Maggie
von
Traumfänger
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Mein Name ist Maggie. Ich bin 18 Jahre alt und eigentlich ein ganz normales Mädchen. Ich arbeite zurzeit als Praktikantin bei einer Zeitung und heute soll ich in der Innenstadt eine Umfrage über Musik machen. Ich hole schnell meine Fragebögen, schnappe meine Tasche und mache mich auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle.
Die Straßenbahn ist wie immer überfüllt und ich kann gerade noch rechtzeitig hineinschlüpfen, dann fährt sie auch schon weiter. An einen Sitzplatz ist gar nicht zu denken. Ich steh also an die Tür gepresst da, mit der Sicherheit, nicht umfallen zu können, da ich von unzähligen Leuten umzingelt bin.
An der nächsten Haltestelle wollen natürlich alle aussteigen und ich stehe mitten in der Masse und rechts und links quetschen sich Menschen an mir vorbei. Ich habe Mühe, nicht hinzufallen; von allen Seiten werde ich angerempelt.
Da ja gerade ein halbes Dorf ausgestiegen ist, begebe ich mich auf die Suche nach einem Sitzplatz. Und tatsächlich, ganz hinten ist noch etwas frei. Ich setze mich. Die Sonne scheint in mein Gesicht. Durch das Licht geblendet, merke ich nicht, wie plötzlich jemand neben mir steht. Erst als die Person fragt: „Ist hier noch frei?“, schaue ich überrascht auf. Vor mir steht ein absolut umwerfend aussehender junger Mann, ich schätze ihn auf Anfang 20.
Als ich nach einiger Zeit immer noch nicht geantwortet habe, weil ich ihn die ganze Zeit sprachlos anstarre, setzt er sich einfach. Er grinst mich frech an und starrt auf meine Beine.
Da es seit einiger Zeit sehr warm ist, hatte ich mich heute Morgen entschlossen, einen Minirock anzuziehen. Nun versuche ich ihn so weit wie möglich über meine Beine zu ziehen. Ich merke, wie ich unter seinem Blick rot werde. Er scheint es auch mitzubekommen, was mir natürlich noch peinlicher ist. Endlich richtet er den Blick von meinen Beinen ab und wendet sich meinem Gesicht zu. Dann sagt er: „Hallo, sprichst du jetzt vielleicht mit mir? Mein Name ist Danilo, aber alle nennen mich Danny.“ Ich schaue ihn an. Er sieht einfach unglaublich gut aus. Schulterlange braune Haare, die er zu einem Zopf zusammengebunden hat. Seine Augen sind ein Farbenspiel aus grün, blau und grau. Er trägt ein ärmelloses Shirt, was seinen makellosen, durchtrainierten und gut gebräunten Körper betont.
Ich merke, dass er noch immer auf eine Antwort von mir wartet. Ich reiße mich zusammen und bringe ein kurzes: „Hi, ich bin Maggie.“ heraus. Er lächelt und sagt: „Maggie? Das ist ein sehr schöner Name.“ „Danke“, sage ich und merke, wie ich langsam auftaue. Wir unterhalten uns eine Weile, bis Danny fragt: „Wo willst du eigentlich hin?“ Ich erschrecke und schaue schnell auf die Haltestellenanzeige der Straßenbahn. Mist, die nächste Station ist schon Endhaltestelle. Durch das Gespräch mit Danny hab ich total vergessen auszusteigen. Ich springe auf und stürze zur Tür. Danny kommt langsam nach. „Hast wohl vergessen auszusteigen?“, fragt er frech. Ich grinse. Jetzt ist es auch zu spät, da mach ich meine Umfrage eben hier. Komisch, in diesem Teil der Stadt war ich noch gar nicht. Naja, ich werd mich schon zurechtfinden. Danny fragt, was ich nun machen werde. Ich erzähle ihm, dass ich von einer Zeitung komme und eine Umfrage mache. „So ein Zufall“, sagt Danny, „Ich mache auch eine; über Filme und Kino.“ „Wie wär`s, wenn ich einen von deinen Umfragebögen ausfülle und du einen von mir?“, frage ich. Wir füllen beide die Bögen aus und dann sehe ich eine Bahn, die zurück in die Stadt fährt. Ich verabschiede mich von Danny, wir tauschen noch schnell die Bögen, ich stopfe meinen schnell in die Tasche und dann sitze ich auch schon wieder in der Bahn.
