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Kategorien > Beziehungen > Träume

Lunar Eclipse 3

von Kalliope

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eigentlich auch, dass es nicht mehr rein passte, es sei denn, sie würden das Programm noch mal ändern - doch dann hätten sie dabei wieder andere Probleme - aber sie hing so an dem wunderschönen Lied. Vorläufig gab sie sich aber geschlagen.
Die Freunde waren froh, innerhalb so kurzer Zeit die Rohfassung aufgestellt zu haben und
verabredeten sich gleich zum Proben am nächsten Montag. Eher ging es nicht zu machen, da sie für sich allein erst mal Zeit zum üben brauchten, weil Michael Donnerstag und Freitag zwei schwere Klausuren schrieb, und Phil und Megan übers Wochenende weg fuhren. Sie einigten sich darauf, dafür in den nächsten Wochen drei - oder viermal zu spielen.
Als es um fünf war, fiel Meg und Phil plötzlich ein, dass sie Beide sofort weg mussten, und kaum
dass Michael oder Lilian fragen konnten warum, waren sie schon aus dem Haus.
“Was war das denn?”, fragte Lil rhetorisch. “Keine Ahnung.”, antwortete Michael, allerdings mit
gerunzelter Stirn. “Na egal. Ich hab jedenfalls noch ein bisschen Zeit, meine Mum will mich dann
abholen. Wir essen heut bei meinen Großeltern.”, seufzte Lilian. Sie saßen nebeneinander auf
Michaels Sofa. In dem Moment war die CD in seiner Anlage zu Ende, und es wurde still. “Also...du
hast wirklich nichts dagegen, wenn wir das mit den zwei Gigs durchziehen?”, fragte Michael.
“Nein. Echt nicht. Ist doch eine Chance für uns, oder?!”
“Ja, so seh’ ich das auch.”, meinte Michael. “Aber ich will trotzdem ‘Bittersweet Symphony’
singen!”, sagte Lilian mit trotziger Miene. “Nein! Das machen wir ganz bestimmt nicht!”,
protestierte Michael nur halb ernst.
“Dooch!”
“Nein, nein! Weißt du was, du bist ein echter Sturkopf!” Lilian sog entrüstet die Luft ein. “Was hast
du da gesagt? Du hast mich einen Sturkopf genannt? Na, warte!”, rief sie und fing an, ihren
Kollegen mit Kissen zu bombardieren. “He, lass das!” rief dieser. “Nur, wenn du das zurücknimmst und mich singen lässt!”, forderte Lilian ihn auf. Michael lachte, so etwas albernes hatte er schon lange nicht mehr mitgemacht. “Niemals mach ich das!” Jetzt warf er die Kissen zurück.
“Doch!”
“Nein!” Dann zogen sie an einem Kissen, jeder an einer Seite, und dabei lehnte sich Lilian zu weit raus und fiel vom Sofa. Michael, der immer noch das Kissen festhielt, wurde mitgerissen und schon lagen die Beiden übereinander auf dem Boden. Oh. Mein. Gott. dachte Lilian. War sie jetzt in einem Kitschfilm gelandet?
Oh Scheiße, was mach ich jetzt, dachte Michael. Vor Schreck konnte er sich gar nicht bewegen. Sie sahen sich in die Augen, Michael in Lilians grüne, und sie in seine blauen. Was er dann sagte, war nicht geplant. Gedacht hatte Michael es, aber er wollte es doch nicht aussprechen! “Hättest du was dagegen...wenn ich dich....also...”
“Was, Michael?”
Was? War das ihr ernst?, dachte er und runzelte die Stirn. War das nicht offensichtlich? Genau in
diesem Moment knallte es laut und die Zimmertür flog auf. Es war Michaels fünfjährige Schwester Sarah, und sie rief mit ihrer Kinderstimme: “Oh oh oh, was seh ich da! Ein verliebtes Ehepaar!” All das passierte unglaublich schnell hintereinander, und als die Beiden Sarahs Stimme vernahmen, fuhren sie so erschrocken auseinander, dass Michael einen halben Meter in die Höhe sprang. Lilian rappelte sich ebenfalls schnell auf. Da brüllte Michael seine feixende Schwester an: “Raus hier, aber sofort! Und lass dich hier nicht noch mal blicken!” Vor Schreck, weil die Kleine es nicht gewohnt war, angebrüllt zu werden, lief sie, ohne die Tür zu schließen die Treppe wieder hinunter. Lilian sammelte ihre Sachen zusammen und stotterte schnell:
“Ich...ich geh dann jetzt mal lieber.” Sprachs und war ebenfalls zur Tür raus. Michael stand da, den Blick noch auf die Tür gerichtet, und raufte sich die Haare. Was sollte er denn jetzt nur tun?

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Kommentare

Tati schrieb am 2006-04-20 20:15:02:
*lechz* fortsetzung büddö!
Melli schrieb am 2006-04-19 22:07:04:
FORTSETZTUNG!!!!!!! Ich will die Fortsetztung BITTE!

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