Merkwürdige Geräusche
von
Janina G.
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Merkwürdige Geräusche
Janina ging einsam durch die Gassen.Es war schon dunkel und sie war auf dem Weg nach Hause.In der Bar hatte sie viel Spaß mit ihren Freundinnen gehabt,doch die anderen wollten noch länger bleiben.Janina konnte nicht,denn sie musste am nächsten Tag früh aufstehen.Während sie die Gassen entlangschlenderte,hörte sie kein Geräusch,bis auf das Rascheln der Bäume.Auf einmal jedoch hörte sie ein leises Knacken hinter sich und ihr Unterbewusstsein sagte ihr,dass jemand hinter ihr war.Also blieb sie unter dem hellen Schein einer Straßenlaterne stehen und drehte sich langsam um.Doch hinter ihr war nichts."Hallo?",rief sie."Ist da jemand?"Niemand antwortete,doch sie hatte auch nichts anderes erwartet.Sie drehte sich wieder um und ging langsam weiter.Diesmal jedoch mit dem Vorsatz Augen und Ohren offen zu halten.Sie hörte den ganzen langen Weg nichts mehr-bis zu ihrem Zuhause.Als sie gerade den Schlüssel in das Schlüsselloch stecken wollte,hörte sie ein merkwürdiges Geräusch.Es hörte sich an wie ein wütendes,bedrohliches Knurren.Schliesslich bekam Janina es mit der Angst zu tun.Schnell schloss sie die Tür auf und verschwand im dunklem Hausflur.Doch nun hatte sie Pech-der Lichtschalter funktionierte nicht.Also musste sie sie sich durch den dunklen Hausflur tasten.Als sie schliesslich am oberen Treppenabsatz angekommen war,hörte sie wieder dieses merkwürdige Knurren.Wie konnte dieses Ding(was auch immer es war) reingekommen sein? Sie hatte doch eindeutig die Tür verschlossen! Da fiel ihr Blick(wenn sie überhaupt noch was erkennen konnte in der Dunkelheit)auf die Kellertür.Ihr fiel ein,dass der Hinterausgang immer offen stand.Diesmal wurde aus ihrer Angst Panik.So schnell sie konnte raste sie die Treppen hoch bis zu ihrer Wohnungstür.Als sie mit zitternden Händen versuchte,die Tür aufzuschließen,hörte sie ein merkwürdiges Schlurfen.Als ob jemand mit scharfen Krallen über den eisigen Flurboden schleifen würde.Als es ihr endlich gelungen war,in die Wohnung zu kommen,schlug sie schnell die Tür zu und machte alle Lichter an.Sie konnte einfach immer noch nicht begreifen,was ihr eben passiert war.Sie griff zum Telefon und wählte die Nummer ihrer besten Freundin."Hallo?",fragte diese mit müder Stimme."Hi Jenny,ich bins,Janina.!" "Janina?Wieso rufst du mich denn mitten in der Nacht an?". Ihre Stimme klang etwas verärgert."Tut mir wirklich Leid,aber mir ist etwas schreckliches passiert!Ich war mit ein paar Freundinnen in der Bar,aber ich musste früher nach Hause als die anderen.Als ich dann schliesslich.......". Janina erzählte bis ins kleinste Detail,bis ihr nichts mehr einfiel." Bist du dir sicher mit den Geräuschen?? Ich meine,das kannst du dir ja auch eingebildet haben.Die Dunkelheit kann einem schon mal einen Streich spielen.",sagte Jenny ungläubig nach einer Weile."Was?? Glaubst du mir etwa nicht?",Janina konnte nicht fassen,dass ihre beste freundin ihr so misstraute."Nein,nein.Versteh mich nicht falsch!Ich glaub dir schon,es ist nur....das ist alles so merkwürdig...." "Ja das weiß ich auch das das merkwürdig ist!",sagte Janina empört."Aber weißt du was? Überzeug dich doch selbst und komm vorbei.",Janina war sehr übereifrig,das merkte sie selbst."Was?Um diese Uhrzeit?Ich glaub nicht dass das so eine gute Idee ist,Janina......aber na schön,sonst würdest du mich die ganze zeit nur nerven...",sagte Jenny nach einem langem Zögern."Ok dann bis gleich". Janina legte auf und schaltete den Fernseher ein.Es kam ein Bericht über eine völlig verunstaltete Leiche,die in einer leeren Gasse gefunden wurde.Janina fiel ein Schauer über dem Rücken.Wenn dieses Ding,was den Menschen umgebracht hatte,genau das Ding war das auf sie gelauert hatte........Sie durfte sich das gar nicht vorstellen,dann überkam sie sofort eine große Welle von Panik.Schnell lauschte sie an der Haustür,aber es war nichts zu hören.Das beruhigte sie etwas.Sie wartete noch 3 Stunden auf ihre Freundin,doch Jenny kam nie an.Janina traute sich kaum schlafen zu gehen,weil sie immer die Angst hatte,dass dieses Ding in ihrer Wohnung auf sie lauern würde.Sie hatte es schliesslich geschafft und am Morgen als sie aufwachte,war ihr auch schon ganz anders zumute.Sie fühlte sich wie an einem ganz normalen Tag und hatte diese merkwürdige Nacht halbwegs abgeschüttelt.Doch ein Bericht im Radio holte sie schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.Sie musste mit einem sehr dicken Kloß im Hals sich folgenden Bericht anhören:"Am morgen hat ein Passant in der Nähe der Steinstraße eine völlig hingerichtete Leiche gefunden.Daraufhin hat er sofort die Polizei verständigt.Es handelt sich hierbei um eine Frau namens Jenny Miller,eine junge Frau im Ater von 20 Jahren.Die Todesursache ist noch nicht bekannt.Wir werden im Laufe des Tages weiter darüber berichten."
