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Kategorien > Vampire > Fantasy

Mitternacht - 6

von Mary

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6. Kapitel

Falabella konnte Mary unter größten Mühen beruhigen. Als sie am Nachmittag die Schule verließen, war diese immer noch stocksauer. “Erst Blacky, dann dieser Raik und am Schluss dieser aufgeblasene Arsch, der genau weiß das ich keinen blassen Schimmer von diesem Zahlenquatsch habe!!!” fauchte sie wütend. “Beruhig dich, Mary! Ich werde dir helfen. Ich kann es auch einigermaßen.” meinte Falabella mit einer Handbewegung. “Amelie kann das bestimmt auch.” “Ich will diesen Scheiß aber nicht können. Was ich will ist daheim bleiben und Schokolade essen. Und das jeden Tag!!” Falabella sah sich genervt um. Sie erblickte eine große Mädchentraube. Und einen Jungen der geradewegs auf sie zukamen. Falabella beschleunigte einen Schritt, denn sie wusste das das Ärger geben würde. “Los! Gehen wir heim!” drängte sie. “Wieso?” fragte Mary verwirrt. Dann sah sie Raik. Ihr Gesicht verfinsterte sich schlagartig. “Ich werde jetzt gehen. Ich bin genervt.” zischte sie und ging auf die Mauer zu. Falabella seufzte. Raik kam. “Wieso ist sie abgehauen?” Er sah sie enttäuscht an. “Äh.. Ich glaube sie hat schlechte Laune.” “Sag ihr das ich sie gerne ausführen würde.” Er grinste frech und ging. Verwundert sah Falabella ihm nach. ”Falabella!! Gehst du mit in die Stadt?!” June winkte ihr aufgeregt. “Na klar!!” rief sie und rannte zu June.

Als Falabella die Tür zu ihrem Haus aufmachte, kam ihr schon dieser intensive Geruch nach Zimt und Äpfeln entgegen. Sie schmiss die Tasche in irgendeine Ecke und ging schnuppernd in die Küche. Inzwischen war es Abend und daher schon ziemlich dunkel. Schließlich war es Ende Oktober. Aber in letzter Zeit war es warm gewesen für die Jahreszeit. Falabella öffnete die Tür. Mary stand an der Theke und kämpfte mit einem Teigklumpen. Am Tisch standen 10 Kuchen und eine Menge Plätzchen. Blacky saß dort und putzte sich. “Wow. Du hast ja voll den Backanfall. Was machst du mit den ganzen Kuchen und Plätzchen denn?” meinte sie und nahm sich ein Plätzchen das mit der einen Hälfte mit Schokolade bedeckt war. Mary antwortete nicht, sondern zuckte mit den Schultern. “Nicht besonders gesprächig oder immer noch sauer.” “Sauer.” knurrte Mary und schlug den Klumpen platt. “Möchtest du auch heißen Kakao?” “Mir egal.” “Ok, ich mach dir einen. Ich zünde den Kamin auch an.” Eine Handbewegung und das Feuer war entfacht. Den Kakao machte sie selbst. “Heute kommt ein schöner Film. Wollen wir uns den ansehen?” meinte sie lächelnd. Mary sah sie finster an. “Liebesschnulze?” meinte sie dann. “Ja, woher…?” “Ich kenn dich schon länger. Ja, klar wenn du das sehen willst… mir egal. Ich bin müde und will nur noch Frieden…” Falabella lachte. “Frieden? Du? Der beste Witz des Tages!” “Ja wirklich lustig.” “Gehst du morgen mit zur Halloweenparty?” Mary sah sie verwirrt an. “Welche Halloweenparty? Ich weiß nichts von einer Halloweenparty.” “Morgen ist der 31. Oktober und abends in der Turnhalle ist die Party. Gehst du mit? BITTE!!!” “Nein!” Falabella sah sie gekränkt an. “Wenn du mich lieb hast, dann gehst du mit zu der Halloweenparty. Jeder geht da hin. Jeder. Also gehst du?” “Nein.” Die Augen von Falabella füllten sich mit Tränen. “Heulst du jetzt etwa?” Falabella schluchzte laut auf. “Hör auf damit!” Doch Falabella schluchzte noch lauter und die Tränen strömten nur so aus ihren Augen. Mary wusste nicht was sie tun sollte. “Hör auf! Wenn du aufhörst geh ich mit. Aber nur wenn du sofort aufhörst.” Sofort hörte Falabella auf zu schluchzten. “Wirklich? Find ich gut. Ich geh als Hexe. Was auch sonst?” Sie drehte sich und hatte ihr schwarzes Kleid und ihren Hut an. “Und du gehst als Vampir. Das wird fantastisch!” Es wurde eine einzige Katastrophe.

