Mein Bruder und ich! Teil 2
von
deathinapril
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Wir rauchten noch nen Joint zusammen, obwohl ich eigentlich gar nicht kiffte, aber das war einfach mal so ein Augenblick, wo man nicht nein sagen konnte. Danach schliefen wir aneinander gekuschelt ein. Am nächsten Morgen hatte ich nen ganz schön dicken Schädel, aber zum Glück war er schon wach und hatte Kaffee gekocht. Normalerweise versuchte ich nach so einer Nacht unbemerkt am nächsten Morgen zu flüchten, aber bei Dylan war das anders. Ich war nicht sauer auf mich selber, dass ich mal wieder gleich am ersten Abend bzw. schon nach zwei Stunden mit nen Typen im Bett gelandet bin und ich hatte auch nicht dieses Ekelgefühl, was mich sonst eigentlich immer nach so einer Nacht überfällt. Kurz gesagt, ich war irgendwie glücklich. Dylan brachte mir eine Tasse Kaffee ans Bett und gab mir dann etwas schüchtern einen Kuss auf die Wange.
„Na, gut geschlafen?“, fragt er.
„Sehr gut.“, antwortete ich noch ein wenig schläfrig. Es trat so ein unangenehmes Schweigen auf und plötzlich sahen wir uns an und fingen beide an zu lachen.
„Du solltest wissen, ich bin eigentlich nicht so, dass ich ein Mädchen gleich am ersten Abend mit ins Bett nehme, aber ich dachte mir, bei dir kann ich mal eine Ausnahme machen. Ich mein, so wie du mich auf der Party plötzlich überfallen hast. War wohl ne bisschen viel Alkohol was?“, meinte er spöttisch.
„Na du warst ja aber auch nicht besser. Zuerst mich verführen und dann mir die Schuld in die Schuhe schieben, na das haben wir ja gerne!“, konterte ich, dann konnte ich nicht anders als ihn zu küssen. Anscheinend war ich ein wenig zu stürmisch, denn seine Kaffeetasse schwappte über und die Bettdecke war nass. Wir fingen nur an zu lachen und als ich ihn wieder küssen wollte, stoppte er mich kurz und stellte dann unsere Tassen weg, bevor er sich ganz mir widmete. So im Licht betrachtet war sein Oberkörper doch muskulöser, als ich gedacht hatte, aber er sah trotzdem noch genauso gut aus wie am Abend davor. Denn ich kannte es nur zu gut, dass man in seinem Alkoholrausch jemanden total geil und süß findet und am nächsten Tag, wenn man wieder nüchtern war, kam dann die Wahrheit ans Licht und man denkt nur so, oh Gott und der soll gut ausgesehen haben? Bei Dylan war das anders, er gefiel mir. Wir fingen also wieder an zu knutschen und da ich noch nackt war und er nur eine Boxershorts an hatte, dauerte es nicht sehr lange bis wir miteinander schliefen. Es war ganz ruhig und sanft und als ich dann nach oben ging, brauchte ich nur einige Minuten bis ich kam. Er konnte immer weiter machen ohne, dass es mir unangenehm wurde und als ich schließlich ein zweites Mal kam, war auch er soweit. Es war einfach nur herrlich. Wir lagen nebeneinander und küssten uns und er streichelte mir über den Oberkörper. Es ist schon komisch, wie schnell man sich jemanden voll und ganz hingeben kann, auch wenn man die Person so gut wie gar nicht kennt. Plötzlich klingelte mein Handy und Benny rief mich an. Da kamen die ganzen Gefühle wieder hoch und mir wurde ganz schwindelig. Ich wickelte mir schnell eine Decke um und ging dann mit meinen Handy ins Bad. Zuerst redeten wir locker über unsere Eroberungen und er erzählte, dass Karin anscheinend noch Jungfrau gewesen ist und auf seinem Bett jetzt ein riesiger Fleck sei und solche Sachen, doch dann schwiegen wir uns kurz an und ich sagte ihm, dass ich ihn liebte. Er meinte, er liebe mich auch und, dass er irgendwie ein schlechtes Gewissen mir gegenüber habe, weil