Müll
von
Laluu
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„Liiiiisssaaaaa!!! Wolltest du nicht noch den Müll rausbringen??“
„Jaja, ich komm ja schon…“, antwortete ich genervt. Ich riss mich von meinem spannenden Gruselbuch los, ging in die Küche und schnappte mir den Mülleimer.
„Zieh eine Jacke über, es ist kalt draußen!“, rief mein Mutter mir noch hinterher als ich schon fast draußen war. Natürlich „überhörte“ ich diese Bitte. Ich schloss die Haustür hinter mir und ging über einen schmalen Weg hinters Haus, wo die Mülltonnen schon darauf warteten mit Müll gefüttert zu werden. Draußen dämmerte es schon und ein dichter Nebel hing in den Bäumen.
Wow, dachte ich, die gleiche gruselige Stimmung wie in dem Buch das ich grade lese…
Langsam wurde mir kalt also ging ich zu der großen schwarzen Tonne, legte meine Hand an den schweren Deckel um ihn zu öffnen und stemmte ihn schließlich hoch. Ich wollte grade den ganzen Müll hineinkippen als mir plötzlich etwas in der Mülltonne auffiel. Hatte sich da grade etwas bewegt? Oder hatte ich mir das nur eingebildet? Sah fast so sah wie eine Hand. Aber wie sollte eine Hand in die Mülltonne kommen? Bestimmt nur irgendein komischer Müll, was konnte ich nicht erkennen, es war schon zu dunkel dafür…
Ich kippte den Müll in die Tonne und wollte grade den Deckel wieder schließen, als sich etwas bewegte. Im Müll. Es bewegte sich etwas im Müll. Schnell schloss ich die Mülltonne, bevor ich mir noch mehr einbildete. Ich sollte echt mal aufhören Gruselbücher zu lesen und danach noch nach draußen zu gehen, wenn es schon dunkel war. Jetzt drehte ich mich um und wollte zurück ins Haus gehen. Doch etwas hinderte mich daran. Etwas an meinem Fuß. Etwas an meinem Fuß was mich festhielt, stellte ich entsetzt fest. Ich versuchte weiter zu laufen, aber meine Beine konnten sich nicht mehr von der Stelle bewegen. Ich wollte schreien, doch etwas kaltes Schleimiges legte sich über meinen Mund. Panik überfiel mich. Ich versuchte verzweifelt das schleimige etwas von meinem Mund zu lösen, doch es drückte nur noch viel fester zu. Nochmals versuchte ich meine Beine zu bewegen, doch es ging nicht. Plötzlich stieg mir ein fauliger Gestank in die Nase. Es roch wie verschimmelter Müll… Dann hörte ich ein grässliches schlürfendes Geräusch, es kam von meinen Füßen. Ich blickte nach unten. Es war grauenvoll. Ich sah wie meine Füße langsam verschwanden, wie sie von einem großem schleimigem etwas aufgesogen wurden, wie es genüsslich schmatzte. Wie es einen Rülpser ausstieß als es bei meinen Knien angekommen war um auch sie aufzuschlürfen. Ich spürte nichts. Das hieß fast nichts. Nichts außer einem etwas unangenehmen Kribbeln. Ich blickte wieder auf. Mir wurde klar, ich wurde gerade aufgeschlürft. Immer kleiner wurde ich, verschwand in dem schleimigen nach Müll stinkenden Maul, das sich immer weiter vorarbeitete und mich schließlich ganz verschlang.
Keuchend erwachte ich aus meinem Albtraum. Verschwitzt setze ich mich auf. Es war alles nur ein Traum. Kein Grund zur Sorge. Wäre da nicht dieser widerliche Gestank. Es roch nach Müll. Ich roch nach verschimmeltem Müll. Ich dachte an den Albtraum zurück, wie echt er sich angefühlt hatte, als ob ich wirklich von einem Monster aufgeschlürft worden wäre. So realistisch hatte sich noch keiner meiner Träume angefühlt. Ich stand von meinem Bett auf und ging ans Fenster. Mein Gang fühlte sich leichter an als sonst, doch ich dachte mir nichts dabei. Nun öffnete ich das Fenster und atmete die kalte Nachtluft ein. Hatte sich dort hinten nicht etwas bewegt? Etwas bei den Mülltonnen? Eine Gestalt verschwand langsam, fast als ob man sie aufschlürfen würde. Eine Frau rannte panisch auf die Gestalt zu. Doch die Gestalt war schon vollständig verschwunden. Ich sah etwas Dunkles am Boden liegen. Die Frau stürzte sich neben es. Rüttelte es und fing verzweifelt an zu schluchzen. Da begriff ich das am Boden war ich. Ich erkannte meine Mutter die neben mir kniete und weinte.
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Kommentare
misses love schrieb am 2009-11-24 18:35:12:
oh gott das ist die perfekte geschichte i hope my teacher will give us an example like this thx thx and again thx this is real HORROR
Iraaaa schrieb am 2009-04-25 14:12:36:
also sie meint es so glaub ich: sie wird ja da aufgefressen und dann geht die seele aus dem körper und die seele sieht wie der körper gefressen wird oda so ähnlich weil sie hat ja geschriebn ihr schritt fühlte sich leicht an...
stimmt des Laluu?????
aba echt gayle geschcihte so muss eine gute sein^^ hab zwar auch schon was gruseliges gehört aba trotzdem gayle :)
andji schrieb am 2009-03-03 19:44:05:
unlogisch,unlogisch...aber die geschichte ist sonst gut.
Lili schrieb am 2008-11-04 10:39:27:
Wow beim Schluss bekam ich ein echt mulmiges Gefühl so soll das bei einer Gruselgeschichte sein grooosses Lob, deine Lili
srk_giirl@yahoo.de schrieb am 2008-09-25 02:26:45:
Man merkt das Ina die Geschichte nicht verstanden hat.
Wer die Geschichte versteht, weiss wieso sie es so ausgedrückt hat,
und sie hat es perfekt ausgedrückt.
Loooob. =)
Laluu schrieb am 2007-11-19 19:32:30:
also danke erstmal für die kommentare...
also ich meinte das so, dass ich sterbe aber doch noch nicht ganz tot bin und dann sehe ich wie ich richtig sterbe...
ich weiß kann man schlecht erklären, aber ich hoffe, dass ihr wenigstens wisst wie ich das ungefähr gemeint habe... ;)
lg laluu
Bonita schrieb am 2007-11-18 18:20:03:
Es stimmt schon, dass was Ina geschrieben hat! Aber du kannst ja bei den Kommentaren noch begründen wie du dir das dachtest!!!
Ansonsten ist das eine wirklich gute Geschichte!!!!!!!!!!!
Liebe Grüße
deine Bonita
Ina schrieb am 2007-11-17 16:00:44:
Also ich finde die Geschichte gut aber wie geht das dass du da auf einmal liegst wenn du doch in deinem Zimmer bist!
Total unlogisch!!!!
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