieder und betrachtete es im Feuer-schein. Die Oberfläche fühlte sich glatt und seidig an, sie entdeckte winzige Hufeisen und sogar ein Brandzeichen an der Schulter der kleinen Stute. Je genauer sie hinsah, umso fast-sinnierter war sie. Alles war ausgearbeitet, von den winzigen Nüstern, den Augen, bis hin kleinen Ohren. "Gefällt es dir", fragte er, wobei er irgendwie unsicher klang. "Sie sieht aus als würde sie jeden Moment zu Leben erwachen", sie sah auf und lächelte ihn an. Er stand noch immer in der Tür. "Ich schenke sie dir", er verschwand im Nebenzimmer. Sie blickte kurz auf den leeren Türrahmen, dann auf das kleine Pferd, sie strei-chelte die Mähne, die sich anfühlte als sei sie echt und war sich sicher sich niemals für dieses Geschenk revanchieren zu können. Er kam aus dem Nebenzimmer mit einem langen wollenen Hemd zurück und Strümpfen, die ihr sicher bequem bis über die Knie reichten. "Was anderes kann ich dir nicht zu anziehen an-bieten."

Kommentare

Letaniel schrieb am 2006-10-30 14:41:17:
Hallo Jessica,

mir hat diese Geschichte wieder sehr gut gefallen (ich kenne schon jene mit dem schwarzen Ritter).
Was die Stil- und Inhaltsfragen angeht haben die beiden Ersten Kommentatoren bestimmt recht, mich hat es allerdings nicht gestört. Ich finde deinen Ausdruck richtig gut und der Text lies sich sehr flüddig lesen. Ich finde deine Ideen immer richtig toll und auch hier wäre es wundervoll wenn du eine Fortsetzung schreiben würdest. Sehr schön gemacht!
Judith Voce schrieb:
Hallo Jessica,

Deine Geschichte gefällt mir gut. Schön, wie Du den Übergang zur Anderwelt einleitest und wie Du allmählich die Beziehung zwischen der Joggerin und dem Schmied aufkeimen läßt. Die Pferdefigur am Schluß macht neugierig, es scheint, als stecke mehr dahinter.

Es wäre am Anfang vielleicht noch interessant zu wissen, welche Jahreszeit in der diesseitigen Welt gewesen wäre, da in der Anderwelt Winter herrscht.

Um der einfacheren Lesbarkeit willen würde ich Dir empfehlen, mehr Absätze einzubauen. Insbesondere würde ich empfehlen, den Beginn einer wörtlichen Rede bzw, des Perspektivwechsels öfter mit einer neuen Zeile einzuläuten. Das wird einfach übersichtlicher. Beispiel:

-> Er blieb vor einem kleinen Haus stehen, neben dem sie eine vorn offene Schmiede erkennen konnte, die im Moment still und dunkel war. Er ließ sie runter und schob sie durch die Tür, drinnen war es warm und die Reste eines Feuers glühten im Kamin.
"Ein heißes Bad währ jetzt genau das richtige für dich", meinte er.
Der Gedanke allein mit ihm, wahrscheinlich noch in seiner Gegenwart zu baden, machte Bren nervös. "Mit nassen Haaren erkälte ich mich noch schneller, besser ich wärme mich am Feu-er", wich sie aus.
Er bedachte sie mit einem Blick, den sie nicht recht deuten konnte. "Ich würde natürlich mit dir baden", bemerkte er achselzuckend.
"Was", entfuhr es ihr, bevor sie merkte, dass er sie auf den Arm nahm.
Er brach in schal-lendes Gelächter aus, "Danke, das du mich für einen Wüstling hältst, kleine Bren." Sie spürte wie sie rot wurde, fast hätte sie versucht sich zu rechtfertigen. Er hatte aus einer Truhe in der Ecke eine Wolldecke geholt und schob sie in den gepols-terten Stuhl am Kamin, wickelte sie hinein, kniete vor ihr nieder und versuchte ihr die Turnschuhe auszuziehen, erfolglos, die Schnürsenkel verwirrten ihn.
"Ich mach das", entzog sie ihm ihren Fuß. Er wandte sich dem Feuer zu, legte Holz nach und fachte es an, bis es kräftig prasselte und angenehme Wärme abstrahlte. <-

Es sind ein paar Zeichensetzfehler drin, mehr fällt mir jetzt nicht auf. Aber gewiß wird Lanna, was Details von Inhalt und Stil angeht, Deinen Text noch gründlich auseinandernehmen. :)

Liebe Grüße, Judith
daratheis@web.de schrieb:
Hi Jessica!
Ehrlich gesagt, war ich kurz davor, einfach zu schreiben „Ich stimme Judith voll und ganz zu, tschüß“. Weil’s mir heute nicht wirklich gut geht (hat nix mit dir oder deinem Text zu tun *g), aber da Judith auf mich vertraut, hab ich mir deinen Text doch mal genauer vorgenommen und hoffe, dass meine Bemerkungen dir auch was bringen.
Achja, ich schätze in der Realen Welt ist es Herbst/Winter, da Nebel ein typisches Wetterphänomen für diese Jahreszeit ist *g.
Also im Grunde stimme ich mit Judith überein, deine Geschichte liest sich gut, sie hat mir gefallen, hier meine weiteren Anmerkungen