er mich ja sozusagen betrogen hat und so, aber das redete ich ihm ganz schnell wieder aus, obwohl ich genau die gleichen Gedanken darüber hatte. Er fragte, wann ich denn nach Hause kommen würde, aber ich sagte ihm, dass ich es nicht so genau wisse, weil Dylan und ich uns echt gut verstehen würden und so, da merkte ich an seiner Stimme, dass es ihn schon auf eine gewisse Art und Weise verletzte. Als wir aufgelegt hatten, konnte ich nicht anders und musste ein bisschen weinen. Ich heulte allerdings auch bei jeder Kleinigkeit, also hat das nicht so viel Bedeutung bei mir. Nur manchmal. Dylan fragte zum Glück nicht groß nach wer das war und so, sondern gab mir einfach nur einen Kuss. Wir sahen noch ein wenig Fern zusammen und dann ging ich, allerdings nicht ohne ihm einen Zettel mit meiner Telefonnummer da zulassen. Als ich zu Hause ankam war Karin tatsächlich sogar noch da, Benny allerdings schien sehr genervt von ihr. Ich klopfte an seine Zimmertür und trat dann ein. Sie saßen nebeneinander auf der Couch und Karin strahlte über das ganze Gesicht, während Benny sichtlich gelangweilt ihrem Geplapper zuhörte. Ich begrüßte beide, wobei ich es mir nicht nehmen ließ zu ihm zu gehen und ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken. Dann setzte ich mich zwischen die Beiden und redete drauflos von meiner Nacht. Ich hoffte, so Karin vielleicht loszuwerden. Als sie nach zehn Minuten noch nicht den Anschein machte, dass sie bald gehen wollte, ging ich noch weiter ins Detail. Benny konnte sich das Lachen kaum noch verkneifen, aber er hielt tapfer durch und siehe da keine weiteren zehn Minuten später meinte Karin, dass es ja schon so spät sei und sie ja noch viel zu erledigen hätte. Benny brachte sie noch zur Tür und weg war sie. Ich stand in seiner Zimmertür und beobachtete die Beiden, wie Benny ihr versprach sie anzurufen und wie sie quiekend wie ein Kind sich darüber freute. Und dann war sie endlich weg! Benny kam zu mir und stellte sich mir gegenüber. Er nahm eine Haarsträhne von mir und drehte sie zwischen den Fingern .
„Freut mich, dass du doch schon so schnell hier warst.“, meinte er, während er mir immer näher kam. Dann küssten wir uns.
„Wo ist denn Mama?“, fragte ich ganz nebenbei, während ich schon wieder dabei war ihm unters T-Shirt zu gehen.
„Nicht da und ich glaub sie kommt erst spät heute.“, antwortete er mit einem sehr schelmischen Grinsen.
„Wie wunderbar.“, sagte ich zwischen zwei Küssen, bevor ich ihn in sein Zimmer zog und ihm das Oberteil auszog. So viel Sex und dann auch noch mit zwei geilen Typen hatte ich schon lange nicht mehr. Noch bevor wir am Bett ankamen, hatten wir nur noch unsere Unterwäsche an. Doch auch die flog gleich darauf durchs Zimmer und wir hatten einfach tollen Sex miteinander. Mit Dylan war es auch gut gewesen, aber irgendwie hatte doch etwas gefehlt, was bei Benny nicht so ist. Vielleicht war es die Tatsache, dass er mich einfach in und auswendig kannte und ich ihm vertraute, wie keinem Anderen. Außerdem liebte ich ihn. Wir lagen uns in den Armen und träumten davon für immer zusammen zu sein, doch wir wussten insgeheim beide, dass das nicht möglich war, also genossen wir einfach die Zeit, die uns blieb. Die nächste Zeit verlief ohne größere Ereignisse. Benny wurde von Karin genervt und ich hatte Dylan schon mehr oder weniger wieder vergessen, bis er eines Tages ungefähr ein Monat nach unserem One-Night-Stand mich anrief. Ich freute mich über seinen Anruf, aber der Blick von Benny, als er hörte, dass ich mich mit ihm traf, zerriss mir das Herz.
