Meine Schwester und ich
von
Jenni
Meine Schwester und ich haben einen Altersunterschied von 14 Jahren. Da sie bei uns "erst" mit 20 auszog, erzog sie mich zum (einen) Teil mit.
-Zu Hause-
Da mein Vater unsere Familie im Stich ließ, um seiner Spielsucht nach zu kommen, passte auch meine Schwester - Melanie - auf mich auf. Meine Mutter musste schließlich arbeiten und wenn meine Schwester Zeit hatte, passte sie auch auf mich auf.
Als ich dann älter wurde, war natürlich das Zimmer meiner Schwester sehr spannend für mich. Doch ohne Erlaubnis von Mel´s Seite durfte ich dieses nicht betreten. Meistens bekam ich diese besagte Erlaubnis aber, doch mit durcheinander bringen war da nichts.
Das beste war aber immer das kochen. Denn meistens gab es Spaghetti und da alle Kinder diese lieben (so eben auch ich), hatte ich nichts dagegen. Um 14:00 Uhr kam meistens unsere Mutter nach Hause und ich rannte ihr sofort mit den Worten "Mama, die Mella ärgert mich!" entgegen. Das war jeden Tag, den Gott geschaffen hatte, so. Auf die Frage: "Und wieso? Was hast du denn gemacht?", antwortete ich natürlich, dass ich nicht gemacht hatte. Dies stimmte natürlich nicht, aber das war ja in dem Moment egal. Doch wie schon erwähnt, das waren eigentlich Kleinigkeiten, denn meine Schwester und mich verband und verbindet ein dickes Band, was noch niemand geschafft hat zu zerstören.
-Ich brauchte meine Familie-
Doch es gab auch eine Zeit, wo ich meine Familie brauchte. Richtig brauchte, meine ich.
Ich war gerade 5 und bekam Diabetes. Eines Nachmittags ging es mir einfach nicht gut und ich legte mich hin. Ich war schon kurz davor ins Koma zu fallen, was meine Mutter aber zum Glück schnell mitbekam und mich sofort ins Krankenhaus fuhr.
Ich lag im Koma, doch ich schaffte es und darüber war meine Familie ziemlich glücklich.
Eigentlich kann und konnte ich gut mit meinem Zucker leben. Doch dieser brachte in unsere Familie sehr viel ärger. Irgendwann hatte ich nämlich einfach keine Lust mehr meinen Zucker zu messen, oder zu spritzen. Ich belog meine Mutter einfach. Doch das bekam sie natürlich raus, genau wie meine Schwester und beide waren sehr böse. Immer wieder regte sich meine Mutter auf und versuchte mir klar zu machen, was das für mich bedeutet: Nämlich dass ich wieder ins Koma falle und ins Krankenhaus muss. Außerdem erklärte sie mir, dass es ihrem Herz nicht gut tut, wenn sie sich immer über mich aufregen muss (sie hatte nämlich schon einen Herzinfarkt) Meine Schwester versuchte auch erst mit mir zu reden. Doch sie merkte schnell, genau wie meine Mutter, dass das nicht viel brachte.
Immer wieder log ich und im nachhinein, weiß ich, dass das wirklich blöd von mir war. Ich schadete eigentlich nur mir selbst und sonst niemandem. Außerdem ärgerte ich meine Mutter und meine Schwester.
Doch diese Phase meines Lebens, dauerte einige Jahre. Irgendwann, änderte ich mich aber. Und das war auch gut so.
-Thorsten-
Natürlich brachte meine Schwester auch Freunde mit nach Hause. Der ersten Freund, an den ich mich wirklich erinnern kann, ist Thorsten. Er hat meine Phase des Lügens auch mitbekommen und ebenfalls versucht mit mir zu reden.
Die beiden waren oft bei uns zu Hause, doch irgendwann sind sie zusammen gezogen. Da sie aber nicht weit weg von uns wohnten, schlief ich oft bei den beiden. Meine Schwester schleppte mich oft mit auf Partys, was natürlich nur möglich war, weil ich so ein liebes Kind bin :-). Ich fand das eigentlich immer ganz lustig. Genau wie die Spielabende die meine Schwester so veranstaltete. Überhaupt haben meine Schwester und Thorsten viel mit mir unternommen. Schließlich schlief ich ziemlich oft bei den beiden.
