Morgenrot
von
Steffen Hunsinger
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Morgenrot
Das erste Morgenrot
berührt den Himmel kaum.
Ich sitze hier in diesem Raum,
einsam und allein.
Ich schaue traurig drein
und sehe dann das grau.
Das grau meiner Gedanken,
wie sie sich in mir zanken.
Ich ranke doch dann wanke ich.
Das Licht steigt zum Himmel hinauf
und dann gehe ich hinaus.
Ja, ich gehe raus zum Meer,
denn einen Garten habe ich nicht mehr.
Wieso? Ich weiß es nicht!
Aber ich bin dir ganz dicht.
Der Angler angelt seinen Fisch
und bringt ihn seiner Frau zu Tisch
und du bist nicht bei mir.
Seh es ein ich vermisse dich!
Du bedeutest mir mehr als ich.
Ich schaue weit hinaus,
doch ich weiß zwischen uns ist's aus.
Du willst nichts mehr von mir,
doch ich immer noch von dir.
So bitte kehre zurück zu mir,
sonst sterbe ich hier.
Dies wolltet du doch nicht,
doch ich bin dem Himmel dicht.
Das morgenländisch Licht,
das verschwindet nicht.
Es bleibet stumm hier stehen
und wartet bis ich gehe.
Doch sterben werd ich nicht!
Denn im Morgenrot warte ich auf dich!
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