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Kategorien > Historisches > Liebe

Margarite Kapitel 12

von Lilly

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Schon zu lange waren Maxwell und Benjamin fort und Margarite lief nervös in ihrem kleinen Zimmer auf und ab. Sie spürte, dass etwas nicht stimmte, doch was sollte sie nun tun?
Ein lautes rumpeln im Zimmer neben an, erschreckte Margarite sichtlich. Es war Maxwells Zimmer, sie waren zurück. Ohne darüber nach zu denken, schloss sie ihre Tür auf und trat hinaus auf den dunklen Gang. Verwirrt hielt sie inne und blickte sich um. Alles war still, vielleicht zu still. Nur zögernd trat sie zu der Tür, rechts neben der ihren und lauschte. Wieder ein lautes rumpeln, ein flüstern und Margarite betrat hastig das Zimmer. Es war dunkel, doch erkannte sie Max sofort, er lag auf dem Bett. Hastig lief sie zu ihm und schon sah sie das Blut in seinem Gesicht.
„Na, wen haben wir denn da?“
Dicht vor dem Bett blieb sie abrupt stehen als sie eine Stimme hinter sich vernahm. Sie erkannte sofort wer es war, der Ritter von Kelstern und ihre Hände begannen zu zittern. Schnell ballte sie diese zu einer festen Faust, um sie wieder zu beruhigen.
Max lag bewusstlos und gefesselt vor ihr, man hatte ihn schwer misshandelt, sie sah ihn kaum noch atmen. Ohne sich umzusehen, ging sie neben dem Bett auf ihre Knie und streichelte Maxwell über die verschwitzte und blutbeschmierte Stirn. Eine unbegreifliche Wut begann in ihr zu kochen und sie biss ihren Kiefer fest aufeinander. Was würde jetzt mit ihr passieren? Was würden sie Max und Ben antun?
„Wie rührend“, meinte der Ritter übertrieben:“ Mir kommen ja gleich die Tränen.“
Sie vernahm lachen hinter sich und schätzte, das es ungefähr sechs oder sieben Männer sein müssten. Unbemerkt griff sie sich in ihren Stiefel und zog ihr Messer heraus. Fest hielt Margarite die Klinge in ihren Händen, sie spürte nicht den Schmerz als sich ihre Haut aufritzte. Sie versuchte ihn hoch konzentriert an seiner Stimme zu lokalisieren.
„Was wollt Ihr jetzt tun?“
Fragte sie deshalb tonlos und streichelte Max noch einmal über seine Wange. In diesem Augenblick öffnete dieser seine Augen und stellte fest, dass er gefesselt war. Erschrocken sah sie ihm in die Augen und ihre Kinn begann zu zittern. Sofort bemerkte er die Tränen in den Augen seiner Verlobten und begann sich wieder zu erinnern.
Er erinnerte sich daran, wie die Männer des Ritters ihn und Ben auf dem Markt auflauerten und sie überwältigten. Es waren unzählig viele Soldaten, sie hatten einfach keine Chance zu entkommen.
„Es tut mir leid.“
Flüsterte er Margarite zu, doch die meinte nur:“ Schsch, es wird alles gut werden.“
Auch der Ritter bekam mit, dass sein ehemaliger Krieger wieder erwacht war und verschränkte seine Arme vor de Brust.
„Ich sage Euch, verehrte Gräfin, was ich jetzt tun werde…“, in diesem Moment, in dem er begann mit ihr zu reden, schmiss sie das Messer und sie sah das sie seinen Kopf nur um einen Millimeter verfehlte, denn er reagierte schnell und drehte sich etwas zu Seite. Statt des Ritters, traf es einen seiner Soldaten, der hinter ihm stand und dieser sackte zu Boden. Schnell packte ein weiterer Soldat Margarite und drehte ihre Arme unsanft auf den Rücken. Max wurde unbeschreiblich wütend, doch er konnte nichts tun und das brachte ihn fast um den Verstand. Überrascht sah der Ritter von Kelstern von seinem toten Soldaten auf und dann zu Margarite. Ihr Gesicht war leer und doch glaubte er Wut über ihr versagen in ihren schwimmenden Augen lesen zu können.
