Moralische Schmunzelgeschichte
von
Natascha Strasser
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Männer sind Schweine
Vo langer, langer Zeit, als man noch nicht mal mit dem Auto rumdüsen konnte, spielt unsere heutige Geschichte.
Eine junge, schöne, aufreizende und männervernaschende Bauersmagd war mit ihrem Leben mehr als unzufrieden. Sie sehnte sich nach Geborgenheit und Zuneigung. Zwar hatte sie jede Nacht einen neuen Lover aber ihr Leben war nicht erfüllt.
So geschah es, dass sie eines Tages bei der örtlichen Jahresveranstaltung der Bauerngewerkschaft für innere und äußere Stallentmistungsproblematiken ihrem Traummann begegnete.
Er war ein wunderschöner Jüngling mit einem engelhaften Gesicht.
Als sich ihre Blicke trafen, schwebten sie auf Wolke 7 oder 8, wobei 9 auch möglich gewesen wäre.
Nach 3 Liter Most ungesüßt, erfuhr Nicoletta, die göttliche Bauersmagd, mehr über ihren Angebeteten. Er war im wahrsten Sinne des Wortes ein Schweinepriester. Nein, er war kein Arsch und ja diesen Beruf gibt es wirklich. Zumindest in meiner Geschichte und sollte jemand etwas anderes behaupten, kann er sich ja selber eine schreiben. Also weiter geht`s!
Der Schweinepriester verliebte sich sofort in Nicoletta und der Magd erging es ebenso.
Aber irgendwie konnte sie sich nicht mit seinem Namen anfreunden! Wer hieß den schon Ferkili? So konnte eigentlich nur ein Schweinepr... ähh, ich meine ein wunderschöner Jüngling heißen.
Nicoletta nutzte die Chance und nahm Ferkili zu sich nach Hause. Sie verlebten eine heiße Nacht und endlich sah Nicoletta einen Sinn in ihrem Leben. Sie war verliebt und Ferkili machte sie zur glücklichsten Frau, als er überraschend 5 Stunden nachdem sie sich kennen gelernt hatten, um ihre Hand bat.
Doch irgendwie ging alles schief. Als sie am nächsten Tag in der Kirche zum Altar schritt, war die Welt noch in Ordnung. Das ganze Dorf war versammelt, war ja auch sonst nicht viel los und jeder beneidete das glückliche Paar.
Doch wie das Schicksal so spielt, machte es plötzlich Puff, Paff, Blitz, als Nicoletta ihren frisch angetrauten Ehemann küsste. Und vor ihr stand aufeinmal ein dickes rosarotes Schweinchen im Anzug!
Ferkili hatte sich in ein Schwein verwandelt und quiekt fröhlich vor sich hin. Nicoletta war den Tränen nahe, ihr Traummann war in Wirklichkeit ein Schwein. Sie war stocksauer und reichte die Scheidung ein.
Monate vergingen und sie erholte sich wieder von ihrem Schock. Als sie Ende Mai an einem Bauernkongress teilnahm, traf sie wieder auf einen gutaussehenden Mann. Vielleicht war es dieses Mal der Richtige? Doch irgendwie machte sie sein Beruf als Froschkönig stutzig.
Die Moral von der Geschicht, heirate keine Männer, außer du bist Schweinekenner!!
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Kommentare
Natascha schrieb am 2009-03-30 16:19:21:
Ich heiße auch Natascha aber ich hab nen anderen Nachnamen ich find die Geschichte voll gut und hab dafür ne 1+ bekommen denn ich bin elf und ein fan von dir!!! DANKE
Natascha Strasser schrieb am 2006-09-28 16:36:04:
Ja, ich heiß wirklich so. Ist mein Geburtsname!
Natascha schrieb am 2006-09-04 19:39:52:
Huhu :))
Du-heisst du wirklich Natascha Strasser??? Wenn ja- cool! Ich nämlich auch :))
eisi schrieb am 2006-07-14 15:54:16:
der anfang ist nicht gerade sehr origniell.. aber sonst ganz ok und nett zu lesen, den abschlusssatz finde ich jedoch sehr passend!
ellinida schrieb am 2006-06-02 18:54:22:
witzig, an manchen stellen musste ich lachen. weiter so!
:-)
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