Mein Ziel
von
Ulrike Luger
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Morgen dachte ich, morgen wird alles anders sein.
Der Himmel blau, die Sonne scheint ganz grell.
Die Luft, noch nie zuvor so rein.
Doch als ich meine Augen öffnete, der graue Alltag wie bisher.
In Gedanken war ich noch am Strand und badete im Meer.
Ich wollte diesen Moment der Stille nicht missen, und eigentlich wieso bin ich hier und nicht dort?
Mich würde hier ja eh keiner vermissen;
die wenigen könnte man auf nur einer Hand abzählen.
Ich könnte sie ja alle mitnehmen, nur die die es mit mir aushalten würden.
Aber das würde ich ihnen nicht antun. Abgegrenzt von der Zivilisation,
was wäre das für ein Leben.
Für mich glaube ich wäre das nicht so ein grosses Problem, aber für Sie?
Wie viele würden dann übrigbleiben?
Ehrlich gesagt das möchte ich gar nicht wissen.
Nur eines würde mich quälen, wofür wirst Du dich entscheiden?
Für ein Leben im Paradies ohne jeglichen Sorgen, weit weg von all dem Trubel,
oder für dein Leben, voller Freunde die dir weit wichtiger sind als ich;
die dir aber nur Chaos und Ärger bescheren.
Du kannst ja in deinem Alltag hängenbleiben,
doch hier würde ich es keine weiteren Tage mehr aushalten;
ohne davon zu träumen.
Mein Traum war es schon immer auf dieser Insel zu sein,
ganz allein,ohne jeglichen Einflüsse der Gesellschaft, nur mein Geist bewohnt die Stille.
Die Vorstellung alleine macht mich schon wieder einigermaßen glücklicher.
Nicht mehr lange und ich werde mein Ziel des Lebens auf dieser Insel finden.
Doch solange muss ich hier in unserem Alltag verweilen,
um dieses Ziel überhaupt zu erreichen zu können.
Du kannst es dir sicherlich nicht vorstellen,
aber wenn ich dich immer wieder so ansehe,
wächst meine Motivation am Leben zu bleiben.
Wahrscheinlich wirst du mich jetzt nicht mehr verstehen.
Wir haben uns von Tag zu Tag auseinander gelebt.
Es ist schwierig, doch ich kann dich einfach nicht vergessen.
Jeden Tag, muss ich an dich denken, auch wenn es aus ist.
Ich bin mir nicht sicher ob es die richtige Entscheidung war,
doch ich hatte jedesmal Angst davor dich zu verlieren;
ich weiss dafür keinen erklärenden Grund,
aber es ist nun einmal so ich muss es akzeptieren.
Eines darfst du aber nicht vergessen ich habe dich ernsthaft geliebt,
doch ich bin anscheinend nicht die richtige für dich.
Wenn ich dann einmal mein Ziel auf der besagten Insel erreicht habe
werde ich vielleicht etwas weiser werden durch die
selbstgeschaffene Einsamkeit und ohne Dich!
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