Janina konnte nicht fassen,was Sie da gerade gehört hattte.Ihre allerbeste Freundin Jenny,ein Opfer dieses mysteriösen Ding,das scheinbar alles zu zerfleischen begann,das auch nur in seine Nähe kam!Janina sank in die Knie und begann fürchterlich zu weinen.Sie machte sich schreckliche Vorwürfe.Hätte sie doch bloß nicht ihre Freundin zu ihr geschickt! Doch auf einmal wandelte sich ihre Trauer in Wut um.Sie schwor an diesem Ding Rache zu nehmen,koste es,was es wolle!
Fortsetzung folgt
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Kommentare
doyce schrieb am 2007-09-07 19:39:24:
hi janina,
ich finde du hast talent, auch wenn manche sachen an deiner geschichte noch nicht so gelungen sind( z.b. solltest
du nicht so schreiben:
Als sie gerade den Schlüssel in das Schlüsselloch stecken wollte,hörte sie ein merkwürdiges Geräusch.Es hörte sich an wie ein wütendes,bedrohliches Knurren.Schliesslich bekam Janina es mit der Angst zu tun
sondern eher so:
Sie wollte gerade den Schlüssel im Schlüsselloch umdrehen, da hörte sie etwas. Es war ein merkwürdiges
Geräusch, irgendwie ein wütendes, bedrohliches ....Knurren. Janina erstarrte vor Angst.
...und so weiter.
Außerdem ist es teilweise etwas komisch, wenn sie mitten i in der nacht hre freundin zu sich bittet und die (zwar nach zögern) aber trotzdem relativ schnell so ma eben zusagt.
Trotzdem, meine Geschichten mit 12 waren nicht halbwegs so gut, interressant und spannend. Du hast Talent, SCHREIB UNBEDINGT WEITER!
Leányka schrieb am 2006-07-18 19:36:23:
Das Ende finde ich gar nicht mal so schlecht, jedoch solltest du wirklich etwas mehr auf die Gefühle eingehen und mehr auf die Wortwahl achten. Also bevor man zweimal ,,hören" verwendet vielleicht auch an ,,wahrnehmen" und so denken, dass nicht zu viele Wiederholungen auftauchen. Die Idee ist recht interessant, auch wenn es nicht wirklich was Neues ist. Nicht aufgeben immer weiter schreiben ;-)
(Das war konstruktive Kritik und nicht böse gemeint)
lieben Gruß,
Leányka
Wäre schön, wenn du auch mal bei meinen Geschichten gucken würdest ;-)
Heather schrieb am 2006-07-18 17:08:57:
An und für sich nicht schlecht.... aber irgendwie fehlt mir noch die Spannung darin. Irgendwie hast du das so erzählt, dass du immer nacheinander die Dinge abgehakt hast. Also warum bist du nicht mal etwas mehr auf ihre Gefühle eingegangen und vorallem finde ich das Ende etwas unlogisch (Auch wenn es noch ne Fortsetzung gibt) ich meine, wie würde sich wohl ein Mädchen fühlen, die gerade durchs Fernsehen herausfinden musste, dass ihre beste Freundin Tot ist??? Hat sie etwa keine Gefühle und geht es ihr plötzlich nur noch darum, das ,,MONSTER" zu stellen.... Tut mir Leid, aber vielleicht solltest du die Geschichte noch ein bisschen ausbauen. Für den Anfang ist sie aber echt nicht schlecht geworden, als ich mit dem Schreiben angefangen habe kam auch erst mal nicht soviel bei raus. Viel Glück bei der Fortsetzung
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