Irgendwann zogen sie dann allerdings um. Dies hielt mich aber nicht ab, die beiden weiterhin zu nerven
Ich versuchte weiterhin so oft wie möglich bei den beiden zu übernachten.
-Die Gewerkschaft-
Irgendwann fing meine Schwester allerdings in einer Gewerkschaft an (damals ÖTV heute Ver.di) und hatte von da an nicht mehr soo massig viel Zeit. Ich schlief aber trotzdem noch bei Mel und Thorsten, schließlich konnten ihr Freund und ich uns auch so beschäftigen, denn nun kannten wir uns ja schon ziemlich lange.
Wir gingen z.B. mal Minigolfen. Das war eigentlich ganz lustig. Später sollte dann auch meine Schwester wieder kommen und das freute mich natürlich riesig, denn ich hing ja sehr an ihr.
Als ich dann einmal bei ihm schlief, (nur bei ihm, weil meine Schwester mal wieder nicht da war :-( ) sagte er beim einschlafen sogar: "Gute Nacht mein Sonnenschein". Da ich damals noch kleiner war, fand ich das natürlich ganz toll. Aber ich verstand und verstehe mich ja auch gut mit Thorsten.
Im Moment haben wir eher wenig Kontakt. Doch das wir uns nun schon 10 Jahre kennen, hätte ich echt nicht gedacht. Vielleicht gerade, weil wir im Moment nicht viel Kontakt haben.
Wie man nun aber auch schon merkt, haben meine Schwester und Thorsten sich nach einer langjährigen Beziehung getrennt. Aber nicht, wie man denken könnte, im Streit. Nein, im Gegenteil: Als Freunde. Und das finde ich richtig gut, denn so etwas gibt es nicht mehr oft.
Auch meine Mum und Thorsten haben noch regelmäßig-unregelmäßig Kontakt. Man kann es aber nicht so sehen, dass meine Mutter sagt, keiner wäre der Richtige für meine Schwester außer Thorsten. Die beiden verstehen sich nur einfach gut und das ist doch schön so.
-Manfred-
Nachdem das mit Thorsten dann vorbei war, blieb meine Schwester erst einmal alleine. Später lernte sie aber Manfred kennen.
Tja also, das war dann wohl eher eine Geschmacksverirrung. Aber will ich mal ganz neutral berichten, so wie ich es eben empfunden habe, als meine Schwester ihn uns vorstellte.
Also das Aussehen ist ja bekanntlich nicht alles und das ich auch o.k. Super sah dieser Typ nämlich wirklich nicht aus. Irgendwie unbeschreiblich. o.k., auch nicht mega häßlich. Nur wenn man Thorsten gewöhnt war und dann so einen sah, na ja... Das waren 2 sehr verschiedene Menschen.
Dann fing Manfred an zu sprechen. Nur viel verstanden habe ich leider nicht davon. Aber natürlich freute ich mich für meine Schwester. Nur bezweifelte ich , dass ich mich irgendwann richtig gut mit ihm verstehen würde. Aber wer weiß....
Schnell bestätigte sich mein Verdacht. Er nörgelte, durch die Blume, an meiner Figur rum und wollte immer wissen, ob ich denn schon einen Typen kennengelernt hätte. Ob ich mit ihm darüber reden wollte oder nicht, war ihm egal.
-Urlaub mit Manfred-
Dann fuhren wir alle vier zusammen in den Urlaub: Bayern. Ich freute mich natürlich darauf. Vor allem weil das eine Gelegenheit war, viel Zeit mit meiner Schwester zu verbringen.
Die Fahrt war eigentlich ganz lustig. Manfred fuhr mit dem Motorrad und obwohl ich ihn nicht so gut leiden konnte, hatte ich schon ein bisschen Angst, das ihm was passiert. Wir verabredeten uns immer an bestimmten Rastplätzen und das klappte auch alles gut. Mit meiner Mum und meiner Schwester zu fahren war mal wieder ganz lustig, denn das wir drei Mädels so eine lange Strecke zusammen fahren, kommt ja nicht oft vor.
