Meine Geschichte
von
cherrygirl
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Ausgerechnet. Sofort verflog meine gute Laune größtenteils. Ich wüsste nur zu gerne, über was sie so lachten… Dann machte sie es wieder. Sarah versuchte, Stefan zu küssen. Und er trat nicht wieder zurück. Er küsste sie auch. Ich hatte mich mit Sicherheit noch nie so schlecht gefühlt. Vielleicht hatten sie über mich gelacht?? „Was ist denn los, Kat?“, fragte Daniel, doch ich konnte nicht antworten. „Lass uns rausgehen“, schlug ich vor und Daniel stimmte mir zu. Wieder am Strand setzte ich mich auf mein Handtuch, starrte den Sand an meinen Füßen an und fühlte mich schrecklich. Warum hatte ich mich nur in so einen Idioten verliebt??
In dieser Nacht schlief ich sehr schlecht. Wenn ich überhaupt mal eingeschlafen war, dann hatte ich Alpträume und in allen kam Sarah vor, die mich auslachte. Okay, sie war hübsch, erfahren, aber sonst? Sie war eine eingebildete Zicke, die alle fertig machte, weil es ihr Spaß brachte. Und besonders intelligent war sie auch nicht. Außerdem konnte ich nicht schlafen, weil irgendjemand laut schnarchte. Nach langer Zeit kroch ich aus meinem Schlafsack und wollte schwimmen gehen. Was nützte es, nur wach zu liegen und an Stefan denken zu müssen? Der Mond lies das Meer silbrig schimmern. Ich schwamm ein weites Stück, fühlte plötzlich einen ziehenden Schmerz in meinem linken Bein und merkte nur noch, wie ich ohnmächtig wurde.
„Gott sei Dank!“. Ich erkannte Natashas Stimme. „Gut, dass du da warst, Stefan!“, die Stimme eines Betreuers. Als ich Stefans Namen hörte, öffnete ich langsam die Augen. Mein Kopf lag in einem Schoß, dem ich so schnell niemandem zuordnen konnte. „Kat, wie geht es dir?“, fragte Natasha besorgt. Ich war zuerst verwirrt und wusste nicht, was passiert war. Doch dann fiel es mir langsam wieder ein. „Es geht…“, brachte ich leise und mit einer leicht zittrigen Stimme hervor. Irgendjemand hielt meine Hand. Ich warf einen Blick nach oben und sah in kein anderes Gesicht als Stefans. Schnell senkte ich meinen Blick, damit er nicht merkte, dass ich ihn angesehen hatte. „Gebt ihr einfach ein bisschen Ruhe und steht hier nicht alle rum! Geht am besten wieder schlafen. Stefan… Vielleicht bleibst du noch bei ihr.“, sagte eine Betreuerin. Für diese Aussage hätte ich sie so zusammenschreien können, wäre ich dazu nicht zu schwach gewesen. Langsam gingen alle wieder zu ihren Schlafplätzen. Es war Stefan gewesen, der meine Hand hielt und das tat er immer noch. Ich zog sie vorsichtig weg, konnte das nicht auch noch ertragen, wo ich doch schon auf seinem Schoß lag… Ich fühlte mich so hilflos! „Stefan…“, ich stockte. Ich wollte ihm so viel sagen, doch dann sagte ich nur „Danke.“. Der Dank allerdings war nur darauf bezogen, dass er mich anscheinend gerettet hatte. Stefan räusperte sich. „War doch klar.“. Und auf einmal konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Die Situation war wirklich peinlich, wie ich da lag und weinte… Ich weinte leise. Lange. Stefan sagte nichts, doch streichelte er meine Haare, was es nur noch schlimmer machte. Aber woher sollte er das wissen?
Wenig später wachte ich wieder auf, weil irgendjemand laut „Guten Morgen“ rief. Mein Bauch verkrampfte sich, weil ich immer noch halb auf Stefan lag. Ich setzte mich langsam auf, wovon er wach wurde. Er sagte nichts. Die ganze Situation war schrecklich.
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