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Kategorien > Jugend > Alltag

MooMoo´s Leben (unwahr)

von Jasmin Jagodzinski

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Kapitel 1

Heii, Ich bin MiiMii.
Ich bin 15 Jahre alt und Wohne in Berlin.
Ich bin in Marzahn aufgewachsen, einer der ärmsten Viertel in Berlin.

Ich hatte nicht viel als ich klein war, schon damals war ich froh ein Dach über dem Kopf zu haben.
Meine Mutter war eine Zeit lang arbeitslos, dann bekam sie ein 1 Euro Job als Putzfrau.
Mein Vater kenne ich nicht. Meine Eltern haben sich getrennt als ich 2 Jahre alt war. Meine Mum sagt, er war Alkoholiker und hat sie geschlagen. Sie hatte Angst das er mich später auch schlägt. Später wurde bei meiner Mutter Lungenkrebs festgestellt.

Zum Glück bekam meine Mum noch einen gutbezalhten Job als Kellnerin in einer naheliegenden Kneipe. Wir konnten auf dauer nicht mehr von dem 1 Euro Job leben. Irgendwie müssen wir auch die Miete bezahlen.
Durch den Job meiner Mum, sah ich sie nur selten am Tag. Da ich jetzt auf mich allein gestellt war, langweilte ich mich und saß nur noch vor dem Fernsehr.
Dann geriet ich an Falsche Freunde. Ich fing an mich von Zigaretten abhängig zu machen.
Wir fanden es früher CooL Zu klauen. Heute Bereuhe ich all das was ich mir und meiner Mum angetan habe.

In der Schule hatte ich viele Probleme, ich kam nicht mit den Lehrern klar, aber der 5ten fing ich an zu schwänzen.

Als ich 14 geworden bin haben meine Kumpels und ich uns die Kante gegeben. Eine Flasche nach der anderen. Und am Ende lag ich mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus.
Meine Mum Konnte mich nicht besuchen, sie musste arbeiten gehen, wir brauchten Geld.
Nach zwei Wochen konnte ich wieder zur Schule gehen, hatte aber keine Lust und blieb zu hause. Wenig später kam ein Brief von der Schule, ich bin von der Schule geflogen.
Ich verheimlichte es meiner Mum, sie bekam es sowieso nicht mit, war ja nie zuhause.

Ich kann mich noch an den Abend erinnern, wo Mama im Wohnzimmer saß und weinte.
Ich setzte mich zu ihr und fragte was los sei, sie sagte eine Weile nichts.
"Mein Arzt sagt, das ich an Lungenkrebs sterben werde. Sie können mich nicht mehr retten. Er sagt, ich habe noch 3 Monate zu leben." sagte meine Mutter als ich auch anfing zu weinen.
Ich werde meine Mutter in 3 Monaten auf einem Friedhof besuchen müssen. Diese Vorstellung ist grauenhaft.
Ich beschloss meiner Mum die letzten 3 Monate zu den schönsten ihres Ganzen Lebens zu machen. Arbeiten tut sie nicht mehr. Ich machte ihr Frühstück am Bett, ging mit ihr Spazieren und redeten über all was wir uns schon lange sagen wollten. Nur meine Alkoholvergiftung und der Rausschmiss meiner Schule verschwieg ich.
Am 09.04.2005 um 18.58 Uhr starb meine Mutter.

Jetzt hatte ich niemanden mehr, an dem ich mich festhalten konnte...


...Fortsetzung folgt.

(Diese Geschichte habe ich mir ausgedacht, sie ist nicht Wahr)

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