Als wir ankamen wurden die Zimmer verteilt und diese waren auch ganz schön. Nur das Wetter war nicht so, wie man es erwartet hätte. Eher wolkig als Sonnenschein. Aber was soll's, wir waren grad erst angekommen und es konnte bestimmt nur besser werden.
Ja von wegen es konnte nur besser werden. Manfred wurde von Tag zu Tag schlecht gelaunter. Meine Schwester fing ab dem zweiten Tag an jeden morgen eine Strophe zu heulen.
Da kam ich gut gelaunt in das Zimmer meiner Schwester und Manfred, natürlich hatte ich vorher geklopft, und meine Schwester saß bitter weinend auf dem Bett. Weil ich meine Schwester noch nie so gesehen hatte und Manfred als ich ihn fragte was los sei, nur mit den Schultern zuckte holte ich meine Mutter.
Manfred und ich wurden raus geschickt und einige Minuten später kamen auch meine Mutter und meine Schwester. Nun konnte endlich das Frühstück losgehen. Auch das war ganz lustig.
Leider wollte es einfach nicht richtig schön werden. Doch an einem Tag gingen meine Schwester, Manfred und ich los. Ich wollte mir in Bayern einen neuen Rucksack kaufen. Das tat ich auch, mit Beratung meiner Schwester. Außerdem schenkte sie mir ein Armband und eine Nici-Kuh. Dieser "Stadtbummel" war auch richtig schön :-) .
An einem anderen Tag nahmen meine Schwester und Manfred sich vor zu wandern. Das taten sie auch und meine Schwester schleppte ihre kleine Schwester natürlich auch mit. Das fand ich aber eigentlich nicht schlimm, ich hängte die beiden nämlich immer schön ab.
Wir wanderten sehr weit nach oben und hatten dann auch eine sehr schöne Aussicht. Danach musste natürlich erst mal mein Durst gestillt werden. Wir hatten zwar einige Liter mitgenommen, doch ich hatte alles aus gesüffelt. Meine Schwester bestellte mir sofort einen Liter Apfelschorle, statt 0,5.
Wir brachen dann natürlich auch wieder auf, um nach Hause zu kommen. Nur leider wurde es immer dunkler und irgendwann fanden wir uns nur noch in einem Wald wieder. Leider fanden wir nicht mehr heraus. Nach langem suchen wie wir wieder herauskommen, fing meine Schwester an zu weinen, weil es schon so dunkel war und sie wohl schlechte Erfahrungen mit Wald und Dunkelheit gemacht hatte.
Wir setzten uns dann auf einen Stein, ich versuchte meine Schwester zu beruhigen und Manfred joggte los, um nach einer Straße zu suchen. Irgendwann kam er wieder, meine Schwester hatte ich etwas beruhigt und wir fanden doch noch den Ausgang und dann auch unseren Parkplatz und Auto.
Doch es war schon so spät geworden, dass sich unsere Vermieter und meine Mutter sorgen machten. Als sie uns dann endlich kommen sahen, waren wir doch alle ziemlich glücklich.
Das war allerdings auch das einzig gute, was Manfred so für uns getan hat. Die restlichen Tage war er schlecht drauf und eigentlich waren wir immer froh, wenn er joggen ging.
Meine Mutter sagte schon bei diesem Urlaub, das die Beziehung meiner Schwester und Manfred sicher nicht mehr lange halten würde. Natürlich nur mir gegenüber und ich musste schwören nichts weiter zusagen. Das hätte ich aber so oder so nicht getan.
Aber meine Mutter behielt recht. Die Beziehung ging recht schnell nach dem Urlaub zu Ende. Doch für meine Schwester war es sicher das Beste.
Nachdem auch die Beziehung mit Manfred kaputt war, unternahm ich wieder eine Menge mit Mel. Sie hatte ja wieder eine eigene Wohnung und die war auch richtig schön eingerichtet. Tja, mein Sternchen hat schon einen guten, nein sehr guten, Geschmack. Ich schlief wieder öfter bei ihr und wir unternahmen viel miteinander.
