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Kategorien > Horror > Psycho

MORD! (Teil 1 und Fortsetzung)

von Thomas Hecht

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Es geschah auf dem Weg


Dies ist die Zusammenfassung von Teil 1 und seine Fortsetzung.

Kapitel 1

Abends. „Tschüss und gute Fahrt!“, rief Julies Freundin Sarah noch, als Julie gerade beim Einsteigen war. „Tschüss!“, rief das Mädchen wieder zurück und winkte ganz fröhlich. Nun schloss Julie die Autotür und fuhr los. Es war ein langer Weg nach Hause für Julie. Die Fahrt sollte eigentlich ganz harmlos werden. Aber sie wurde zur Hölle.
Das Mädchen hatte Alkohol getrunken, was sie eigentlich nicht machte. Es war ja eine Geburtstagsparty von ihrer besten Freundin Sarah, deswegen trank sie ausnahmsweise etwas. Etwas zu viel Alkohol. Nach kurzer Zeit konnte sich Julie nicht mehr auf das Autofahren konzentrieren. Einen Moment lang schaute sie nicht auf die Straße, sondern schloss ihre Augen. Genau in diesem Moment geschah es.
Plötzlich krachte es, das Mädchen schrie wie am Spieß und dabei versuchte sie, auf die Bremse zu treten. Nachdem das Auto angehalten wurde, war es Still. Unheimlich still. Julie sah auf der Windschutzscheibe blut. „Verdammt!“, fluchte sie laut vor sich hin. Das Mädchen öffnete langsam die Autotür auf und stieg aus. Ihr Herz klopfte ganz arg.
Da sah sie es. Ein junger Mann lag auf dem Boden; sein T-Shirt voller Blut.
Das Mädchen hatte sehr große Angst. Als sie sich dem Mann näherte, sah sie, dass er noch atmete. Nun war sie etwas erleichterter. Soll ich den Notarzt rufen?, fragte sie sich. Oder die Polizei? Nein, das kriege ich schon allein hin.
Das Mädchen suchte seine Taschen durch. Julie fand ein mit blut verschmiertes Taschenmesser in seiner Hosentasche. Wieso lag ein Messer in seiner Hosentasche? Und warum war blut drauf?
Was sollte sie jetzt machen? Ich muss ihn mit nach Hause nehmen. Ich kann ihn doch nicht hier liegen lassen!, dachte sich das Mädchen. Als sie unter seinem T-Shirt nach einer Verletzung suchte, war ihr klar, dass das Blut nicht von dem Mann stammt, sondern von jemand anders. Was ging da bloß vor? Erst das Messer, dann das!
Julie packte den Mann nun an den Armen und zog ihn mit in ihr Auto. Sie schnallte den Unbekannten an. Und nachdem sie selber wieder einstieg, fuhr sie wieder los.
Nach kurzer Zeit kamen sie bei Julie zu Hause an. Wieder packte das Mädchen den Mann an den Armen und versuchte, ihn bis zu ihrem Haus zu tragen. Das schaffte sie auch. Julie öffnete die Haustür und trug den Unbekannten bis zum Sofa im Wohnzimmer. Sie lies ihn da liegen. Das Taschenmesser versteckte Julie in der Kommode.
Plötzlich öffnete er die Augen. „Wo bin ich?“, fragte er dann, nachdem er sich umgeschaut hatte. Julies Herz klopfte. Das Mädchen kniete sich hin und sagte: „Ich bin Julie. Wie heißen sie?“
„Ich weiß es nicht.“, antwortete der Mann.
Julie lachte. Sie stellte die gleiche Frage mit einer zitternden Stimme nochmal: „Wie heißen sie nun?“ „Ich mache keine Scherze. Ich weiß nicht wie ich heiße. Ich weiß nicht was geschah. Ich weiß überhaupt nichts mehr.“ Julies Augen rissen sich weit auf. Hatte er etwa sein Gedächtnis verloren? Das Mädchen rief: „Sie wissen überhaupt nichts mehr?“ „Warum bin ich hier? Wer sind sie?“, fragte er. Julie antwortete: „Es tut mir leid - es war ein Unfall! Ich habe sie mit dem Auto angefahren – bitte verzeihen sie mir! Es...“ Der Mann unterbrach: „Max. Ich glaube ich heiße Max. Ja, Max Blue.“ „In Ordnung, Max. Kannst du dich auch dran erinnern wo du wohnst?“ „Nein. Ich kann mich nur an meinen Namen erinnern.“
Julie legte ihre Hände an ihre Stirn und stöhnte laut. Er hatte sein Gedächtnis verloren – und das nur wegen Julie. Sie konnte nicht mehr denken. Sie wusste nicht, was sie tun sollte und irgendwie hatte sie Angst, ihr Herz klopfte, Julie schwitzte und sie war verzweifelt.
