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Kategorien > Liebe > Freiheit

Luca

von MiaMaria

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Hi, also ich bin neu hier und ich hoffe meine Geschichte trifft auf ein paar begeisterte Leser *grins* hab mal kurz vor Beginn eine Zusammenfassung geschrieben, damit ihr schon mal ungefähr wisst worum es geht! Hoffe es gefällt euch und ich schreibe bald daran weiter!!!!
Freue mich auf Kritiken und auf jedes Kommentar ;-)

LUCA ist die Geschichte eines 17-jährigen Mädchens, welches unter dem Druck ihrer kroatischen Familie leidet und den Prinzipien ihres Vaters ausgeliefert ist. Ein Vater der genaue Vorstellung vom Leben hat und der weiß, was aus seinen Kindern werden soll und was gut für sie ist. Leider gehen seine Vorstellungen und ihre Vorstellungen nicht Hand in Hand. Eine riesige Kluft trennt beide Ansichten. Während der ehrgeizige Vater sich ebenso ehrgeizige nachkommend Geschäftsführer für sein Unternehmen wünscht, sehnt Luca sich nach jeder Form der musikalischen Freiheit. Ihre Gitarre und ihr iPod ist ihr ständiger Begleiter auf einer steilen Holperfahrt durchs Leben. Mit ihren Talent könnte sie so viel erreichen, doch aus liebe zur ihrer Familie, insbesondere zu Mutter und ihrer kleinen Schwester, unterwirft sich ihrem tyrannischen Vater, nach dessen Anerkennung sie insgeheim ein Leben lang strebt. Bis zu dem Tag an dem der neue 27-jährige Musiklehrer die Schule betritt. Mit seiner unkonventionellen Art macht er sich schnell beliebt bei den Schülern und gehasst bei seinen Kollegen. Seine geheimnisvolle Vergangenheit macht ihn für die meisten zu einem wandelnden Fragezeichen und mit seiner lockeren, jedoch auf eigenartig Art distanzieren Weise, bringt er die Herzen der Schülerinnen zum schmelzen. Auch Luca ist fasziniert, vom ersten Moment an. Denn er ist der einzige auf der Welt, der ihr die Anerkennung für ihr Können gibt, nach der sie sich immer gesehnt hat. Er zeigt ihr neue Wege auf, um zu sich selbst zu finden und endlich ihr wahres Ich ans Licht zu lassen. Er bringt ihr bei was heißt für seine Wünsche einzustehen und für das woran man glaubt zu kämpfen.
Und letztendlich wird aus einer großen Zuneigung vielleicht die größte, tiefste Sache ihres ganzen Lebens! Liebe!