-Olli-
Natürlich wollte meine Schwester auch nach Manfred nicht alleine bleiben. So kam dann Olli.
Das erste mal, hörte ich ihn am Telefon. Ich schlief bei meiner Schwester und musste noch etwas über Eisen, für Chemie wissen. Meine Schwester wußte nicht viel darüber und auch im Internet stand nicht viel. Sie meinte wir könnten ja Olli anrufen. Der wüßte viel über so was und überhaupt. Leider wußte er darüber auch nicht unbedingt mehr, aber ich fand schon nett, das er überhaupt nach gesehen hat.
Das war dann allerdings vorerst der erste "Kontakt" zwischen ihm und mir.
Mein Sternchen besuchte mich und meine Mutter dann auch mal wieder. Irgendwo war Kirmes und sie kam dann auf die Idee wir könnten ja dorthin gehen. Das fand ich natürlich klasse, bis zu dem Augenblick, als ihr die nächste Idee kam: Olli könnte ja mitkommen. Mein Problem war nur, das ich ihn nicht kannte, das ich so schüchtern bin und das meine Mum nicht mit kam.
Als ich ihn dann kennenlernte, fand ich ihn allerdings richtig nett. Aber schüchtern war ich natürlich trotzdem Die Kirmes war ziemlich langweilig aber na ja.
Irgendwann ging dann auch noch mein lieber Computer kaputt. Aber Olli war da und gab mir seinen, weil er sowieso einen Laptop hatte. Ich fand das super nett. Aber eigentlich konnte ich ihn ja vom ersten Tag an gut leiden. Nur konnte ich ihm das nicht zeigen, weil ich eben schüchtern bin.
Mein Geburtstag war dann aber der Hammer. Ich kannte ihn an meinem Geburtstag ja erst seit ca. 2 Monaten. Da ich Manfred schon mindestens 1 Jahr kannte, als ich Geburtstag hatte und er mir nichts geschenkt hatte, dachte ich, Olli würde mir auch nichts schenken. Da hatte ich mich aber vertan. Ich bekam eine Homepage und eine Fahrstunde. Doch das drum herum war auch nicht schlecht. Darüber hatte ich mich natürlich total gefreut. So richtig gezeigt, hatte ich ihm das aber auch nicht.
Dann habe ich auch mal bei den beiden geschlafen. Und Olli´s Wohnung, war ziemlich interessant. Schick schick, kann man da nur sagen. Nicht häßlich, nicht kitschig, aber wirklich interessant. Die zwei Tage an denen ich da war, waren auch super. Olli fand ich immer netter und netter.
-Die Unternehmungen mit Olli-
Die Fahrstunde, stand natürlich auch noch an. Puh, da war ich vielleicht aufgeregt. Das erste mal richtig Auto fahren. Es machte auch super viel Spaß. Nur leider verging die Stunde super schnell und danach war ich richtig traurig. Am Anfang war ich eigentlich noch ängstlich. Aber als ich dann endlich Spaß an der Sache hatte, fuhren wir wieder nach Hause. Leider!!
Zu Weihnachten wünschte ich mir dann von den Meisten Geld. Olli schenkte mir auch wieder eine Fahrstunde. Da hab ich mich riesig gefreut. Diesmal statt BMW Corsa. Das Auto meiner Schwester. Auch diese Fahrstunde war richtig gut. Ich hatte am Anfang zwar auch totale Angst, aber die legte sich schnell. Nur auch diese Fahrstunde war zu kurz.
Ich wollte mir dann ein neues Bett kaufen, für mein Zimmer und hatte mir deswegen auch Geld zu Weihnachten gewünscht. Als ich dann wieder mal bei beiden schlief, gingen wir die Möbelhaüser abklappern. Irgendwann klingelte Olli´s Handy und er musste telefonieren. Ich ging mit meiner Schwester vor und sagte ihr, dass ich sie und Olli ganz lieb habe. Sie meinte natürlich dass ich es ihm sagen soll, er würde sich freuen, aber ich traute mich aufgrund meiner schüchternen Ader nicht.
