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Kategorien > Kinder Geschichten > Fantastisches

Moonalou 3

von Merisana

Moonalou starrte immer noch verständnislos auf die verschlossenen Tore der Geisterwelt, als könne sie nicht glauben was da eben passiert war. Ausgerechnet ihr musste das zustoßen Sie war immer etwas hochnäsig gegenüber ihren Freundinnen gewesen und hatte immer behauptet, ihr könne so etwas nie passieren. Aber es war passiert.
Das alles waren Bruchteile von Sekunden, aber jetzt war Realität angesagt. Sie musste nach Irland und das so schnell wie möglich. Kurz überlegte sie ihre Flugroute, als ihre Lehrer schon die Koordinaten über den Geisterfunk zu ihr schickten; also West - Nordwest.
Sie flog jetzt so schnell sie konnte und merkte dabei, wie gut ihr die Schlafpause in dem Kürbis bekommen war. Ihre Fluggeschwindigkeit nahm zu und schon bald kam ihre angeborene gute Laune wieder zum Vorschein. Sie genoss den Flug in die noch dunkle Nacht und merkte, dass sie die aus dem Osten kommende Morgendämmerung immer weiter hinter sich ließ. Unter ihr lagen Straßen, Städte und Flüsse und nach einiger Zeit kam sie an die Küste und nun flog sie über den Ärmelkanal Richtung England. Dort sah sie einige wenige Halloween Geister, die in ihre Geisterwelt zurück flogen. Sie hätte jetzt dort auch Unterkunft bekommen, aber sie wollte nach Irland, von wo Ihre Familie stammte.

Sie hatte schon über dem Ärmelkanal gemerkt, dass der Geisterfunk immer schwächer wurde, deshalb beschloss sie, die Verbindung abzubrechen. Während der Halloween Nacht war der Geisterfunk immer nur in den jeweiligen Heimatländern zu hören, da alle Halloween Geister in Verbindung mit ihrem Heimat - Geisterfunk waren. Wenn dann alle Halloween Geister der ganzen Welt reden würden, käme es zu Netz Zusammenbrüchen.
Sie konnte nur noch durchgeben, dass sie sich melden würde, wenn in der ganzen Welt der 1.November anbrach und der Geisterfunk wieder weltweit funktionieren würde.

Eben war sie über die Irische See geflogen und stellte dabei fest, dass sie nur eine halbe Stunde gebraucht hatte, um nach Irland zu fliegen. Sie war jetzt wieder ganz fröhlich und vergnügt und überlegte gerade wie sie die Irischen Halloween Geister überraschen würde mit Ihrer Ankunft. Unter ihr lag die grüne Insel Irland. Es ist ein wunderschönes Land mit vielen alten Schlössern, wenigen großen Städten und unendlich grünen Weiden und unendlich vielen Halloween Geistern, die scheinbar alle noch unterwegs waren. Ihr wurde ein bisschen mulmig zu Mute bei dem Gedanken, als kleines Geistermädchen in der alten Geisterwelt von Irland aufzutauchen und erklären zu müssen, dass sie den Zeitpunkt der Rückkehr verschlafen hatte.

Sicher würde ihre Großmutter sehr ärgerlich sein, dass so ein kleiner Schusselgeist in ihrer Familie vorkommt. Sie überlegte hin und her und immer größere Zweifel und Ängste plagten sie bei dem Gedanken an die Familie ihrer Großmutter. Moonalou legte eine kleine Flugpause ein um ihre Situation zu überdenken. Auf keinen Fall wollte sie auf der Erde bleiben, aber sie musste irgendwo und irgendwie wieder in eine Geisterwelt und das unbedingt vor dem 1. November. Sie saß auf einem Wetterhahn der auf einem hohen Kirchturm stand. Der Wetterhahn hatte sich nach dem Wind gedreht und blickte nach Westen. Also kam der Wind von Osten. Ein ganz unglaublicher Gedanke durchzuckte Moonalou. Wenn sie jetzt noch weiterfliegen würde Richtung Amerika ??? , könnte sie den Kontinent erreichen ??? oder würde sie irgendwo auf dem Ozean von dem Neuen Morgen erreicht und könnte weder vor noch zurück ???
Moonalou war schon immer ein ganz unglaublich resolutes Geistermädchen gewesen, die mit ihren Ideen schon viele Lehrer und besonders ihre Mutter oft zur Verzweiflung getrieben hat, aber die ihr auch oftmals Anerkennung gebracht haben.
Also Tatsache war, sie wollte der Familie keine Schande machen, aber auch nicht auf der Erde bleiben.
Also auf nach Amerika !!! Sie war frisch und ausgeruht und mutig dazu. In der Geisterschule hatte sie besonders in Geografie immer gute Noten. Sie wusste in welche Richtung sie fliegen musste und wo sie in Amerika die Geisterwelt finden würde.