LUCA

„Mein Leben ist ein Horrorfilm! Warte, nein, nein…mein Leben ist vielmehr…,mhm, die Hauptfigur eines Horrorfilms. Ein grausamer Zombie, welcher an mir nagt. Sagen wir so um die“, ich setzte ab und dachte einen Augenblick lange darüber nach, wie alt ein Mensch so im durchschnitt wird, „sagen wir einfach mal 70 Jahre. Er knabbert also 70 Jahre an mir herum. Und nagt und nagt und das alles bei lebendigem Leibe. Bis von mir nicht mehr als ein Häufchen Knochen übrig bleibt. Warum schauen sich die Leute überhaupt noch Horrorfilme an? Ist das nicht schon grausam genug?“
Natascha folgte meinen Ausführungen mit Skepsis. Eine ihrer dunkelblonden Brauen erhob sich zu einer geschwungenen Brücke.
„Du redest voll das dumme Zeug“, erwiderte sie kopfschüttelnd.
„Nein!“, konterte ich und sah sie um Verständnis bettelnd an.
„Das muss dir doch einleuchten“, erklärte ich und gestikulierte in der Luft herum.
„Das ist doch das Drama. Verstehst du?“
Sie schüttelte den Kopf erneut. „Nein, das ist immer noch totaler Blödsinn.“
Ich grinste.
Sie grinste zurück.
„Ich sehe schon. Ich bin in meiner kleinen verzweifelten Welt ganz alleine.“
„Luca, ich bin deine beste Freundin und als solche sehe ich mich dazu gezwungen, dir einen wirklich guten Therapeuten nahe zu legen.“
Ich grinste noch breiter.
„Oh ja, die Dramatik dieses Lebens ist unübersehbar. Sie zieht ihre Fäden, wie eine Spinne ihr Netz webt. Sogar meine Freunde lehnen sich gegen mich auf.“ Theatralisch hob ich den Arm in die Höhe und presste mir den Rücken meiner Hand gegen die Stirn.
„Komm schon. Wir verpassen den Unterricht“, mahnte Natascha entnervt mit einem Augenrollen und zog mich an dem Ärmel meiner Jacke mit sich, in Richtung des trüben Kolosses, welcher sich vor uns aufbaute und sich Lehrstätte nannte. Um genauer zu sein, trug dieser Koloss den bedeutsamen Namen: Geschwister Scholl Gymnasium.
„Warte mal. Hast du mich denn wenigstens ein bisschen verstanden?“, wollte ich erwartungsvoll wissen.
Sie ließ die Schultern hängen und seufzte. „Luca, du nervst wirklich. Du verstehst doch selbst nicht ein Wort von dem was du da quatschst.“
„Das stimmt nicht“, verteidigte ich mich und verschränkte die Arme. „Natürlich verstehe ich was ich sage. Würde ich sonst versuchen es dir zu erklären, wenn ich es selbst nicht schnalle?“
Ein zucken huschte über ihre Augenlieder. Wir waren am Ende der Fahnenstange angekommen.
„Luca, ich komm zu spät zum Unterricht. Ich habe jetzt gleich Frau Siewers in Biologie und diese Frau hasst mich. Verstehst du das? Kapierst du was ich mit h-a-s-s-e-n meine Luca? Das heißt, wenn ich direkt am ersten Tag nach der Ferien, zu spät zu ihrem Gott verdammten Unterricht komme, werden die nächsten 3 Monate bis zu den Sommerferien die schlimmsten meines Lebens werden. Also hast du jetzt die Wahl: Entweder du kommst sofort mit mir oder du bleibst hier stehen und kannst dich…“, sie setzte ab und warf einen kurzen, suchenden Blick um sich, „mit diesem Laternenpfosten dort drüben unterhalten. Der versteht dich ganz sicher.“
Ich seufzte nun ebenfalls.
„OK!“, willigte ich letztendlich brav ein und ließ mich mit ziehen. Was aber nicht bedeutet dass ich aufgab. Mein Leben, ist ein Horrorfilm. Ohne derzeitige Aussicht auf ein Ende.

Das schrille Klingeln der Schulglocke raste in Lichtgeschwindigkeit durch die Hallen des alten Gemäuers. Zumindest kam es einem so vor. Den im Einklang seiner Wellen, trieb es die Schüler wie Sand am Strand vor sich her. Alles eilte und hetzte ohne Rücksicht auf Verluste zu seinem Unterricht. Was wohl wieder nur einmal bewies, dass unsere Lehrer an Schrecken immer noch nicht verloren hatten. Und das nach all der Zeit. Die meisten waren wahrscheinlich schon seit über 20 oder 30 Jahren hier. Fürchterlich, im wahrsten Sinne.
Ich stiefelte den Gang entlang. In meinen Kopf pulsierte ein Song. Den ganzen Morgen schon. Abgespielt, zurück gespult und dann noch mal von vorn. Er dröhnte aus den Sony Ohrsteckern meines iPod Suffels. So ein kleiner iPod, der keinen Akku verschwenden LCD Bildschirm hat, welcher ständig nach Dauerstrom dürstet. Keine unnötigen Funktionen. Keinen Komplikationen. Einfach nur ein Knopf. Play und los geht’s ins Land der Träume.
Ich liebe meinen iPod. Ich gehe nicht einen Tag ohne ihn aus dem Haus. Ich brauche die Musik. Im Winter ist sie meine Wärme. Im Sommer mein tragbarer kühler Schatten. Ich brauche sie einfach. Sonst fühle ich mich unvollkommen. Als würde mir ein Arm fehlen, oder so. Außerdem ist sie die einzige Möglichkeit, das alles hier irgendwie zu ertragen. Die meisten sagen dazu nur: „Na mit 17 sind das eben typische Teenager Neurosen!“
Aber ich fühle mich nicht neurotisch. Ich fühle wirklich OK! Einfach nur…OK!
Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass das an mir liegt. Es ist

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Kommentare

jess schrieb am 2008-11-10 14:48:29:
sehr cool!! bitte schnell weiter!:)

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