„Bei Gott Gräfin, in Euch schlummern ja ungeahnte Talente.“
Erst jetzt sah er die blauen Flecken an ihrem Hals und ihrem Gesicht und er fragte:“ Wer hat Euch den so verschandelt?“
„Ein Mann Eures gleichen“, fauchte Margarite zurück.
Schnell stand er vor ihr und umfasste fest ihr schmales Kinn. Kraftvoll drehte er ihren Kopf in alle Richtungen.
„Nein“, stellte er entrüstet fest:“ Nicht meines gleichen, ich würde solch ein hübsches Gesicht niemals so verschandeln.“
Mit einem Ruck entzog sie ihr Kinn seinen Händen und spürte, dass der Mann hinter ihr, seinen Griff etwas festigte. Der Ritter trat wieder etwas von ihr fort und meinte dann:“ Ihr wolltet doch wissen, was ich vor habe und das werde ich Euch jetzt sagen.“
Er zeigte in eine andere Ecke und Margarite sah Ben, der sich kaum noch auf seinen Beinen halten konnte. Sein Gesicht war angeschwollen, Blut tropfte aus seinem Mund und seine Kleidung war zerrissen und völlig verdreckt. Rechts und links neben ihm standen zwei Soldaten, die ihn an seinen Armen aufrecht hielten.
Nur mühsam konnte er seinen Kopf heben und Margarite ansehen. Ihr Herz schien stehen zu bleiben. Max würde dies überstehen, er war ein starker Mann, ein Kämpfer, doch Benjamin nicht.
„Lasst ihn gehen, er hat nichts damit zu tun?“
Bat Margarite ihn ernst, doch sein Lachen lies sie erschaudern. Kopfschüttelnd trat er zu seinem toten Soldaten, zog das Messer aus seinem Hals und betrachtete sich das Blut an der Klinge.
„Lasst ihn gehen, er weiß nichts, er ist ein niemand.“
Stöhnte Maxwell und bäumte sich etwas auf, doch die Schmerzen gruben ihn wieder in die Matratze.
„Oh, das würde ich nicht behaupten, so viel ich weiß, ist er dein Cousin und die Familie weiß immer alles.“
Langsam erhob sich der Ritter wieder und fuchtelte mit der Klinge vor Margarites Augen hin und her, doch die zuckte nicht einmal mit den Wimpern.
„Wisst Ihr, mein Vater sagte immer, das ein Leben nur lehrreich sein kann, wenn man Lektionen erhellt. Und soll ich Euch etwas sagen, ich bekam viele Lektionen.“
Langsam trat er zu Benn und postierte sich hinter ihm. Fest trat er ihm in seine rechte Kniekehle und er sackte auf seine Knie. Noch immer betrachtete er die Klinge, an der langsam das Blut zu trocknen begann.
„Ich hatte einmal einen Hund. Er hieß Paul, ein verdammter Bastard. Er hörte nicht und mich interessierte es nicht. Er biss jeden den er nicht mochte, pisste meinem Vater ständig in die Stiefel und stahl Essen direkt vom Tisch. Immer wieder ermahnte mich mein Vater, das ich diesen Köter endlich erziehen sollte oder er würde mir die Konsequenzen aufzeigen.“
Fest griff er in Bens Haar und zog seinen Kopf unsanft zurück. Von Benjamins stöhnen unbeeindruckt sprach er einfach weiter, als würde er eine ganz normale Gesichte erzählen:
„Ich hörte nicht auf meinen Vater, mir machte es Spaß dem Köter bei solchen Dingen zu zusehen. Er nahm einfach meinen Hund und ein Messer, kam zu mir in mein Zimmer und sagte ganz ruhig: Ich habe dich mehrmals ermahnt, doch du hast mich nicht ernst genommen und es einfach ignoriert. Jetzt musst du die Konsequenz deines Handelns tragen.“
In diesem Moment setzt er die Klinge an und schnitt Benn die Kehle durch.
„Nein“, Schrie Margarite laut, als sie sah was er vorhatte, doch es war zu spät. Das Blut floss in strömen an der Kehle herab auf den Boden. Der Ritter ließ sein Haar los und Ben blickte direkt in Margarites Augen. Sie weinte bitterlich und blieb nur aufrecht stehen, weil der Mann hinter ihr sie unnachgiebig fest hielt.
Max war so geschockt, das er sich nicht rühren konnte, er war wie