„Ich
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Kommentare
anna.lena.132476 schrieb am 2012-04-11 00:10:41:
Das war der hammer schreib bitte eine fortsetzung bitte bitte bitte
unbekannter schrieb am 2012-01-15 17:14:43:
ich machs kurz : einfach geil XD
stefan schrieb am 2012-01-02 05:01:49:
Deine Geschichte ist , um es in Worte zu fassen : unglaublich geschrieben ! Klar nicht jeder findet den Inhalt super, deine Schreibweise aber schon . Schreib bitte weiter !! lg stefan
Kati schrieb am 2011-04-15 16:29:09:
Ich find es grenzt schon an Perversität aber wenn es dein Schreibstil ist. Für mich ist es nichts und ich finde es zu hart unter 14! Naja manchen gefällt so etwas ja..
Black Cat schrieb am 2010-12-31 11:19:58:
Diese Geschichte macht süchtig man will einfach nur wissen was weiter geschiet
AStuber1@web.de schrieb am 2010-04-19 22:46:46:
bitte bitte bitte bitte bitte schreib weiter ich möch unbedingt issen wie es ausgeht bitte bitte bitte bitte
mili512@hotmail.de schrieb am 2010-02-28 19:10:38:
das ist einfach nur cool bitte schreib weiter
LLEENNAA !! schrieb am 2010-01-18 00:39:35:
WEITER SOOOO !!!!!!
Lena schrieb am 2010-01-18 00:39:03:
BITTE SCHREIBE NOCH EINEN 3. TEIIL !!!!!
DAS IST EINFACH NUA EINE HAMMA geschiichte.... das müsste man in einem buuch schreiben.,.. XDXDXDXDDDDD
Leen schrieb am 2010-01-09 17:38:30:
Schreib weiter :) Bin echt gespannt was noch kommt ;)
William Scaire schrieb am 2009-12-05 14:22:50:
Hi!
Der zweite Teil ist wirklich gut geworden.
Dylan ist schwul obwohl sie voll auf ihn abfährt. ^^ Das Geständnis war eine Szene in der ich lachen musste - denn solche Geschichten schreibt einfach nur das Leben.
Wirklich gut geschrieben, Du hast Talent.
Gruß,
William Scaire
deathinapril schrieb am 2007-11-27 16:07:32:
Hm kann schon sein, dass ich da Sachen übernommen habe,aber das war eigentlich nicht meine Absicht. Ist nur aus Versehen passiert, weil mich das Buch eigentlich erst zu dieser Geschichte inspiriert hat. Aber Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, dann kann ich in Zukunft darauf achten.
LG deathinapril
Sabine schrieb am 2007-11-16 09:37:06:
Hallo, also ich würde die Geschichte gut finden - aber sie klingt mir doch deutlich nach dem Buch "Ludwig meine Liebe". Manche Passagen sind direkt und fast wortwörtlich übernommen. Wie wärs mit was eigenem??? Schade...
jess schrieb am 2007-11-05 18:26:03:
ich hoffe inständig das du noch ne fortsetzung schreibst, deine story ist echt toll!!! lg jess^^
Miri schrieb am 2007-11-04 14:29:50:
Die geschichte ist echt toll..obwohl sowas ja nicht wirklich vorkommen darf..
ich freu mich mich die vortsetzung mach weiter so..
achte aber etwas auf deinen satzbau..der letzte satz bei teil 2 müsste anders klingen..
=DDD
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