Meine Liebe und der Tod
von
Private Suicide
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Undurchdringende Berührungen. Überflüssige Nächte. Ich stehe unter der Dusche und wasche den schmutz letzter Monate von meiner zerschnittenen Haut. Übriggebliebene Narben lächeln mich an. Geruch von verfaulendem Fleisch wird durch eine schöne Visage überdeckt. Mein einziger Halt ist der Strick um meinen Hals. Geteerte Flügel. Säure beißt in meinen Augen. Zerfetzt meine Haut. Das Wasser färbt sich purpurrot. Ich würge Erdklumpen. Du weißt, dass du mich einsperren solltest. Mir Luftlöcher in das Glashaus leiten solltest. Ich stelle mich vor dich. Meine Berührung tötet dich mental. Schweiß tropft dir von der Stirn. Du fühlst das Salz auf deiner Zunge. Spätestens wenn ich dich küsse schmeck ich es auch. Verdorbene Milch. Die Unzufriedenheit auf deinem Gesicht spiegelt sich in meinen Pupillen wieder. Ich wende mich zum gehen. Deine Finger bohren sich in meine Haut. Du fesselst mich mit einem Stacheldraht an dein Bett. Du willst, dass ich an unseren Tränen ersticke. Hass kommt in mir auf. Du flüsterst mir eine Drohung ins Ohr. Du wirst mich nie wieder gehen lassen. Ich gehöre dir. Deine Besessenheit durchbohrt meinen Körper. Ich spotte deiner in dem ich den Dämon aus meinen Träumen, lebendig werden lasse. Deine Hände legen sich sanft um meinen Hals. Meine Liebe ist deine Zustimmung. Dann drückst du zu. Du weißt, dass ich keine Luft bekomme. Meinen letzen Atemzug nimmst du auf, in deinen Mund und spürst meine Existenz davon schweben. Du hast deine einzige Liebe getötet. Jetzt liegt der regungslose Leib vor deinen Augen und du kannst nicht mal weinen. Du hast alles verloren und du lachst.
Als du das Telefon in die Hand nimmst um die verhängnisvolle Nummer zu wählen, weißt du, dass wenn die Blaulichter die Straße erleuchten, sie dich friedlich neben mir schlafen finden. Mit aufgeschnittenen Pulsadern.
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