-Ich hab Olli mega doll lieb-
Da wir aber im Mailkontakt stehen schrieb ich es ihm einfach, das finde ich einfacher. Als ich seine erste Mail bekam war ich auch happy. Das war ziemlich überraschen und heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen nicht mehr mit ihm zu mailen.
Anscheinend freute er sich, dass ich ihn gern hab. Er mich auch. Und heute weiß er auch, dass ich ihn mega doll lieb habe. Er weiß wie wichtig er für mich ist und das ist gut so.
Meine Schwester ist genauso glücklich darüber. Olli tut so viel für mich, meine Schwester und meine Familie natürlich auch. Ich hoffe, Olli weiß immer das ich ihn soooooooo gern habe und er vergisst es nicht. Egal wie zickig ich bin. Ich bin ihm gegenüber immer noch etwas schüchtern. Aber er wird es mir wohl verzeihen
Meine Schwester und ich streiten uns natürlich auch mal. Und das tut mir immer leid, doch wir vertragen uns ja auch immer. Ich liebe meine Schwester und sie mich, da muss man sich eben auch mal streiten.
Oft, wenn ich bei beiden geschlafen habe, bin ich richtig komisch. Dann vermisse ich sie beide. Komisch. Aber ich weiß ja, dass ich sie habe und sie immer für mich da sind. Meine Familie zeigt mir immer wieder wie stolz ich auf sie sein kann und das sie hinter mir stehen.
Cux
Aber dann war da ja auch noch Cux. Meine Mum bekam zu Weihnachten eine Woche Cux geschenkt. Natürlich sollte ich auch mit kommen. Und zur Überraschung meiner Mutter und mir, kamen Olli und Mel auch mit. Das freute mich natürlich noch am meisten. Aber das wunderte eigentlich niemanden, denn alle wussten ja wie gern ich Olli habe.
Am Freitag wurde ich dann direkt nach der Schule abgeholt. Am späten Nachmittag kamen wir in Cux an. Die Fahrt selbst war total gut. Ich hatte ab und zu etwas gedöst, doch den größten Teil der Fahrt war ich wach.
Als wir endlich in Cux waren, hielten wir erst an einem Supermarkt, der eh auf dem Weg lag. Da alle wussten, wie schnell und viel ich trinke und wir nicht die teuren Getränke vom Hotel bezahlen wollten, kauften wir schon mal ein paar. Wir waren ja "nur" knapp 3 Tage in Cux.
Als wir im Hotel ankamen, holten wir erst unsere Zimmerschlüssel und gingen dann auf die zwei Doppelzimmer. Abends gab es dann ein super leckeres Essen. Später machten wir dann ein paar Spiele. Der Abend war super lustig, ging bloß viel zu schnell vorbei.
Am nächsten Tag gab es wieder lecker Frühstück und wir besprachen, was wir mit dem Tag so machen wollten. Ich brauchte noch ein Geschenk für meine Freundin. Meine Mum und mein Sternchen wollten aber unbedingt am Strand spazieren gehen. Olli und ich entschieden in die Stadt zu fahren und nach einem Geschenk Ausschau zu halten. Ich freute mich natürlich, wieder ein paar Minuten, die ich mit Olli verbringen konnte .
Die Zeit verging aber wieder mal ziemlich schnell und meine Schwester rief uns schon über Handy an, weil wir so lang unterwegs waren. Wir hatten aber immer noch kein Geschenk und so machten wir einen Treffpunkt aus.
Ich entdeckte in einem Geschäft den kleinen blauen Elefanten, von der Sendung mit der Maus. Kurzerhand schenkte ihn mir Olli und ich war super happy.
Als wir uns dann an dem vereinbartem Geschäft trafen, hatte ich zwar den blauen Elefanten und viel Zeit mit Olli verbracht, nur leider immer noch kein Geschenk für meine Freundin. In dem Geschäft fand ich dann allerdings eine Kleinigkeit. Meine Schwester bekam von Olli eine kleine Robbe und ich von meiner Mum ebenfalls.
Meine Mum und meine Schwester liefen dann auch wieder zum Hotel, Olli und ich immer noch zu faul, fuhren wieder.