Mist, ich habe vergessen Danny nach seiner Telefonnummer zu fragen. So was passiert mir ständig. Irgendwie ist es schade, er war richtig süß. „Nächste Haltestelle: Theaterplatz“, verkündet die Ansage in der Straßenbahn. Diesmal vergesse ich nicht auszusteigen. Ich schaue auf die Uhr. Oh, schon fast 12, jetzt muss ich aber langsam mal in die Gänge kommen.
Während der Umfrage komme ich auf andere Gedanken. Ich quatsche ein wenig mit den Leuten während sie meine Fragebögen ausfüllen. Das Wetter ist großartig.
Nach anderthalb Stunden hab ich alle Umfragen fertig und mache mich auf den Weg nach Hause, um alles auszuwerten. Daheim angekommen setzte ich mich erstmal ans Klavier. Ich spiele ein paar klassische Stücke und mache dann noch die Hausarbeit. Seit einem Jahr wohne ich nun schon nicht mehr bei meinen Eltern und ebenso lange arbeite ich als Praktikantin bei der Zeitung.
Als ich am Abend vor dem Fernseher sitze, fallen mir die Umfragen wieder ein. Ich beschließe, mir ein paar durchzulesen. Nach einer halben Stunde finde ich einen Bogen, an dem mir gleich auffällt, dass da jemand mit einer sehr schönen Handschrift geschrieben hat. Ich lese mir die Antworten durch und als ich unten angelangt bin, entdecke ich in der rechten Ecke eine Nummer. Eine Handynummer. Und darunter steht: „Würde mich freuen, wenn du mich mal anrufst.“ Kein Name. Mmh, bestimmt irgend so ein Milchbubi, den ich heute gebeten hatte, bei der Umfrage mitzumachen. Hat sich wahrscheinlich viel Mühe gegeben, so schön zu schreiben. Naja, ich sollte mir jetzt lieber Gedanken machen, wie ich Danny wieder sehen könnte. Mir fällt auf, dass ich weder weiß, für welche Zeitung er arbeitet, noch ob es überhaupt für eine Zeitung ist oder doch TV, Radio und was es noch so alles gibt. Oje, heute Abend komme ich da nicht weiter. Ich schlüpfe in mein Nachthemd, was eigentlich nur ein kurzes T-Shirt ist, aber bei der Wärme brauche ich auch nicht mehr.
Ich sitze am Computer bei der Zeitung und erarbeite eine neue Umfrage. Da fällt mir Danny wieder ein. Jetzt ist es schon zwei Wochen her, dass ich ihn gesehen habe. Ich hatte gleich am nächsten Tag versucht ihn zu finden, aber erfolglos. Auch die darauf folgenden Tage fand ich nichts heraus. Naja und dann hatte ich es aufgegeben und mich wieder mehr der Arbeit bei der Zeitung gewidmet. Ich schaue auf die Uhr – schon fast 3. In einer Stunde darf ich gehen, denn mein Chef hat mir erlaubt, heute Abend mit auf eine Presseveranstaltung zu gehen. Ich habe mir extra ein richtig schickes Kleid gekauft. Meine Mutter kam am Wochenende vorbei und sie fand, dass ich aussah wie ein Filmstar.
Halb 5 habe ich meinen Friseurtermin und 19.30 Uhr geht es dann los.
Pünktlich stehe ich perfekt frisiert und in meinem Kleid vor der Halle. Es sind eine Menge Leute da. Bald entdecke ich meinen Chef und fühle mich nicht mehr ganz so fremd. Er lobt mein aussehen und mustert mich immer wieder heimlich von oben bis unten. Irgendwie ist mir das unangenehm. So besonders sehe ich ja nun auch nicht aus. Ob vielleicht mein Ausschnitt zu gewagt ist? Meine Mutter meint immer: “Was man hat soll man auch zeigen“.
Ich habe keine Gelegenheit darüber nachzudenken, denn nun ist Einlass, falls man das bei einer Presseveranstaltung so nennt.
Nach einer Stunde entschuldige ich mich kurz bei meinem Chef, hier drinnen ist es so warm und
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Kommentare
Anna schrieb am 2007-03-15 15:59:09:
wow die is hamma geil
Franci schrieb am 2007-01-29 16:15:28:
schöne story!! hat spaß gemacht sie zu lesen!!:) Lg
Tini schrieb am 2007-01-28 00:20:26:
Bitte eine Fortsetzung, die geschichte is einfach super geil
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