Mein Traum
von
Worm
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Trenne dich von Zeit und Raum
Gleite sanft in meinen Traum
Wo jeder fühlt, und niemand denkt
und strahlend´ Glück dein Wesen tränkt
Sieh, was ich dir hab´erschafft
Lass´ brodeln deinen Lebenssaft
Überschwemm´ damit das schwarze Tal
Wo nistet deine Seelenqual
Mach dich frei von all der Last
In meiner Welt bist du der Gast
der Unbeschwertheit soll erfahren
Und sie in seinem Herz bewahren
Und liegt dein Geist in lähmendem Bann
So zünden vertraute Gerüche ihn an
die entfachen deine Seelenglut
Und nähren deinen Lebensmut
Tote Erinnerungen flackern auf
Zeigend dir des Lebens Lauf
Und gar wundersame Farbenspiele
Umtanzen den Glaspalast deiner Seele
Welcher mit wärmend weichem Licht
Die Dunkelheit in dir durchbricht
Und dich festhält in der Zeit
Schaffend die Illusion von Unsterblichkeit
Sei dir gewahr, dass du nur träumst
Das wahre Leben du versäumst!
Erwache nun, erkenne, du lebst!
Du wirst alles erreichen, wonach du strebst
Kehr´ irgendwann in meinen Traum zurück
Benetze ihn mit deinem Glück
Lass deinen Frieden Wurzeln schlagen
die weit in meine Sehnsucht ragen
Eines Tages, wenn ich selbst bin erwacht
Und mich umhüllt dunkelste Nacht
Errette mich aus meinem Leid
Und zerberste es mit Heiterkeit
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Kommentare
Katana schrieb am 2006-09-01 21:30:36:
ein guter lesefluss
Worm schrieb am 2006-07-19 11:22:46:
Vielen Dank. Ich freue mich sehr, dass es euch gefällt.
Tenebra schrieb am 2006-07-10 19:28:31:
Wow, richtig klasse...irgendwie tröstend..
deepturn schrieb am 2006-07-10 16:24:06:
Es ist wirklich toll geworden.Kompliment.
Boreas schrieb am 2006-07-10 14:40:09:
WOW!
Das nenne ich mal ein Gedicht mit Tiefgang! Wahnsinn. Gefällt mir sehr gut.
LG Boreas
Leanyka schrieb am 2006-07-09 12:28:20:
Hui, das ist toll, wunderschön und auch nachdenklichstimmend. Außerdem lässt es sich gut lesen.
lg Leanyka
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