Meine Welt
von
Shaya
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Der Wind fegt ins Zimmer, weht den orangen Vorhang hin und her. Ich sitze vor dem Computer und schliesse die Augen. Ich denke an Alice im Wunderland, an sprechende Teekannen und Häuser die größer und kleiner werden können. Ich mache die Augen auf und nichts bewegt sich. Ich sehe rauf zur Decke, ich blicke nach rechts und nach links, ich sehe auf den Boden aber doch sehe ich nichts. Ich mache meine Augen zu und sehe plötzlich wieder. Der Zirkus ist da, aus dem Zelt taucht ein Clown auf und hinter ihm Elefanten mit Hüten auf dem Kopf. In meinen Gedanken gehe ich weiter, schaue mich um und stosse dabei auf ein Karussel mit wunderschönen Pferden die sich die ganze Zeit im Kreis drehen. Aufeinmal sehe ich dahinter etwas funkeln, ich bin neugierig geworden und möchte rausfinden was es ist. Dieses Funkeln fasziniert mich, es zieht mich magisch an. Ich stehe vor dem Zelt bei dem ich gleich meine Neugierde befriedigen werde. Es ist bunt und sieht sehr klein aus, ich bezweifle das ich rein passe. Ein Fuss nach dem anderen sage ich mir selbst und schiebe den Zeltvorhang zur Seite. Etwas irritiert stelle ich fest das es hunderte von Spiegeln sind, in jeglicher Form und Größe. Sogleich denke ich mir wie das hier reinpasst in dieses kleine Zelt. Ich schaue nicht gerne in einen Spiegel und will kehrt machen als ich plötzlich Stimmen höre. Ein Fiepen dringt an mein Ohr, ich höre glückliches Lachen, ich höre leise summende Gesänge. Ich schaue in den Spiegel neben mir und sehe kleine Feen. Sie lachen mich an, winken mir zu und sie sehen so glücklich aus. Im Hintergrund sehe ich einen wunderschönen fast wie gezeichneten blauen Himmel, Bäume so alt und doch so eindrucksvoll die aussehen als könnten sie mir Geschichten erzählen. Nun bemerke ich das jeder dieser Spiegel etwas anderes zeigt. Ich sehe in den nächsten hinein und bin begeistert. In diesem Spiegel sehe ich einen dunklen Himmel, stürmisches Gewitter, Donner und Blitze und ich erkenne noch etwas; Drachen! Die Schönheit von dieses Wesen in Worte zu fassen ist unmöglich. Anmutig fliegt der Drache seinen Weg, er spannt seine Flügel und lässt Feuer aus seinem Rachen speien. Er setzt zu einem Landeflug an und nun erkenne ich wo er hin will. Kaum angekommen, senkt der Drache demütig seinen Kopf zur Erde und elfengleich schwingt sich diese Frau auf den Rücken dieses gewaltigen Drachen. Ich trete etwas näher zu dem Spiegel ran und sehe das diese Frau schon viel miterleben hat müssen. Auf ihrem Rücken sehe ich einen Bogen, Köcher und ein Schwert. Sie sieht so zerbrechlich aus als das sie das alles alleine tragen könnte. Aber der Schein trügt, sieht man in ihre Augen erkennt man ihre Stärke. Sie sieht mich an, und mir scheint als würde sie nicken, gibt ihren Drachen ein Kommando und fliegt davon. Ich mache die Augen wieder auf.. und würde sie am liebsten gleich wieder schliessen..
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Kommentare
Shaya schrieb am 2007-03-21 14:37:32:
Danke für eure netten Worte. :)
@Sturmkind: Natürlich bin ich nicht böse, ich habe ja schon darauf gewartet Kritik zu lesen damit ich weiss was ich besser machen kann. Hoffe das gelingt mir bei den nächsten Geschichten. =)
Lucia schrieb am 2007-03-15 21:17:33:
Eine wunderschöne Welt, die du da aufbaust! Jaja, Träumen ist was Schönes ...
Deine Geschichte (bzw. dein Text) ist wirklich schön geworden, eine Darstellung des sich aus dem öden Alltag Wegträumens - und zwar eine gut gelungene! Weiter so! ^^
So long, Lucia
batmans_adresse@web.de schrieb am 2007-03-14 14:51:02:
Find' ich ganz gut. Ich glaube es geht jedem mal so, dass er in einen Tagtraum verfällt aus dem man nicht mehr aufwachen möchte.
Zugegeben, der hier beschriebene ist ein wenig eigen. *g*
greek_lover_69@hotmail.com schrieb am 2007-03-13 00:18:07:
schöne geschichte hat mir echt gefallen...
Sturmkind schrieb am 2007-03-10 09:56:12:
Huhu!
Ich habe deine Geschichte gerade gelesen und eigentlich hat sie mir gefallen. Hat sich schön flüssig lesen lassen, war aber leider ohne jegliche Spannung und Emotion. Du schreibst einfach nur zielstrebig aus der Erzählerform, was auf die Dauer recht langweilig werden kann. Hier jetzt nicht, weil der Text ja keine 5 Seiten lang ist.
Ich hoffe, du bist mir nicht böse, schließlich schreiben wir ja alle hier, weil wir auch Meinungen hören wollen. Und du kannst schreiben, das merkt man. Du könntest nur etwas mehr Wert darauf legen, Spannung, Höhen und Tiefen in den Text einzubauen. :-)
Liebe Grüße
Sturmkind
Shaya schrieb am 2007-03-09 10:18:13:
Ich warte schon neugierig auf Kommentare von euch! Die Geschichte stand in 10min, ich hab einfach die Augen geschlossen und das aufgeschrieben woran ich dachte. Wie ihr merkt hab ich mich dabei von Filmen wie Eragorn, Peter Pan, Alice i.W inspirieren lassen. Also Fantasy eben.. schreibt mir eure Meinungen dazu! :)
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