Am nächsten Tag blieb Mary zu hause. Sie weigerte sich demonstrativ in die Schule zu gehen. Auszeit, meinte sie. So gingen Amelie und Falabella allein. Am Abend kam Mary in voller Vampirausstattung in die Küche. Falabella war schon fertig. Amelie musste arbeiten, da vermutet wurde das einige der Jugendliche Alkohol mitschleppen würden. “Was hast du den gemacht? So kannst du doch nicht gehen!” Falabella starrte sie entsetzt an. “Wieso? Was hab ich gemacht? Du hast doch gesagt Vampir!”
“Ja aber du musst deine Haare wieder hellbraun machen und deine Augenfarbe wieder normal.”
“Warum?”
“Weil das zu auffällig wäre. Jen hat dich schließlich schon so gesehen.”
“Ach ja. Kommt der überhaupt?”
“Wahrscheinlich nicht. Aber wir werden sehen. Warum hast du diese grässlichen Stiefel an? Die sind scheußlich!”
“Komm lieber und halt die Klappe!”
Falabella kicherte und sie gingen los. Die Turnhalle war vor allem in orange und schwarz geschmückt. Die Schüler waren in den unterschiedlichsten Kostümen da und alle waren in ausgelassener Stimmung. Mary ging schnurstracks auf das Buffet zu und nahm sich eine Bowle und Süßigkeiten. Falabella kam und nahm sich ein Glas. “Ist doch lustig oder?” “Ja, totaaaaaal lustig!” meinte Mary ironisch, sah sich um und entdeckte Joe, der auf sie zukam. “Hi! Hübsche Kostüme! Eine niedliche Hexe!” Er grinste verlegen und starrte Falabella einen Moment zu viel an. “Es reicht dann mal wieder! Was stellst DU den dar?” wollte Mary genervt wissen. “Graf Dracula!” Sie sah ihn an. Und versuchte sich das Lachen zu verkneifen. Es klappte nicht. Sie lachte bis ihr die Lachtränen kamen. “Hör auf damit oder ich beiße dich!” rief er und entblößte seine Plastikzähne. Mary, die sich gerade beruhigt hatte, fiel wieder in einen Lachanfall ein, als sie daran dachte das sie ihn schon gebissen hatte. “Du spinnst doch!” meinte Joe genervt und ging. “War das etwa nett?” fragte Falabella und nippte an ihrer Bowle. “Nein, aber lustig! Du hattest recht ich bin froh das ich hier bin!” Mary grinste war rot im Gesicht vor Lachen. Plötzlich ließ Falabella ihr Glas fallen. Es zerbrach. “Was hast du den jetzt?” Falabella war weiß im Gesicht und starrte auf einen Punkt. Mary griff in die Schüssel mit dem Popcorn. “Raik… “ flüsterte Falabella leise. “…er ist ein Magier.” Mary spuckte die Popcorn aus. “WAS? Wie kommst du auf seine Idee?” “Er hat das traditionelle Gewand eines Elitemagiers an. Du weißt schon. Das weiß-goldene.” Mary sah sich um. Tatsächlich. Raik stand ziemlich nah an der Wand und unterhielt sich. Er hatte den weißen Mantel mit den goldenen Verzierungen an. Und trug eine Kette mit dem Magierzeichen. Das Dreieck mit dem Kreuz. Mary fasste sich an ihr Kreuz das sie immer trug. Es war sehr alt und sehr groß. Es war reines Silber und mit Rosenquarzen verziert. Es war ihr liebstes Schmuckstück. Nicht das sie viel davon besaß. Es war Sentimentalität. Es erinnerte sie… “Mary, er weiß es. Vielleicht ist er wegen uns hier.” Mary sah sie geschockt an. Das wäre ein Problem. Ein großes. Eigentlich durften in der Menschenwelt keine magischen oder dämonischen Wesen leben. Das war strengstens Verboten. Die Magierdimension war das neue Heim. Vor tausenden vor Jahren wurde dies beschlossen, als die Menschen, einfache Wesen die nichts konnten, überhand genommen

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Kommentare

Mary schrieb am 2010-09-05 00:33:35:
Tut mir schrecklich leid, ich habe diese Geschichte abgebrochen. Das war meine erste Geschichte und je öfters ich sie mir durchgelesen habe, desto schlimmer wurde es ;) Die Charakter (Mary, Falabella, Amelie und Raik) liebe ich allerdings. Man findet sie auch in anderen Geschichten von mir. (Nur so als Info ^^) Ich entschuldige mich nochmals und bedanke mich trotzdem fürs Lesen.
Lea schrieb am 2010-04-21 16:42:15:
Könntest du nicht wenigstens noch das Ende schreiben???
Aber das ganze klingt wirklich mehr nach einem Manga xD
Lulu schrieb am 2009-12-01 20:43:18:
Ich finde die Geschichte nicht langweilig,sondern genauso spannend wie die andere,bitte weiter XD
Nini schrieb am 2009-04-12 17:32:30:
Uiiiiiiii
Ich liebe diese Geschichte!
Die Story ist echt gut;-)
Zwischen zeitlich musste ich wirklich lachen über die Prologe, weil sie einfach so super geschrieben waren und ich mich total mit Mary identifiziere:-D
Wenn mir noch Kritik zu deinem Satzbau einfällt, schreibe ich sie dir hierher:)

Liebe grüße Nini

Frohe Ostern;-)

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