Wörter grundsätzlich nicht trennen, weil dann die Trennungsstriche irgendwo mitten im Text auftauchen...
„aber sie hatte den Weg auch“ -> „hätte“, weil ich davon ausgehen dass sie es NICHT getan hat.
Ab dem dritten oder vierten Satz benutzt du sehr oft Weg, überleg dir anderer Wörter (Straße, Pfad..)
„langsam befürchtete sie, sie leide unter Hal-luzinationen,“ -> das ist glaub ich ’ne ganz persönliche Meinung weil’s so wie du es schreibst schon richtig ist, aber ich finde „befürchtete sie, unter Halluzinationen zu leiden“ hört sich besser an..
„"Was soll das",“ -> da darf ruhig ein Fragezeichen oder ein Ausrufezeichen hinter *g
„hatte, das sonst keine hatte“ -> das hatte, hatte ist unschön, statt dem zweiten kannst du auch „trug“ schreiben
„unbedeutenden Rolle in der Zukunft“ -> wird wahrscheinlich noch aufgeklärt, aber ich mecker trotzdem mal: Wenn sie so unbedeutend ist, warum wird sie dann extra aus der realen Welt raus in die andere Welt geholt?
Was mir gard auffällt: Du setzt nach Sätzen in der wörtlichen Rede nie Punkte oder andere Satzzeichen, müssen aber hin - „Wir bringen dich nach Haran <Punkt>", erwiderte –
„Zwei der Gestalten gingen vor ihr durch den Schnee und zwei hinter ihr“ -> das waren doch mal mehr, wo sind denn die anderen hin?
„im dichten Schneegestöber, das eingesetzt hatte“ -> „das eingesetzt hatte“ kannst du weglassen, klar hat es eingesetzt, sonst wäre es ja jetzt nicht dran *g
„der Umriss eines großen Mannes auf, der gerade dabei war einen gefällten Baum in handlichere Stücke zu hacken.“ -> dafür, dass nur der Umriss auftauche, kann man zu deutlich erkennen, was der Mann tut...
„der Meister schickt uns zu dir." -> Meister ist gut, ich liebe Meister *g, (aber nur, wenn’s böse Meister sind *g)
„sie war nicht auf ihn böse, sondern auf die Priester“ -> irritiert, weil du am Anfang von dem Absatz aus Lothrins Sicht schreibst und dann plötzlich zu Bren wechselst...
„er musste sie dringend ins Warme bringen“ -> und wieder ein Hüpfer zurück zu Lothrin...
„Für ihn Hüfthoch, ihr hätte er bis zu den Achseln gereicht.“ -> Mir als D&D Spielerin fällt da nur mein Halbling ein *g, überleg dir mal, Bren ist eine ausgewachsene Frau und so wie du da Beschreibst liegen ihre Schultern nur knapp über der Hüfte von Lothrin. Ich glaub dir ja, dass der Kerl groß Ist, aber fas DOPPELT so groß wie sie ??
„die Schnürsenkel verwirrten ihn.“ *lol, der Arme....
„er war ein Fremder,“ -> würd ich noch hinzufügen : „er war für sie ein Fremder“, weil er selbst sich ja nicht als Fremder sondern als Einheimischer sehen dürfte...
„"Kinder sind etwas wundervolles, Eltern zu sein ist eine Ehre",“ -> der hat gut reden, er muss sie ja nicht unter Schmerzen gebären *gg
"Wie steht es mit ihnen“ -> „Ihnen“ wird großgeschrieben
„fast-sinnierter“ -> „faszinierter“
„bis hin kleinen Ohren“ -> „bis hin zu den kleinen“

Dann stört mich noch ein bisschen, dass du hin und wieder die Perspektiven wechselst, ich fände es besser und für den Leser einfacher, wenn du nur aus Brens Sicht erzählst (Außer der Absatz mit dem Priester und den Vorausdeutungen, der kann drinne bleiben *g)
Das war’s von mir, verzeih bitte, wenn ich Fehler gemacht hab oder irgendwas übersehen hab. Ich werd meinen Kommentar, sobald ich wieder richtig fit bin, noch mal durchlesen, ebenso deine Geschichte und eventuelle Fehler korrigieren...

Freue mich schon auf den zweiten Teil,
Liebe Grüße, Lanna
. schrieb:
Hallo,

Deine Geschichte hat mir richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Ein paar mehr Absätze hätten das Lesen erleichtert und wörtliche Rede kann ruhig immer in eine neue Zeile.
Bren weiß also nicht, wer die Gestalten sind und deswegen fehlt mir persönlich ein bisschen die Gegenwehr. Sie sagt nichts weiter dazu und auch den Grund, den sie zu hören bekommt erklärt sie nicht in den Bereich des Schwachsinns.
Der Schmied allerdings scheint die Gestalten zu kennen.
„...wir in deine Obhut geben sollen, der Meister schickt uns zu dir.“ Das setzt ja voraus, das er auch weiß, wer der Meister ist. Dann nimmt er einfach so eine Fremde bei sich auf. Ist ihm bewusst, das er sie heiraten und Kinder mit ihr bekommen wird?
Und er hat auch nicht nachgefragt, warum sie gerade bei ihm bleiben soll; er ist Schmied, was soll er mit einer fremden Frau machen?
Die Bindestriche zwischen den Wörtern erschweren den Lesefluss, der ansonsten aber flüssig ist. Ansonsten sind mir keine größeren Schnitzer aufgefallen und ich denke, das sich einiges von meinen Fragen im Verlauf der Geschichte noch aufklären wird. Bleibt nur zu sagen: Mach weiter so!

Liebe Grüße
Soleil
- schrieb:
ich finde sie ist zu lang

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