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Kategorien > Kinder Geschichten > Fantasiereisen

Melina

von Certeinth

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Ein kleines Mädchen spielt mit anderen Kindern im Kindergarten mit Puppen. Da schreit plötzlich ein Mädchen auf, sie ist von der Spielhütte gefallen. Das kleine Mädchen, Melina, rennt zu ihr. Da kommt auch schon die Kindergärtnerin, welche durch ihr Geschrei aufgeschreckt wurde. „Alles in Ordnung, Nina? Hast du dir auch nicht wehgetan?“ Als Nina den Kopf schüttelt, nimmt die Kindergärtnerin, Mrs. Jude, ihre Hand und führt sie zu ihrem Pult. Dort kümmert sie sich um Nina.
Melina unterdessen hat aufgehört, mit den Puppen zu spielen und sitzt jetzt auf dem Turm des Spielhauses. Dort denkt sie über ihren Traum nach. Man muss natürlich wissen, dass sie ein sehr gescheites Kind ist, die schon jetzt sehr gerne liest und schreibt, obwohl sie noch sehr viele Fehler macht. Die Kindergärtnerin findet es immer sehr amüsant, wenn Melina mit einer neuen Geschichte auftaucht, die sehr originell ist, doch von Schreibfehlern übersäht ist. Einmal hatte sie eine Geschichte abgegeben, wegen der sich Mrs. Jude sehr erschreckt hat und sie deswegen Melinas Eltern in die Schule gerufen hat.
Nun denkt sie eben über ihren Traum nach. Darin ist sie in eine tiefe Grube gefallen. Als sie wieder aufgewachen war, lag sie auf einer Wiese und überall flogen kleine Elfen um die Blumen herum. Sie hatte sich die Augen gerieben vor Erstaunung. Dann tauchte ein Gesicht vor ihr auf und schaute sie komisch an. Sie sah ihn an und erkannte ihn, es war ein kleiner Zwerg. „Hallo, kleines Fräulein. Was machst du denn hier?“ Darauf war sie so verblüfft gewesen, dass sie geschrieen hatte. Darauf hatte sie eine Stimme gehört, die „wach auf, Melina“ gerufen hatte. Darauf war sie auch aufgewachen und dann hatte sie das Gesicht ihrer Mutter gesehen.
„Melina! Spielen wir zusammen mit den Puppen?“ Melina schaut hinunter und sieht ihrer Kameradin Susi. „Okay! Warte, ich komme herunter!“ Darauf springt Melina vom Turm herunter und landet sicher auf dem Boden. „Komm Susi, spielen wir!“ – Da war es wieder, das kleine Mädchen. Nicht viele wissen von dem schlauen und aufgeweckten Kind in ihr.

Als es um drei Uhr klingelt, zieht sich Melina selbstständig ihre Schuhe und ihren Mantel an, verabschiedet sich von der Kindergärtnerin und geht dann alleine nach Hause. Auf dem Weg knistert es aber plötzlich in einem Busch. „Was ist denn das?“ Schnell läuft sie auf den Busch zu. Da sieht sie sofort ein kleines Kätzchen, dass gerade davonrennt. Sie liebt kleine Kätzchen und rennt ihm deshalb schnell hinterher. Sie kommt immer weiter in ein Wäldchen hinein.
Als sie das kleine Kätzchen endlich auf dem Arm hat, dreht sie sich um und erschreckt. Alles um sie herum ist dunkel und sie weiss nicht, wo sie ist. Sofort ruft sie so laut sie kann um Hilfe, doch nichts als ein Echo kommt zurück. Sie setzt sich auf das feuchte Moos auf dem kalten Waldboden. Sie bekommt Angst und drückt das Kätzchen ganz fest an sich. Dabei streichelt sie es und wird deswegen immer ruhiger. Langsam fallen ihr die Augen zu und sie schläft auf dem kalten Moosboden ein.