Diese ganzen Überlegungen hatten nur Sekunden in Anspruch genommen. Jetzt flog sie los und mit Ihrem ganzen Herzen war sie bei der Sache. Der Ozean unter ihr glitzerte und das sollte über Stunden so bleiben. Der Wind kam von Osten und wurde über dem Meer immer stärker, was natürlich ihre Kräfte schonte und sie schneller werden lies.

Moonalou hatte nur ein ganz kleines, schlechtes Gewissen ihrer Mutter gegenüber, die sie über alles liebte und die sich sicher furchtbare Sorgen machte. Aber wenn sie erst in Amerika ist und der Geisterfunk wieder weltweit funktioniert, würde sie sofort mit ihrer Mutter reden und dann war es doch auch egal, ob sie in Irland oder Amerika über das Jahr bliebe; und sie würde in der amerikanischen Geisterschule englisch lernen, so ganz nebenbei.
Bei dem Gedanken schob Moonalou alle belastenden Gedanken beiseite und konzentrierte sich auf ihren Flug. Sie hatte jetzt 6 Stunden Zeit, die sie voll ausnutzen musste, aber sie war ganz sicher, dass sie es schaffen würde.

Nach ein paar Stunden Flug wurde sie ein kleines bisschen müde und da unter ihr gerade ein Jumbo - Jet flog wollte sie sich etwas ausruhen und mitfliegen. Sie hielt sich an einer großen Stabantenne fest und genoss die kurze Pause. Sie spürte aber fast augenblicklich ein seltsames Kribbeln in Händen und Füßen, hatte aber keine Ahnung woher das kam. Unter ihr in dem Jumbo - Jet war helle Aufregung. Der Funkkontakt war gestört, der Autopilot funktionierte nicht mehr und kleine blaue Blitze flogen um das Flugzeug. Moonalou hatte mit ihrer Geister - Energie an Bord alles durcheinander gebracht. Als sie merkte, was sie da angerichtet hatte, ließ sie schnell los und flog mit eigener Kraft weiter. Der Jumbo blieb hinter hier zurück und die Flugzeug Besatzung rätselt noch heute, was da eigentlich passiert war in dieser Halloween Nacht.
Noch einmal musste Moonalou eine Pause einlegen. Sie landete sie auf einem Container Schiff. Diesmal suchte sie sich aber einen weniger riskanten Platz aus. Sie setzte sich einfach in ein Rettungsboot und musste nur furchtbar aufpassen, dass sie nicht einschlief. Sie blieb eine viertel Stunde auf dem Schiff und flog dann weiter. Es wurde ihr doch sehr schwer, das Flugtempo einzuhalten. Der Wind von Osten hatte sich gelegt, eigentlich war jetzt gar kein Wind da und trotzdem wurde es immer schwerer für Moonalou. Sie blickte sich von Zeit zu Zeit um, ob wohl das Morgengrauen schon zu sehen war, ihr kamen jetzt doch große Zweifel, ob die Entscheidung richtig gewesen war. Aber jetzt war es zu spät, sie konnte nicht mehr zurück.
Ein großer Schreck durchfuhr sie, als sie weit vor sich einen hellen Schimmer sah. Sie glaubte, sie hätte sich in der Richtung geirrt und würde in das Morgenlicht des 1. November fliegen. Sie blickte sich um, aber da war alles dunkel, sie zögerte weiter zu fliegen, aber die Zeit drängte. Voller Zweifel und etwas langsamer flog sie weiter, unter ihr fuhren jetzt mehr Schiffe und alle in die helle Richtung. Da plötzlich wusste sie, das waren die Lichter einer großen Stadt und dann jubelte sie, das war New York. Sie hatte es geschafft. Sie war in Amerika. Sie, das kleine Geistermädchen Moonalou war in Amerika.

Sie flog mit all ihrer Kraft und ohne Umwege zu den Toren der Geisterwelt, die noch zur Hälfte offen standen und war gerettet. Gleich hinter dem Tor legte sie sich hin und konnte nur noch flüstern: Bitte meiner Mutter sagen " Moonalou ist in Amerika " dann schlief sie ein.
Ein sehr netter, alter Halloween Geist, der in dieser Nacht Tordienst hatte, hob sie auf und trug sie in den großen Schlafsaal und legte sie in ein wunderschönes Bett.
Moonalou schlief 3 Tage und 3 Nächte.



