Mondscheinvampir 1)
von
DanskVampir
1
1) Überraschung
Ich träumte in dieser Nacht nur vom Unfall des letzten Tages, ich hatte mir den Finger gebrochen. Aber er tat nicht weh. Als ich am Morgen danach aufwachte, blickte ich als erstes auf meine Hand, als ich sah das ich meinen Finger ganz normal bewegen konnte blieb mir der Atem weg. Ich konnte mich nicht erinnern wie man atmet, ich hätte ersticken müssen.
''Der Tod ist wirklich sanft!'' murmelte Ich, ich konnte es nicht fassen, ich war tatsächlich tot und merkte keinen unterschied.
Pünktlich wie immer klopfte meine Stiefmutter an meine Zimmertür, um mich zu wecken. Das verwirrte mich noch mehr, wenn ich tatsächlich tot gewesen wäre, wie kommt es, dass meine Stiefmutter noch am Leben war aber trotzdem bei mir? Wie konnte es sein, dass ich trotzdem in die Uni musste? Ich konnte es nicht fassen aber machte mich trotz allem fertig für die Schule. Als ich runter in die Küche kam, saßen schon alle an ihren angestammten Plätze.
''Morgen'' murmelte ich so leise, das es kaum jemand vernehmen konnte.
Meine Geschwister, Irina und Malte blickten auf und nickten mir zu. Irina und Malte, die Zwillinge und Jüngsten in der Familie, sprachen früh nie auch nur ein Wort. Beide gingen noch auf das College.
Als ich mein Marmeladenbrot schnell verschlungen hatte, fuhr ich in meinem Renaut Clio zur Uni. Mein Auto war mein ganzer Stolz, mehr konnte ich nicht wirklich 'mein' nennen.
Als ich zum Parkplatz fuhr, der direkt vor dem Universitätsgebäude lag, sah ich schon meine beste Freundin Freja sehen. Sie erwartete mich wie jeden Tag mit dem neueste Klatsch und Tratsch. Wenn man über diese Tratschmakke hinwegsah, war sie wirklich eine aufgeschlossene, nette Person. Sie ging mir bis zu Schulter, fuhr aber dennoch immer mit ihrem superteurem Motorad in die Schule. Wir hatten viele Kurse gemeinsam und gingen daher jeden Tag zu zweit zum Mittagessen.
''Mala, wird ja auch langsam Zeit, wo bleibst du nur? Ich warte hier schon seit einer halben Stunde. Es ist Winter, ich friere mich zu tote''
Das war ja mal wieder eine nette Begrüßung, wenn ich es nicht gewöhnt gewesen wäre, hätte es mich wirklich verärgert. Ich lies sie ein paar Minuten warten bevor sie eine Antwort bekam, Ich war unweigerlich beim Wort Tod zusammen gezugt, davor musste ich mich erst erholen.
''Hey Freja. Wenn ich deinen Gesichtsausdruck richtig deute, dann weißt du irgendwas neues. Da du weißt, dass es mich nicht wirklich interessiert, aber ich mach mir keine Hoffnungen, dass du es mir nicht erzählst.'' Sie sah mich verdrießlich an und zu meiner Überraschung, hielt sie ausnahmsweiße den mund.
''Ich bin erstaunt Freja, übst du dich seit neuestem in Selbstbeherrschung?'' Ich bereute diesen Satz noch bevor ich zu Ende gesprochen hatte.
Freja brauchte ein paar Minuten, sie war sich anscheinend nicht sicher, was sie sagen sollte.
''Mala..erzähl du mir lieber, was mit dir los ist. Du siehst heute unnatürlich blass und müde aus. Was stimmt mir dir nicht?'' sie schien sich wirklich dafür zu interessieren und sich sorgen zu machen.
Bevor ich ihr etwas vorlügen konnte, sah ich auf meine Uhr, ich war schon zu spät. Meine erste Vorlesung hatte vor 5 Minuten begonnen. ''Freja, ich muss weg. Wir reden später weiter.'' damit rannte ich weg. Nichts wie weg von Freja, sie blickte mir tatsächlich noch besorgt hinterher. Ich konnte es kaum fassen.
Ich kam noch in die Vorlesung bevor sie richtig begonnen hatte, da konnte man nur von Glück sprechen. Ich suchte mir einen abgelegenen Platz in der hintersten Reihe. Ich hing meinen Gedanken so sehr nach, dass ich kaum bemerkte wie jemand neben mir Platz nahm. Ich sah gerade so kurz auf, damit ich sah, dass es ein sehr gut aussehender junger Mann in meinem Alter war. Ich konnte kaum anders, als noch einmal aufzublicken. Ja, keine Frage er war hübsch und roch sogar gut.
Der Vormittag und der Mittag in der Uni verlief gut. Am Ende des Mittagsessens kam mein Stufenleiter noch einmal zu mir.
''Mala, wegen der Austausches, ich hoffe du fährst mit nach Dänemark?? Es wäre wirklich sehr schade, wenn eine so gute, talentierte Studentin wie du nicht mit fahren würde.'' mit diesen Worten, die kaum mehr als ein Murmeln waren, kam er in seinen tanzenten Schritt auf mich zu. Christian war schon ein faszinierender Mensch, wie er mit jedem so gut auskam und wie gut er aussah. Er war einer begehrtesten Männer der Uni.
''Oh, Hallo Christian. Natürlich, ich gehe mit nach Dänemark. Denkst du denn ich lass mir so eine Chance entgehen?! Nein.'' Ich lächelte Ihn an. Ich mochte Christian, wir waren einmal zusammen aus aber daraus wurde nichts. Wir blieben lieber gute Freunde.
''Oh, Mala. Das wird fantastisch. Wir werden uns ganz Dänemark ansehen und natürlich wirst du bei einer dänischen Familie wohnen. Aber keine sorge, es wird kein Austauschschüler zu dir kommen. Das ist aber schon alles geregelt, also lass dich überraschen, was auf dich zu kommt. Wie du hoffe ich weißt, fahren wir morgen weg. Ich wollte nur noch einmal sicher gehen, dass du auch wirklich mit fährst.'' mit diesen Worten verschwand er, so plötzlich wie er erschienen war. Ich hatte viele Fragen, aber keine Zeit über sie nachzudenken. Ich musste nach Hause und packen, schließlich ging es am Tag darauf nach Dänemark.
Am nächsten Morgen, wachte ich schrecklich müde auf. Es fühlte sich an, als ob ich keine acht Stunden geschlafen hatte. Schließlich stand ich auf und machte mich bereit in die Uni zu gehen. Mein Vater würde mich an diesen Tag fahren.
Wir waren an der Schule angekommen und ich stieg ohne Worte aus und holte meinen Koffer. Wir haben uns lange über diesen Ausflug gestritten und allein der Gedanke, dass sie ihn mir verbieten wollten war verrückt. Es machte mich wahnsinnig. Ich versuchte mich wieder zu beruhigen bevor Christian angetanzt kam.
''Mala, schön dich zu sehen. Steig doch schon einmal in den Bus. Wir sind nur zu 4 mit mir und dir. Also werden wir genügend Platz haben.'' er lächelte mich über das ganze Gesicht an. Wieso waren wir nur zu 4? es wunderte mich schon sehr.
Ich nickte und stieg in den Bus, während Christian meinen Koffer ohne Probleme einlud.
''Heyi'' rief ich den anderen zu. Sie nickten mir zu. Ich setzte mich an einen Platz und schlief sofort ein.
1
Kommentare
Keine Kommentare vorhanden.
Kommentar hinzufügen