Auf einmal schreckt sie hoch, sie hat ein Geräusch gehört. Sie steht auf, als plötzlich ein Schatten durch den Wald auf sie zukommt. Sie läuft rückwärts, ohne dass sie auf den Weg schaut. Deshalb sieht sie die Wurzel nicht und fällt mit einem Aufschrei in ein tiefes Loch.
Als sie zu sich kommt, riecht sie einen starken Duft von Blumen. Sie schlägt die Augen auf und sieht eine Blumenwiese. Auf praktisch allen Blumen sitzen kleine Elfen, die sich sonnen. Melina traut ihren Augen nicht. Als dann noch ein runzelndes Gesicht vor ihr auftaucht, ist sie noch mehr erstaunt. Ihre Augen werden noch grösser und ihr Mund ist weit offen. „Hallo, kleines Fräulein. Was machst du denn auf der Zauberwiese? Wie hast du überhaupt den Weg hier her gefunden?“ Melina erschrickt, erkennt das Gesicht des Zwerges und schreit so laut, dass es die ganze Wiese hört. Denn auf einmal fliegen ganz viele Elfen auf sie zu. Ein kleine grüne Elfe schreit ihn an. „Hast du eigentlich nichts besseres zu tun, als diesem kleinen Mädchen Angst zu machen? Sie ist plötzlich vom Himmel gefallen und ist jetzt erst wieder aufgewacht!“ Sie streckt ihm die Zunge heraus und dreht sich dann zu Melina um. „Also, hallo Menschenmädchen. Willkommen auf der Zauberwiese! Ich bin Lia, die Schwester der Elfenkönigin der Zauberwiese. Und wie heisst du?“ Lia schaut sie mit besorgtem Blick an. „Ich bin Melina! Was mache ich hier?“ sagt sie etwas ängstlich. Lia sah sie besorgt an. „Ich weiss auch nicht, was du hier machst! Wie bist du überhaupt hierher gekommen?“ Melina blickte ängstlich zum Zwerg hinüber. Dann antwortete sie: „Ich habe mich im Wald verlaufen, als ich dem Kätzchen nachrannte. Dann bin ich eingeschlafen. Als ich wieder aufwachte, kam ein Schatten auf mich zu und ich fiel in ein Loch. Als ich wieder aufgewacht bin, war ich hier!“ Lia sieht sie mitleidvoll an. „Komm, ich bringe dich zu meiner Schwester. Sie wird sicher wissen, wie du wieder zurück kannst.“
Melina steht auf und geht hinter Lia her. Diese führt sie zu einem Baum, auf dem hoch oben ein Haus steht. Die Elfen fliegen hoch, während Melina hochklettern muss. Oben wartet eine Elfe, die ein goldenes Kleid trägt und auf einer grossen Sonnenblume sitzt. „Hallo Melina, ich bin Fiona, die Königin der Elfen. Du suchst einen Weg zurück? Den weiss ich, doch er ist weit. Du kannst nicht einfach wieder in den Himmel hinauffliegen und dann denken in den Tunnel zurück zu fliegen. Du musst in das ferne Gebirge Zyndron. Dort lebt ein alter Weiser, der dir den Weg öffnen kann.“ Melina schaute schüchtern zu der kleinen Elfekönigin. „Vielen Dank, aber könnt ihr mir sagen, wo das Gebirge Zyndron ist? Ich kenne mich nicht aus in diesem Land!“ Die Königin lächelt. „Ich werde dir meine Schwester Lia und ihre Freundin Jila mitschicken. Sie kennen sich perfekt aus in diesem Land. Leg dich nun schlafen, wenn du möchtest! Es ist ein langer Weg und du bist sicher erschöpft. Morgen früh werde ich dich wecken und dann kannst du ausgeruht mit den Beiden reisen.“ Melina konnte nicht erwidern, denn sobald die Königin ausgesprochen hatte, war sie eingeschlafen.

Am nächsten Morgen weckte die Königin Melina wie versprochen. Sie durfte etwas essen und bekam dann einen Beutel voll Nahrung für die Reise. Melina bedankte sich recht herzlich bei der Königin und brach dann auf.
Als die Sonne hoch am Himmel stand, machten sie eine Pause. Die beiden Elfen suchen sich eine Quelle, denn sie brauchen nur Wasser und Blumen zum überleben. Melina packt ihren Beutel aus und isst aber nur wenig. Als sie sich kurz ausgeruht haben, gehen sie weiter.
Ganze drei mal müssen sie draussen schlafen, bis sie endlich am Fusse des Gebirges Zyndron stehen. „Meine Schwester sagte, wir müssen zum alten Weisen. Das bedeutet wir müssen nach Süden. Der alte Weise wohnt in der südlichgelegensten Höhle des ganzen Gebirges Zyndron. Also los!“ So marschieren die Drei den Berg hinauf, immer nach Süden. Als es zu dämmern beginnt,

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Kommentare

Susanne schrieb am 2009-06-26 20:37:57:
Whow, schöne Geschichte, danke dafür, hat richtig Spass gemacht, sie zu lesen.
Gibts da ne Fortsetzung? Würd ich mir glatt kaufen....
Wünsche dir noch viele gute Ideen und mir noch viele davon lesen zu können.
Melina schrieb am 2009-05-15 15:40:00:
Das ist echt super!!!
Ich freue mich doch sehr die Story zu lesen!
prima weiter so!!!!

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