Marianne und Jens Teil II
von
Nacht
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An einem Freitag Morgen geht Lisa zur Schule. An der Kreuzung wartet sie auf Marianne. Doch an diesem Morgen kommt sie nicht. Lisa geht alleine zur Schule. Doch auch im Untericht erscheint sie nicht. Nach dem Untericht besucht Lisa, Marianne zuhause. Sie klopft an, Mariannes Mutter öffnet.
"Was willst du denn?"
"Mein Name ist Lisa. Marianne und ich gehen zusammen zur Schule. Doch heut hat sie gefehlt. Ist sie krank?"
"Ja, sie ist krank. Eine Krippe. Deshalb liegt sie im Bett."
"Das tut mir aber leid. Darf ich sie besuchen?"
"Ja, komm rein. Sie freut sich sicher."
Dabei öffnete sie einladend die Türe. Langsam, und scheu trat Lisa ein. Mariannes Mutter schloß die Türe. Sie sagte freundlich: "Na komm weiter. Sie liegt da hinten im Zimmer."
Lisa betrat das Zimmer. Marianne lag im Bett. Ihr Gesicht von Blässe gezeichnet. Lisa trat näher, und sagte leise: "Hallo Marianne. Wie geht es die? Du warst heute nicht in der Schule, deshalb komme ich, um nach dir zu sehen."
Sofort nimmt sie am Bettrand Platz, und nimmt Mariannes Hand. Diese fühlt sich völlig kalt an. Sanft reibt sie Mariannes Hand, um sie zu wärmen. Mariannes Mutter beobachtet Lisa. Dann denkt sie: "Wirklich mal eine echte Freundin, die es ehrlich mit ihr meint." Leise schließt sie die Türe, und läßt die Beiden alleine.
Lisa bettet ihren Kopf an Mariannes Brust, und wärmt sie mit ihren Händen. Kurz darauf betritt Mariannes Mutter das Zimmer. In der Hand hält sie Kekse, sowie warme Milch für die Mädchen. Lisa sieht sie fragend an, dann flüstert sie leise: "Wird sie wieder gesund?"
Mariannes Mutter lächelt Lisa an, und erwidert: "Ja, ganz bestimmt. Ist ja nur eine Grippe." Sie stellt die Kekse auf dem Nachttisch ab, geht zu Marianne hin, und hebt sie hoch. Dann essen sie zusammen die Kekse.
Marianne schaut Jens an, und sagt: "Ja, so verhielt es sich zu meiner Zeit. Und Lisa wundert sich wie bescheiden wir leben. Aber wir waren unzertrennliche Freunde, da spielte das keine Rolle. Jens nimmt Marianne in seinen Arm, und sprach leise: "Komm, es ist spät. Laß uns zu Bett gehen.
Später in der Nacht hört Marianne eine Stimme. Sie rief: "Hallo liebste Freundin! Sorge dich nicht um mich. Uns geht es gut. Und Peter und ich besuchen euch bald."
Mit einem Ruck erhob sich Marianne, und fragte: "Lisa, wo bist du? Zeige dich bitte." Im selben Augenblick kam eine schwarze Gestalt auf Marianne zu. Sie trägt eine kleine Spieluhr in der Hand. Marianne erkennt sie sofort. Ihr Mutter hat sie immer ins Zimmer gestellt, als die Mädchen zusammen waren. Plötzlich wurde es hell im Zimmer. Jens schlug die Augen auf, und fragte verschlafen: "Was ist denn los?" Marianne streichelt seine Hand, und sprach: "Nichts mein Schatz. Schlaf ruhig weiter."
Lisa kam näher, und kuschelte sich an Marianne.
"Guten Abend, liebe Freundin. Sorg dich nicht um mich. Ich bin gesund, und in guten Händen. Und außerdem beschützt mich die Spieluhr. Kannst du dich noch an sie erinnern?" Dabei sah sie Marianne mit lieben Augen an. Marianne drückt sie fest an sich, und sagt: "Ja, sie singt uns immer sanft in den Schlaf."
Zufrieden schlafen sie zusammen Arm in Arm ein.
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