„OK, haben sie vielleicht einen Tipp was wir jetzt machen könnten?“, fragte Julie. Max antwortete nicht. Er lag auf dem Sofa, seine Augen schauten ins Leere. Nun fing er an zu reden: „Ich habe gerade von etwas geträumt. Von einem Mordfall. Ich ging in ein Zimmer rein – da war ein Mädchen mit einem Mann im Bett. Dann sah ich nur noch, dass die Kehle des Mannes mit einer Axt abgehackt wurde, und dass die Axt auch mehrmals in den Körper des Mädchens landete. Dann hab ich nur noch gesehen, dass ich ein mit Blut verschmiertes Taschenmesser zugeklappt, in meine Tasche reingesteckt hab und somit aus dem Haus rausgegangen bin und auf die Straße. Weiter weiß ich nicht mehr.“
Julie schaute auf Max. Ihre Augen waren weit aufgerissen und sie hatte Angst. „Ist das wirklich passiert? Hast du Menschen getötet?“ Beide schauten sich gegenseitig an – dann fing Max an, laut zu lachen.
Plötzlich fiel Julie das Messer in Max´ Hosentasche ein! In seinem Traum steckte er ein blutiges Taschenmesser in seine Hosentasche rein, und das musste doch auch im richtigen Leben so sein, denn das Mädchen fand ja ein Messer seiner Hosentasche!
Julie musste nun die Polizei rufen. „Ich muss aufs Klo!“, sagte sie und lief schnell ins Badezimmer. Sofort griff sie in ihre Hosentasche rein und holte ihr Handy raus. Doch bevor sie wählen konnte, klopfte es an der Tür! „Ich bin noch nicht fertig!“, rief das Mädchen. „Öffne bitte kurz die Tür!“, bat Max. Julie steckte das Handy wieder in ihre Hosentasche rein und öffnete kurz darauf die Tür – und sah Max mit einem blutigen Messer in der Hand.
„Ich hab das Messer in der Kommode neben dem Sofa gefunden.“, sprach er. Julie schaute tief in seine Augen rein und sagte: „Ich habe es aus deiner Hosentasche.“
Max fing an zu lachen. „Ich weiß!“, behauptete er. „Es ist wahr, Julie. Mein Traum ist auch in der Wirklichkeit passiert. Ich kann mich wieder an alles erinnern – wo ich wohne, wo ich arbeite, alles!“
Julie hatte große Angst...denn ein Mörder war in ihrem Haus!
Max holte tief Luft. „Ich habe meine Verlobte und einen Mann umgebracht. Sie hatte mich mit ihm betrogen. Wahrscheinlich wusste sie nicht, dass ich ausnahmsweise keine langen Überstunden machen werde, sondern sie mit Blumen und Whisky überraschen werde, weil ich endlich einen passenden Heiratssalon gefunden hatte. Doch ich sah meine Verlobte mit einem Mann in einem Bett…“ Aus Max´ Augen perlten Tränen ab. Mit zittriger Stimme setzte er fort: „Ich nahm die Axt und brachte beide um. Genau als ich abhauen wollte, klopfte es an der Tür. Die Freundin von meiner Verlobten stand an der Tür. Als sie die Leichen sah, hatte ich keine Wahl mehr. Ich nahm mein Taschenmesser und erstach sie. Danach steckte ich das Messer in meine Hosentasche rein. Du hast mich erwischt, nachdem ich auf die Straße rannte.“
„Es tut mir leid, Max. Ich muss die Polizei rufen.“ Einen Moment lang schauten sich die Beiden nur an – dann fing Max an zu reden: „Du weißt meinen Namen, wie ich aussehe und was ich gemacht hab. Mir tut es leid. Denn ich muss dich töten.“
Sofort rannte er auf Julie zu, doch das Mädchen schubste ihn aus dem Badzimmer raus und verschloss die Tür. Ich muss die Polizei anrufen!, fiel Julie ein. Wieder holte sie ihr Handy raus und wählte die Nummer der

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Kommentare

elena schrieb am 2007-01-21 15:24:15:
echt krass..ich hatte schon anfst bekommen..weiter so!
Anna schrieb am 2007-01-12 15:40:12:
Einfach nur geil.
NELLYYY schrieb am 2006-12-30 19:07:16:
spanende geschichte bloß schade, dass ich nichts verstanden hab :D

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