Meine dunkle Liebe (Sei mein Exorzist)
von
Private Suicide
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Ich bin gefangen in dem goldenen Käfig, den ich einst für dich gebaut habe. Ich wollte dich benutzen; dich manipulieren! Du warst nur eine neue Herausforderung! Eine Interessante; das soll man dir lassen. Doch du hast nicht mit dir Spielen lassen:
Die Marionette, deren Fäden sich in mein Fleisch geschnitten haben, hat die Kontrolle übernommen. Nun bin ich die Puppe in der Hand des Meisters. Du lässt mich verdursten. Fesselst meinen Körper. Nagelst ihn an die Wand. Doch du weißt, du verdammtes Miststück weißt, dass ich es brauche. Ich hasse dich. Ich liebe dich. Ich verachte mich dafür! Du bist sicher dass, das Spielzeug in deinen Händen sich unter deinem Blick windet. Die Kontrolle, welcher ich mich bei deinen Worten richte, ist zu hart für mich. Höre endlich auf mich zu verachten. Ich bin geboren um mich zu unterwerfen. Ich bin ein Sklave und doch bin ich die Herrin. Je weiter du denkst mich zu besitzen, desto reiner und freier wird mein Geist. Ich kaue auf Apfelkernen, welche von feuchter Kälte anfangen haben zu schimmeln.
Bitte, sei mein Exorzist. Befreie mich vom Dämon meiner vergangenen Illusion. Kreuzige mich. Bitte, töte das ab, was mich belastet. Nehme das Weihwasser, das durchnässt ist mit Tränen der Leidenden. Küss mich auf die vertrockneten Lippen. Schmecke Blut. Mein Blut!
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Kommentare
Wolfmoon schrieb am 2007-04-25 20:09:00:
Ich finde deine Story sehr Interessant und sie ist dir super gut gelungen
Ich finde auch das du deine Gefühle gut eingebracht hast.
Lia schrieb am 2007-02-12 15:41:49:
Danke...das hat mir wirklich sehr geholfen...ich versuch sehr auf meine Sprache zu achten...klappt nicht immer.
till-andreas@gmx.net schrieb am 2007-02-10 12:57:26:
Eine beeindruckende SM-Story! Sehr dicht, sehr viel Impact durch spannende Wortwahl und schnelle Abfolge sehr kurzer Sätze. Die Tatsache, dass in der SM-Beziehung der/die Sub die eigentliche Person ist, die das Sagen hat, wird gut dargestellt. Nicht ganz stimmig ist dann aus meiner Sicht der Satz: "Höre auf, mich zu verachten", ist doch die Verachtung Teil des Spiels. Oder?
Ein paar kleinere Korrekturhinweise gestatte ich mir:
# der geduzte Imperativ von nehmen heißt nimm (vorletzte Zeile), ein Fehler, den man heute überall sieht, trotzdem ein Fehler.
# "die Kontrolle, welcher ich mich bei deinen Worten richte ..." Da hast du den Satz anders beendet, als du ihn angefangen hast, so geht er nicht auf.
Ich hoffe, du kannst die Tipps annehmen und deine interessante Schreibe weiter entwickeln.
Till
Lia schrieb am 2007-02-09 21:32:26:
Tjaaaa...Muahahahaha...is eh für meinen Jonas geschrieben worden. Egal was andere denken. Ich liebe ihn....
Trotzem danke LIA
nea schrieb am 2007-02-08 16:08:25:
Eine echt super Arbeit! Die fesselnden Worte!
Franzi schrieb am 2007-02-07 13:13:42:
hm...schwer was zu deiner story zu sagen...auf der einen seite mag ich sie, auf der anderen seite is se schon ein bisschen komisch...den schluss mit dem blut find ich nich so gut, aba sonst denk ich ist deine story recht gelungen!! lg
little Bella schrieb am 2007-02-05 19:22:52:
auf eine abgefahren, verrückte Weise echt gut.
melina@meludwig.de schrieb am 2007-02-03 21:56:56:
ich finds super, genau sowas gefällt mir!!!
Schade das ich nicht so gut schreiben kann....
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