Mama
von
Xuxu
1
Der Tag begann wie jeder andere. Ich ging in die Schule und nach der Schule setzte ich mich an den PC. Meine Mutter rief mich zum Essen, aber ich hatte keinen Hunger und keine Lust mich mit meiner Familie an den Tisch zu setzen. Nach dem Essen sagte meine Mutter, dass sie einkaufen fahren wollte und sie fragte mich ob ich mitkommen wollte. Da ich schon mit einer Freundin verabredet war hatte ich keine Zeit mitzufahren.
Ich ging zu meiner Freundin. Wir durchstöberten Homepages und machten uns einen schönen Nachmittag. Zwar etwas langweilig, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Zwischendurch gingen wir nach Hause um mit meinem Hund eine Runde zu gehen. Ich wunderte mich, dass meine Mutter immer noch nicht wieder zu Hause war, aber ich machte mir nicht viel Gedanken darüber. Ihr fallen öfter Dinge die sie noch erledigen muss.
Am Abend als wir von der Runde mit meinem Hund wiederkamen war sie immer noch nicht da. Ich fragte meinen Vater, der am späten Nachmittag wiedergekommen war, ob er wusste wo sie wäre. Er hatte keine Ahnung und dachte sich auch nicht viel dabei, dass sie noch nicht wieder da war.
Mir viel ein, dass meine Mutter gesagt hatte, dass ich noch die Wäsche runterbringen sollte. Ich nahm den Wäschekorb und ging in den Keller um die Wäsche einzusortierten. Als ich die Hälfte der Wäsche einsortiert hatte, viel ein Zettel aus dem Wäscheberg. Ich guckte mir den Zettel nicht weiter an, mein Bruder steckt oft Zettel aus der Schule oder irgendwelche Songtexte in seine Hosentaschen. Den Zettel legte ich unbeachtet auf die Waschmaschine.
Am Abend musste der Hund gebadet werden, weil er eine Entzündung auf der Haut hatte. Eigentlich machte das immer meine Mutter, aber da sie immer noch nicht wieder da war, übernahm ich das. Nachdem ich ihn gebadet hatte, brachte ich die Handtücher mit dem ich ihn abgetrocknet hatte in den Keller, weil die Handtücher ziemlich nach Hund stanken.
Als ich in den Keller kam öffnete ich das Fenster über der Waschmaschine, damit der Gestank sich nicht im ganzen Keller verbreiten konnte. Durch einen Windzug viel der Zettel von der Waschmaschine und klappte auf. Als ich sah das der Zettel handgeschrieben war, wurde ich neugierig.
Ich konnte den Zettel nicht zu Ende lesen, da die Buchstaben vor meinen Augen verschwammen:
An meine geliebte Tochter,
wenn du das hier liest, werde ich sicher nicht da sein.
Ich halte es nicht mehr aus wie du mich ignorierst. Du behandelst mich wie deine Hausfrau. Ständig komme ich auf dich zu, aber du lässt mich nicht an dich ran.
Ich habe Angst dich zu verlieren, du redest nicht mehr mit mir, wenn es nicht unbedingt nötig ist.
Die Schule ist dir egal, du willst immer nur Party oder chatten!
Ich kann nicht mehr zusehen wie du dir dein Leben ruinierst!
In Liebe deine Mutter
Ich konnte es nicht fassen. Was würde sie sich antun? Oder würde sie einfach nur verschwinden? Abhauen von hier? Ich hatte meine Mutter nie so wahrgenommen. Sie hatte mir nie gesagt, dass sie mich liebt, oder mir das irgendwie gezeigt. Ich hatte von ihr immer nur die kalte Schulter gezeigt bekommen, oder?
1
Kommentare
oli schrieb am 2006-08-30 17:52:22:
oli ist mein name, das ist mein name!
coole story
OLI
Xuxu schrieb am 2006-05-31 21:10:06:
Ich wollte austesten ob diese Texte tatsächlich freigeschaltet werden. Ich habe dieser Seite noch nicht so ganz vertraut. Diesen Text habe ich innerhalb einer halben Stunde geschrieben und ich hatte auch keine Zeit ihn zu überarbeiten. Ich werden einen meiner Texte hier rein setzen. Ich denke "No risk no fun". Ich wollte nur testen was mit den Texten passiert, wenn man sie hier abschickt bevor ich einen wirklichen Text abschicke.
Liebe Grüße zurück
Xuxu
Leanyka schrieb am 2006-05-26 19:38:13:
Hi,
dann mal zu deiner Geschichte, ich hoffe du kannst ehrliche Kritik vertragen, nur dadurch kann man lernen und sich gegebenfalls verbessern. (Alles andere ist Heuchlerei.)
Mir ist aufgefallen, dass sie sehr viele Wortwiederholungen beeinhaltet, was auch dazu beiträgt, dass es sich einfach nur stumpf herunterließt, eigentlich habe ich dabei nichts empfunden.
Dann zur Geschichte an sich: Aus der Idee hätte man bestimmt etwas machen können, nur setzt du sie recht ungeschickt um.
Warum läuft ihre Mutter einfach weg? Wenn sie ihre Tochter wirklich lieben würde (Zitat: Ich habe Angst dich zu verlieren), dann würde sie ihr nicht einfach den Rücken kehren (Wie ihre Tochter es ja anscheinend bei ihr getan hat), sondern alles daran setzen sie zu ändern. Oder sie ist wirklich keine gute Mutter.
Naja, das ist mir so aufgefallen, vielleicht schreibst du auch noch nicht lange, doch gerade dann ist solche Kritik von Nutzen. Es ist schließlich nicht böse gemeint.
lieben Gruß,
Leanyka
Kommentar hinzufügen