Im Hotel unterhielten Olli und ich uns noch ein wenig, mit Olli konnte und kann man nämlich ganz tolle Gespräche führen. Dann kamen auch bald die beiden Mädels und so aßen wir zusammen ein Stück Kuchen und tranken lecker Kaffee.
Zum Abendessen gingen wir in ein Restaurant. Olli und ich fuhren natürlich wieder dort hin im Gegensatz zu meiner Schwester und meiner Mutter.
Das Essen war richtig lecker und meine Mum und Mel hatten ihren Spaß dabei Olli und mich aufzuziehen, weil wir ja immer Auto gefahren sind. Doch da es nur Spaß war nahmen wir es auch mit Humor.
Wieder im Hotel gingen wir wieder in die Zimmer und trafen uns später noch um etwas zu spielen. Diesmal aber nicht so lang, wir mussten ja am nächsten Tag wieder zurück. Ich fand den Abend viel zu kurz, aber wenn Olli und meine Schwester dabei waren und wir alle vier mal wieder so richtig Spaß haben, war der Abend eh zu kurz.
Am nächsten Morgen, war ich richtig traurig. Wir mussten wieder nach Hause und das fand ich blöd. Aber eigentlich war ich froh, dass ich so etwas überhaupt machen konnte. Nicht jeder hat so eine nette Familie. Trotzdem dachte ich noch oft an Cux zurück und bekam dabei "Mella-Olli-Weh". Aber irgendwann verging auch das. Mir wurde einfach bewusst, dass die beiden immer da sind und ich sicher mal wieder bei den beiden schlafen könnte. Und Telefone gabs ja auch noch!
-Olli ist wichtig für mich-
So wurde Olli eine wichtige Person in meinem Leben. Ich kann mit ihm über alles reden. Ich habe ein unendlich großen Vertrauen zu ihm und er zu mir, denk ich mal. Ich weiß auf jedenfall, dass ich ihm alles anvertrauen kann und auch würde. Deswegen hatte ich auch nach Cux so Probleme ohne meine Schwester und Olli zu sein. Weil ich einfach zu sehr an den beiden hänge. Doch das hat sich jetzt auch gelegt. Ich kann die beiden ja notfalls immer noch anrufen.
-Ich dachte ich verliere meine Schwester-
Doch nicht nur Olli ist wichtig für mich. Natürlich auch meine Schwester um die es hier ja auch eigentlich gehen soll. Es gab mal so eine Zeit, da war sie immer Eifersüchtig. So nach dem Motto: Ich habe Olli mehr lieb als sie. Sie meinte das wohl auch nicht immer so ernst, aber mir tat es einfach weh. Da schrieb ich ihr einfach einen Brief und nun sagt sie so etwas nicht mehr.
Ebenfalls gab es mal eine Zeit, wo ich dachte, meine Schwester und ich würden uns na ja, auseinander leben. Da war sie noch nicht mit Olli zusammen und arbeitete im Rathaus. Da es ja in der Stadt ist holte bzw. besuchte ich sie da öfter in ihrer Mittagspause und wir schlenderten durch die Stadt. In dieser Zeit wusste ich einfach nicht was ich mit ihr reden sollte und das machte mich ziemlich traurig. Ich hatte Angst meine Schwester zu verlieren und das wollte ich ja nicht.
Ich erzählte meiner Mutter davon und sie beruhigte mich. Das würde so weit nicht kommen, dafür hingen Mel und ich zu sehr aneinander. Und wie man ja heute sieht, ist es nicht so weit gekommen. Diese Phase ging auch ziemlich schnell vorbei. Und nun kann ich gar nicht aufhören meiner Schwester zu erzählen, was so passiert ist. So können sich die Zeiten ändern. Doch über diese Änderung bin ich froh!!!
Heute gehe ich sogar manchmal mit meiner Schwester wieder auf Partys. Wenn ich bei Mel und Olli schlafe sind sie meist auch auf Partys eingeladen und meine Schwester schleppt mich immer schön mit. Bis auf einen Partygast, den ich im Betrunkenen Zustand nicht so ab kann ist das auch eigentlich immer lustig. Und wer weiß, vielleicht beschützt Olli mich ja irgendwann vor diesem Partygast *g*.
