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Kategorien > Fantasy > Schwarze Engel

Macht!

von Seth

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Hestar lachte. Es war kein wrnes Lachen, wie das Lachen eines Freundes, es war auch kein schelmisches Lachen, wie das Lachen eines Fremden, nein, es war reinste Schadenfreude, das Lachen eines Erzfeindes.
Hestar stand auf dem Altar und das Blut rann an ihren beinen herunter. es war das gleiche Blut, das auch ihre Hände bis zu den Ellenbogen befleckte, das gleiche Blut, das ihre nachtschwarze Klinge besdelt hatte. Es war das Blut ihres wertlosen Vaters.
Der zerschlagene Körper ihres nutzlosen Vater lag unter ihr, auf dem Altar.
triumohierend streckte Hestar Arcnifex, ihr schwarzes Schwert in die Luft. Es war vollbracht!
zwölf Jahre hatte sie gebraucht um sich aus der Vormundschaft zu befreien und nun hatte sie es schliesslich nur deshalb geschafft, weil sie einen Pakt mit einem Engel eingegangen war.
Hestar stieg vom Altar herab und sah sich um. Im Altarraum des tempels war es düster, nur am hinteren Ende brannten zwei Kerzen. Hestar wusste, dass Alarm geschlagen worden war, wusste, dass die gesamte Priesterschaft und die Stadtwache auf den Beinen waren, um sie aufzuhalten, sie um den rechtmäßigen Besitz des Thrones zu bringen.
Ja, der Thron gehörte ihr! Denn ihr Vater war der König, war es bis vor kurzem gewesen.
Hestar grinste bei dem Gedanken.

Die Tür schwang auf und im Rahmen stand der Hohepriester.
"Kind!", donnerte er. "Was Du getan hast, hättest Du nicht tun dürfen. Jetzt leg Deine Waffe beiseite und komm her!"
Dieser Bastard! Verlangte er wirklich von ihr, dass sie darauf hereinfiel?! Sie war zwar erst zwölf Jahre alt, aber sie war kein dummes Kleinkind mehr.
Hestar schrie im Zorn und die Deckenbalken erbebten in diesem Schrei. ein Stück der Decke fiel herab und das Lich des Vollmonds setzte Hestar, die mitten im Lichtstrahl stand in ein bedrohliches Licht.
"Du wagst es...", begann sie mit vor Wut zitternder Stimme, doch noch bevor sie weiterreden konnte, riss der Priester vor Schreck die Augen auf.
Mit einem Mal begann die Silhouette im Mondlicht, zu wachsen und aus Hestars Rücken sprossen zwei große, schwarze Federflügel. Ihr schwarzes Kleid wehte im Wind, obwohl kein Windhauch in dem kleinen Tempel zu spüren war und ihre Augen begannen kalt zu leuchten.
Der Priester zerfiel zu Staub.
Hestar lachte. Ja, so sollte es sein. Alle sollten Angst haben, niemand sollte sich ihr widersetzen können.
Langsam drehte sie sich um. Diese Feiglinge von der Stadtwache hatten das Tor wieder geschlossen. Die sollten sie noch kennen lernen!

Das Tor des Tempels flog auf und das war das letzte, was viele Männer der Stadtwache sahen.

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Kommentare

Soraya schrieb am 2008-04-16 16:54:53:
Sehr gut geschrieben (finde ich) .
Baust du das noch aus?
Zilfalon schrieb am 2007-01-27 18:00:18:
Netter Anfang und durchaus ausbaufähig, jedoch ist sie vielleicht Anfangs etwas zu unbesiegbar. Was soll sie denn nun nach dem Ausbruch aus dem Tempel machen? Warum wurde sie so? Ist dies der Anfang von einem Kampf von Gut gegen Böse?
Sind vielleicht ein paar kleine Anreize/Fragen die dich zum weiternachdenken bringen können. Ich warte gespannt auf einen weiteren Teil, weil ich es spannend finde, was nun kommt. ;-) Gut gemacht!
Lurz schrieb am 2006-11-10 16:25:17:
Gut geschrieben, du hättest es aber noch weit ausbauen sollen

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