Margarite Kapitel 11
von
Lilly
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„Er mag Euch wirklich sehr?“
Ben saß eine ganze Weile neben ihr, bevor er wagte sie anzusprechen beobachtete er sie. Er sah, dass sie immer wieder zu Max schaute, dieser stand etwas entfernt und hielt wache.
Margarite sah ihn auf diese Worte hin nicht an, sie starrte weiter in die Flammen.
„Wenn er Euch nicht sogar liebt.“
Jetzt wanderten ihre Augen zu den seinen, doch sie sahen traurig in die ihre.
„Was sagt dir das?“
Fragte sei leise ungläubig und Ben erklärte ihr, verwundert darüber das sie es nicht ahnte:“ Er hat sein Leben für Euch aufs Spiel gesetzt, Margarite, er würde sein Leben für Euch geben. Seht Ihr denn nicht, wie er Euch anblickt?“
Kurz zögerte er und senkte seine Lider, bevor er zu ende sprach:“ Doch hat er Angst, Angst davor Euch zu verletzen.“
„Ich verstehe nicht.“
Sagte sie und er versuchte es ihr zu erklären, ohne unverschämt zu sein:“ Er hat Angst davor mehr zu verlangen, als Ihr ihm zu geben bereit seid.“
„Ich verstehe dein Gerede nicht, Benjamin.“
Fuhr Margarite ihn jetzt flüsternd an und er sah, das sie gleich keine Lust mehr hatte, ihm zu zuhören und so sagte er einfach gerade heraus:“ Er will die Wunden, welche Ritter von Kelstern hervorgerufen hat, nicht wieder aufreisen. Solch ein Erlebnis vergisst man nicht einfach so. Einen Mann an sich heran zu lassen, ist fast unmöglich.“
„Benjamin“, sagte sie hörbar gereizt:“ Was redest du denn da für einen Unsinn, ich weiß wirklich nicht…“, auf einmal stockte sie und ihr wurde bewusst, was er meinte. Unweigerlich griff sie sich an ihre geschwollene Lippe und sah wieder ins Feuer. Das einzige was sie sagte war ein erschrockenes:“ Oh!“
„Versteht Ihr mich jetzt? Er gab es am Anfang nicht zu, doch als wir in befreiten, begann er klarer zu sehen. Den Tot im Nacken zu spüren öffnet einem die Augen und man erkannt, was man verlieren könnte und welchen Wert alles besitzt. In Köln wurde er sich dessen vollkommen bewusst.“
„Es ist nichts geschehen.“
Sagte Margarite etwas zögerlich und Ben meinte erschrocken:“ Natürlich nicht, Max ist nicht solch ein Mann, er hat Ehre und Anstand.“
„Nein, du verstehst mich falsch“, fordernd packte sie seinen Arm und sie wurde etwas lauter:
„Der Ritter hat mich nicht angerührt. Und als er es wollte, rettete mich Maxwell.“
„Das heißt, nichts ist geschehen?“
Ben war schockiert und packte sich an seine Beule, die auf einmal zu wachsen schien.
„Das will ich damit sagen, nichts, wirklich rein gar nichts, ist geschehen.“
Margarite erhob sich und Ben fragte:“ Wo wollt Ihr hin?“
„Ich werde es ihm sagen.“
Maxwell stand an einen Baum gelehnt und blickte in die Dunkelheit hinein. Er hörte ihre Schritte hinter sich und sah einmal kurz über seine Schulter, doch schnell blickte er wieder nach vorne.
„Was kann ich für dich tun?“
Fragte er kühl und Margarite blieb hinter ihm stehen. Sie wusste nicht genau wie sie beginnen sollte, sie fand einfach die Worte nicht. Fest knetete sie ihre Hände in einander, bis sie dunkel rot waren. Verwundert sah er sie noch einmal an und meinte:“ Geh wieder zum Feuer, es ist kühl.“
„Er hat mich nicht angerührt?“
Schoss es auf einmal aus ihr heraus. Max verstand nicht und drehte sich zu ihr um, seine Vorsicht vollkommen vergessend.
„Margarite, ich weiß nicht“, Hastig viel sie ihm ins Wort:“ Er war nicht bei mir, er kam in der ersten Nacht nicht und in der anderen Nacht im Zelt, hast DU es verhindert.“
Sie sah, dass er bleich wurde und wie er nach Worten rang. Immer wieder blickte er sie an und dann wieder von ihr fort.
Seine Schritte waren groß und schnell stand er vor ihr. Sie musste ihren Kopf in den Nacken legen um ihn ansehen zu können. Ohne darüber nach zu denken, umfasste er ihr Gesicht und fuhr über die Schläfen zärtlich in ihr volles Haar hinein. Kurz schloss sie ihre Augen, diese Zärtlichkeit, diese Nähe, sie sehnte sich so sehr danach.
„Er hat dich nicht angerührt?“
„Nein, hat er nicht.“
Margarites Gesicht strahlte, als sie ihm noch einmal Antwortete und hörte wie er erleichtert ausamtete.
„Mag“, Mag, so hatte er sie noch nie genannt, es hörte sich nach seinem Zuhause an. Es gefiel ihr.
„Mag, ich weiß nicht was ich sagen soll.“
Sanft umfasste sie seine Hände, die noch immer ihren Kopf festhielten und meinte:“ Sag nichts.“
Sie wollte nicht, dass irgendwelche Worte, diesen Moment zerstörten. Sie umarmte ihn einfach. Ganz fest drückte sie sich an ihn und er umschloss sie mit seinen langen Armen.
Benjamin beobachtete beide, wie sie mit einander sprachen, wie er zu ihr trat und wie sie sich jetzt in den Armen lagen. In ihm kochte die Eifersucht, doch er würde sie nie besitzen, niemals und so blieb ihm nichts anderes übrig, als es ihr zu sagen, auch wenn es ihn um den Verstand brachte. Endlich war das Schweigen gebrochen, endlich alles gesagt. Kurz fasste er sich an seine Brust und verabscheute sich dafür, solch ein guter Mensch zu sein.
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Kommentare
Anni schrieb am 2007-07-20 14:15:06:
Ich schmachte dahin, das ist wirklich schön und ich freue mich auf jedes weitere neue Kapittel, das ich von dir
lesen kann. Das ist wie bei einem guten Buch, man kann es gar nnicht zur Seite legen, bis man es durch hat und
das warten auf ein neues Kapitel, ist wie Sitzen auf heißen Kohlen....
Also, bleib deinem Tempo treu!
Liebe Grüße
ANNI
Marie schrieb am 2007-07-20 14:12:44:
Endlich ist es raus!!!!!!!!! Endlich lassen beide ihre Gefühle zu.
Lilly schrieb am 2007-06-26 12:48:08:
HALLO
Das Ende dieses Kapitels fehlt, ich habe es in einem eingeschickt, aber es ist einfach nicht dabei. Es kommt nach, versprochen!1111111111
Liebe Grüße
Lilly schrieb am 2007-06-20 11:46:24:
Hallo,
der zweite Teil dieses Kapitels kommt noch.
Liebe Grüße
Lilly
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