Ich bin einfach froh, dass ich meine Schwester habe. Man könnte jetzt natürlich sagen, dass diese Geschichte sich mehr um Olli als um Mel dreht. Doch ich denke das was ich über Olli geschrieben habe, geht auch meine Schwester etwas an. Schließlich muss sie mit ihm zusammenleben und sie will ja auch, dass ich mich mit ihrem Freund verstehe. Das hat sie wohl auch geschafft, denn Olli und mich verbindet nun ebenfalls ein ganz dickes Freundschaftsband. Genau wie bei meiner Schwester und mir, wird es auch hier schwer sein, dieses Band zu zerstören. Olli kann mir immer gute Tipps geben, sei es bezüglich meiner Page oder meinen Geschichten. Außerdem korrigiert er schön meine Geschichten und sagt mir, was ich besser machen kann. Ich find ihn einfach klasse!
Aber meine Schwester ist genauso super. Sie ist mein Vorbild und das schon ziemlich lange. Ich liebe sie so wie sie ist. Auch wenn sie manchmal etwas na ja, komisch ist. Dann meckert sie an irgendwas rum, aber da weiß man dann: Mel ist Urlaubsreif.
Olli und meine Schwester ergänzen sich gut. So jemanden habe ich mir schon immer für meine Schwester gewünscht und nun hat sie ihn gefunden!!
Ich hoffe das die beiden noch lange zusammen bleiben. Das mit Manfred hab ich ihr verziehen. So eine Geschmacksverirrung kann ich ihr gerade noch verzeihen, aber auch nur einmal .
Ich liebe meine Familie wozu eben auch Olli gehört. (Und zwar schon lange).
Kommentare
KENNST MICH NICHT schrieb am 2010-12-26 00:11:50:
Hallo du.
Ich fand die Geschichte total cool und interessant, okee sie ist etwas lang und man braucht echt ne überwindung es durchzulesen aber ich fand's echt klasse.
Und es ist immer noch besser als andere die iwelche *** Geschichten eerzählen die eh nicht realistisch sind oder so...
Und von wegen die Jugend von heute ist nicht kreativ! Soll sie etwa eine Se*geschichte erzählen?
Dann würdet ihr alle sagen das das eh nicht stimmt!
Entscheidet euch Leute!
Also Süße,
Mach weiter so!
LG Caro
J.B@Tiger2001.de schrieb:
Supi
sos@hil.fe schrieb:
Vom "Nachwuchs" ist eben absolut gar nichts Kreatives oder Anspruchsvolles zu erwarten. Warum hab ich diesen primitiven Schwachsinn eigentlich überhaupt gelesen?! In solch kranken Kinderköpfen steckt wohl ein Big Mac anstelle von Hirnmasse.
DominikSchulz18@aol.com schrieb:
Na ja für die Autorin sicher sehr spannend, aber für Aussenstehende eher ermüdent.
leider vergessen, Feffer schrieb:
Das ist eine wirklich sehr ehrliche Geschichte und zum teil auch ziemlich interessant, ABER ich finde, dass kurzgeschichten schon ETWAS mit Fantasie zu tun haben sollte. Keine Biografien bitte
krause62@aol.com schrieb:
Langsam aber sicher überzeugt mich die Pisastudie - armes Deutschland!
kat@strop.he schrieb:
Sowas Zurückgebliebenes kann doch nicht ernsthaft Mitglied unserer Gesellschaft sein!?!?!?!?!
hab keine schrieb:
ich finde deine geschichte gut
und die übrigen,die was anderes behaupten,soll erst mal beweißen,dass sie besser sind!
halt die ohren steif!!!
crazy_schnegge@yahoo.de schrieb:
hey tiger...
ich habe diese geschichte schon 100mal gelesen =) ich hoffe kennst mich noch Kirche1...wenn du dass liest schreib mir bitte ne e-mailö *anfleh*
und ich finde die geschichte sehr interessant... =)
cute_fault@yahoo.de schrieb:
Tut mir leid, aber Biographien find ich hier nich okay, wenn sie total einfalllos hingeschmiert werden...
spinnethekla@web.de schrieb:
kinderschwachsinn, tagebucheinträge sind meist wertlose literaturversuche!
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