E N D E

Kommentare

Deidra Schneewölfin schrieb am 2007-07-19 21:38:29:
Das mit der Angst vor Geistern ist völliger Unsinn... ich habe meiner kleinen Schwester (6 Jahre alt) die Geschichte vorgelesen und sie wollte noch mehr von Moonalou hören.. Sie liebt Geister und beharrt darauf das sie sogar schon welche gesehen hat :) Kinder haben Fantasy und die sollte man nicht verkommen lassen! Und wenn ich den Kindern in der Schule so zuhöre die gerade in die erste klasse gehen und Horrorfilme sehen vor denen ich als Kind angst hatte dann ist es wohl Quatsch das sie vor so einer schönen geschichte angst haben. Ich find Moonalou gut und mein Schwesterlein auch. Mach weiter so Merisana.
LG
Deidra
tzia! schrieb am 2007-04-28 17:53:56:
hi na wie also ich hab da nix auszusetzen und ja...
was soll da dagegen sprechen denn kinder haben keine angst davor!
kata: weiter so du hast genau die richtigen worte getroffen!
ubekannt schrieb am 2006-12-01 15:32:00:
anna ,hast du des wirklich gechrieben ? fand die frau körner des wirklich soooo toll ?
Anna.Heidecker@web.de schrieb am 2006-11-30 10:36:55:
Ich hab diese Geschichte zu einem Lesetagebuch in der Schule genommen, habe sie vorgelesen und meine Deutsc
hlehrin fand sie einfach GEIL !
Maike Lannert Anna Heidecker MaikeLannert@yahoo.de schrieb am 2006-09-28 14:39:41:
Wir fanden die Geschichte spannend und langweilig zugleich. Bitte versucht sie etwas mehr auszubauen, sie war
nicht lang genug!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kata schrieb am 2006-09-07 18:03:38:
Diese Geschichte ist wirklich sehr nett und schön geschrieben und für Kinder überhaupt nicht ungeeignet im Gegenteil, ich habe sie mit meinen Babysitter-Kindern gelesen und sie wahren ganz fasziniert und begeistert, keine Spur von Angst!!! Und sie haben sie sehr gut verstanden-was gibt es nicht zu verstehen?-es ist eine Fantasiegeschichte und kinder haben zum Glück meistens noch mehr Fantasie als wir Erwachsene! und ich muss auch dem Kommentar von J.Bribk ( und Babara) zustimmen es kommt auf die Erwachsenen an wie sie Kindern Themen und Geschichten vermitteln, Kinder haben nicht automatisch vor allem nicht erklärbaren und neuem Angst! im Gegenteil Kinder lieben Phantasie und Gruselgeschichten, wenn sie gut geschrieben sind!!!!!
Also eine dickes Lob-schöne Geschichte!!!!!!
Kata schrieb am 2006-09-07 17:48:17:
Diese Geschichte ist wirklich sehr nett und schön geschrieben und für Kinder überhaupt nicht ungeeignet im Gegenteil, ich habe sie mit meinen Babysitter-Kindern gelesen und sie wahren ganz fasziniert und begeistert, keine Spur von Angst!!! Und sie haben sie sehr gut verstanden-was gibt es nicht zu verstehen?-es ist eine Fantasiegeschichte und kinder haben zum Glück meistens noch mehr Fantasie als wir Erwachsene! und ich muss auch dem Kommentar von J.Bribk zustimmen es kommt auf die Erwachsenen an wie sie Kindern Themen und Geschichten vermitteln, Kinder haben nicht automatisch vor allem nicht erklärbaren und neuem Angst! im Gegenteil Kinder lieben Phantasie und Gruselgeschichten, wenn sie gut geschrieben sind!!!!!
Also eine dickes Lob-schöne Geschichte!!!!!!
Barbara schrieb am 2006-03-29 14:17:12:
Ich finde diese Geschichte nett. Die Geister werden doch positiv beschrieben, warum sollte ein Kind davor Angst haben?
Auch die Länge finde ich gut- man muss sie ja nicht am Stück lesen und man hat so noch etwas, auf das man sich am nächsten Abend freuen kann.
Allerdings zeigt Moonalou, dass es ganz schwierig ist, die eigenen Geschichten nicht an Vorbilder anzulehnen ( hier das kleine Gespenst :) )
Dennoch, ich finde die Story gelungen.
erdogans@aol.com schrieb:
ich finde sie für kinder sehr sehr ungeeignet weil sie diese geschichte nicht verstehen würden und sie keinen sinn ergibt!!!
a.kropf@online.de schrieb:
Die Geschichte ist ja der Wahnsinn!!!
Lily schrieb:
was willst du damit sagen? das man an geister glauben soll????
denk darüber nach was du damit ausdrücken willst und, schreib nichts über geister, kinder fürchten sich vor sowas!!!
J.Bribk@gmx.net schrieb:
Ich habe zwar nur den ersten Teil der Geschichte gelesen, aber ich fand ihn gelungen.
Und an die anderen Kommentatoren: Schreiben sie doch selber mal eine Geschichte für Kinder! So leicht ist das nicht!
Und das mit dem Fürchen vor Geistern kommt nicht von so einer Geschichte. Das liegt immer daran, was dem Kind von Eltern und Verwandten gesagt wird!!!
christina_blaess@hotmail.de schrieb:
zu lang

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