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Kommentare

Nina schrieb am 2007-06-30 20:16:28:
Also, ich habe ein paar Tage (bin krank) gebraucht bis ich deine Geschichte zu Ende gelesen habe und ich finde sie toll!!!!!
Die Fehler übersieht man gerne, wenn der Inhalt stimmt. Ich bin neidig auf dein Können und wünschte ich wäre so Kreativ.
Ich finde deinen Plot klasse, sie ist stark, selbstbewusst, hübsch und manchmal doch einfach nur eine Frau. Dann der Mann.... hm............., ich schwärme. Ich mag Schottland, bin ein großer Fan, wie du anscheinend. Danke für solch eine solch tolle Geschichte und die damit befundene Ablenkung!!!!!!!!!!!!!

Liebe Grüse
Lucy schrieb am 2007-06-27 13:40:50:
Hallo Lilly,
Deine Geschichte geht ja einwandfrei weiter und die Spannung steigt und steigt....
Bitte Bitte Bitte schreib weiter, denn ich kann es kaum erwarten.
Nimm dir die Kritik nicht so zu herzen, denn NOBODY IS PERFEKT!
Marie schrieb am 2007-06-27 13:39:15:
Also ich finde deine Geschichte wirklich klasse ( wie ich vorher ja schon sagte), auch deine Umsetzung ist super und um auf su-c zu sprechen zu kommen, ist dies hier ein Portal für Freizeitschreiber, keine Schriftsteller. Hier muss man nicht perfekt sein, hier darf man Fehler machen. Und auch selbst die größten Schrifsteller haben korrekturleser.....
Bitte nimm dir dies nicht zu sehr zu Herzen, denn wir und das sind wie ich erkennen musste einige, finden dich super!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Liebe Grüße und schnel weiter schreiben!
Marie
Lilly schrieb am 2007-06-27 13:31:01:
Hallo su-c,
danke für deine Kritik und ja ich kann damit umgehen. Ich habe nunmal ein Problem mit der Rechtschreibung:-)
Ich versuche es besser zu machen.
Danke
Lilly
Leny schrieb am 2007-06-20 20:32:19:
Naja ^^ ich find die Geschichte echt klasse, xDD
auch mit den PAAR Fehlern^^
also bitte schnell weiter schreiben^^
thx ^^ LG leny
su-c schrieb am 2007-06-20 15:22:53:
Es lässt sich nicht vermeiden, das zu sagen: Deine Geschichte ist vollgesprickt mit so ziemlich allen Fehlern, die man machen kann.
Zeit-, Rechtschreib-, Zeichensetzung-, Grammatik- und Satzbaufehler ohne Ende. Die Idee der Geschichte finde ich echt süß, allerdings solltest du an der Umsetzung noch etwas arbeiten. Vom Inhalt her ist alles drin, was in einer schönen Liebesgeschichte drin sein sollte: Liebe ;-) , Eifersucht, Spannung und zwei mutige Protagonisten. Allerdings erschüttert mich auch die Kälte, mit der Margarite Menschen umbringt - egal ob es Feinde sind.
Achte besser auf die oben genannten Fehler und es kann nur besser werden :-)
Ich hoffe du nimmst mir meine Kritik nicht allzu übel,
LG su-c

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